Epic Games und Facebook gegen Apple, Münchner Wearable sichert NBA-Spielbetrieb, Sparkasse bringt Girocard in ApplePay.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

“Thriller” von Michael Jackson kennen Sie sicher, aber sagt Ihnen “Triller” etwas? Das ist quasi das amerikanische Pendant zu TikTok, dem wiederum US-Präsident Trump per Dekret die Betriebserlaubnis zum 15. September entziehen möchte. Triller-Miteigentümer Jaeson Ma sagte einmal, dass die App helfen solle, den nächsten Justin Bieber oder Chris Brown zu entdecken. Nun ja,  erstmal haben sie Donald Trump bekommen. In seinem Vorstellungs-Video tritt er gewohnt bescheiden auf. In dem 15-Sekunden-Clip sagt er “I’m a professional at technology” und “Nobody can do it like me. Nobody can do it like me, honestly.”

Vielleicht sollten auch Sie mit dieser Botschaft in die Woche starten und es mal den Kolleginnen und Kollegen vortanzen! Viel Erfolg wünscht

Ihr Wolfgang Starke von mobilbranche.de

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Epic Games und Facebook gegen Apple.

Seit Einführung des App-Stores behält Apple 30 Prozent des Verkaufspreises bei In-App-Käufen ein. Gegen die sogenannte Apple-Tax hat Spotify schon im letzten Jahr Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt. Nun hat Epic Games in der mobilen Version von Fortnite eine neue Zahlungsmethode eingeführt, die den App-Store umgeht und dem Käufer einen Rabatt von 20 Prozent für In-App-Käufe anbietet. Damit wurde gezielt der Rauswurf sowohl aus Apples AppStore als auch aus Googles PlayStore (wo auch 30 Prozent Abgaben fällig werden) provoziert. Gegen beide Unternehmen hat Epic Games sofort eine offenbar vorbereitete Klage wegen der monopolistischen Praktiken und Zwangsabgaben eingereicht.

Apple-Tax von 30 Prozent auf In-App-Käufe
Links im Bild verweist Facebook auf die 30 Prozent-Abgabe für iOS-Nutzer. Foto: Facebook

Unterstützung bekommt Epic Games nun auch noch von Facebbook. Seit dem Wochenende können Veranstalter über die Plattform kostenpflichtige Veranstaltungen anbieten. Dadurch soll kleineren Unternehmen und Selbstständigen geholfen werden, weiter Einnahmen zu generieren. Facebook selbst will für mindestens ein Jahr nicht an dem Angebot verdienen und die Einnahmen zu 100 Prozent an die Veranstalter weiterleiten. Bei einer Buchung über iOS-Geräte fallen aber die 30 Prozent Apple-Tax an. Deshalb erklärt Facebook in einem Blogbeitrag: “Wir haben Apple gebeten, seine AppStore-Steuer von 30% zu senken oder uns zu erlauben, Facebook Pay anzubieten, damit wir alle Kosten für Unternehmen, die während COVID-19 Schwierigkeiten haben, auffangen können. Leider haben sie unsere beiden Anträge abgelehnt, und KMUs erhalten nur 70% ihrer hart verdienten Einnahmen.

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Sparkasse wirbt für ApplePay mit Girocard, China testet Digital-Yuan, Aboalarm integriert Multibanking-App Outbank.

Apple Pay mit girocard debitkarte EC-Karte
Die Sparkasse wirbt für ApplePay mit der Girocard (Screenshot sparkasse.de)

Die Sparkasse versendet bereits Werbemittel an ihre Gewerbekunden, um an den Kassenterminals die Möglichkeit des Bezahlens mit der girocard (ja, das ist die EC-Karte!) via ApplePay zu visualisieren. Auch auf einer eigenen Sonderseite macht die Sparkasse schon seit einiger Zeit Werbung dafür. Es wird spekuliert, dass es schon morgen losgehen wird.

China weitet seine Tests für die digitale Währung DC/EP (digital currency/electric payment) aus. Der digitale Yuan wird bereits in verschiedenen Metropol-Regionen und von großen Unternehmen eingesetzt. Nun sollen weitere Großstädte folgen. Das chinesische Handelszentrum will auf diesem Weg die heimische Wirtschaft stärken. Getestet wird mit Firmen im Besitz von Tencent, wie den Lebensmitteleinzelhändler Meituan-Dianping, die Video-Streaming-Plattform Bilibili und das Start-up Didi Chuxing.

