Madvertise-Macher Carsten Frien startet neues AdTech-Startup.

von Fritz Ramisch am 12.Januar 2015 in Mobile Advertising, Mobile Startups, Mobile Technology, News

Carsten FrienNoch ein AdTech-Startup für Berlin: Madvertise-Mitgründer Carsten Frien bringt ein AdTech-Startup namens Roqad an den Start. Das Unternehmen soll von Berlin aus Werbetreibenden dabei helfen, Werbekampagnen über mehrere Geräte hinweg zu steuern. Cross-Device-Advertising, wie der Experte zu sagen pflegt. Mit einer speziellen Technologie sollen Geräte einer exakten Person zugeordnet werden können. Damit soll es möglich sein, Nutzeraktivitäten geräteübergreifend zu tracken. Das ist deshalb wichtig, weil viele Nutzer mittlerweile mit mehr als nur einem Gerät online gehen. So kann es vorkommen, dass ein Kaufprozess während der Arbeit am PC beginnt, auf dem Nachhauseweg am Smartphone weitergeführt wird, und erst am Tablet in den eigenen vier Wänden abgeschlossen wird. Diese oft nur schwer messbare Nutzerreise stellt Werbetreibende oft vor Herausforderungen. Roqad will über 500 Messpunkte analysieren und Nutzerprofile mit mehr als 20.000 Merkmalen erstellen, um die Customer Journey nachvollziehbar zu machen. Dazu soll nicht nur digitale Werbung, sondern auch TV-Werbung berücksichtigt werden.

Carsten Frien konzentriert sich mit seinem 13-köpfigen Team vorerst auf den deutschen Markt, will aber „zeitnah“ international expandieren. 2009 gründete Frien den Mobile-Advertising-Anbieter madvertise. 2013 zog er sich aus dem operativen Geschäft zurück und gab den Chefposten an Christof Wittig ab. Richy Ugwu, Bartek Bogacki und Kasia Zalewska gehören neben Carsten Frien ebenfalls zum Gründerteam. Im Oktober 2014 gründete der ehemalige madvertise-Macher Pan Katsukis das AdTech-Unternehmen Remerge, wie mobilbranche berichtete. Das Unternehmen um die Unternehmensgründer Pan Katsukis, Benjamin Beivers, Martin Karlsch, Christian Wolter und Benedikt Böhm fokussiert sich auf das Thema Mobile Ad Retargeting und erhielt zum Start eine Kapitalspritze in Höhe von 1 Mio Dollar. Das Berlin ein gutes Pflaster für AdTech-Unternehmen ist, haben die Exits von Fyber und Moboqo unter Beweis gestellt.
deutsche-startups.de, gruenderszene.deroq.ad

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