Der Kündigungsdienst Aboalarm hat die Integration der Multibanking-App Outbank bekannt gegeben. Damit besteht das Unternehmen Aboalarm künftig aus den drei Bereichen:  „aboalarm“, der mit der Analyse von Finanzdaten für Versicherer und Banken betrauten B2B-Sparte „Finlytics“ sowie der Multibanking-App „Outbank“. Die Nutzer können die Services weiterhin wie gewohnt nutzen und profitieren von ihrer Verzahnung, etwa, wenn sie direkt in Outbank ihre Verträge mit Finlytics erkennen lassen, sie dann mit Aboalarm bei über 25.000 Anbietern kündigen oder mit Verivox neue Strom-, Gas- und Kfz-Verträge vergleichen und wechseln.

Münchner Startup sichert US-Spielbetrieb mit Abstandsmessungs-Wearable, AppleOne bietet Abo-Pakete an, Android-Smartwatches werden schneller, Telegram mit Videoanruf.

Das kleine Wearable SafeZone des Münchner Startup Kinexon ermöglicht nicht nur den weiteren Saisonverlauf der Basketball-Profiliga NBA und anderer US-Ligen, sondern hilft auch Mitarbeitern und Betrieben in Deutschland in der COVID-19-Pan­de­mie. Die 15 Gramm leichten Minigeräte können etwa als Armband getragen werden und funktionieren ähnlich wie die Corona-Warn-App, nur viel einfacher und genauer. Ein Smartphone wird nicht benötigt. Wird ein vorher frei definierter Mindestabstand unterschritten, blinkt das Wearable und gibt einen Warnton ab.

Vermutlich mit dem neuen iPhone 12 wird Apple seinen neuen Abo-Paket-Dienst AppleOne auf den Markt bringen. Unter diesem Namen wird Apple den Kunden verschiedene Dienste-Pakete in unterschiedlichem Umfang und Preisen anbieten. So soll das Basispaket aus AppleMusic und AplleTV+ bestehen. Gegen entsprechenden Aufpreis können etwa iCloud-Pakete, AppleArcade oder NewsPlus zugebucht werden.

Google kündigt in seinem Developer Blog an, mehr Zeit und Kraft in die Entwicklung von WearOS zu stecken um bessere Android-Smartuhren auf den Markt bringen zu können. Das im Herbst erscheinende WearOS soll 85 Prozent mehr Geschwindigkeit und Leistung durch den neuen Snapdragon Wear 4100-Prozessor bringen. Auch die von watchOS 7 bekannte Händewasch-Funktion soll kommen. 

Auch der Messenger Telegram führt nun die Möglichkeit der Ende-zu-Ende-verschlüsselten Videoanrufe ein. Zunächst ist dies nur für zwei Teilnehmer vorgesehen. Gruppenvideoanrufe sollen künftig aber auch möglich sein.

Unsere App-Tipps powered by MORE Exciting Commerce

Inspiration für App-Macher liefert unsere Serie mit täglichen App-Tipps powered by MORE Exciting Commerce. Hier die aktuellen Tipps:

Jumia will das Amazon Afrikas werden.

Jumia will zum Amazon Afrikas werden und gilt als erstes afrikanisches Einhorn überhaupt. Über den Marktplatz können (lokale) Händler ihre Waren gegen Gebühr verkaufen. Das 2012 in Nigeria gegründete Unternehmen, das 2019 mit seinem Börsengang kurzzeitig einen Hype auslöste, ist mittlerweile auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Zunehmende Konkurrenz und die mangelhafte Infrastruktur machen dem “afrikanischen” Unternehmen, das seinen Rechtssitz in Berlin hat und zu dessen Investoren u.a. Rocket Internet, Afrikas größter Mobilfunker MTN und auch Mastercard gehören, zu schaffen.
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AO World will mit Kundenservice den Unterschied machen.

Service an erster Stelle: Der britische Elektrohändler AO World ist ein Umsatzeinhorn, das mit dem Online-Verkauf von Waschmaschinen & Co Milliarden umsetzt. Während das Unternehmen in Großbritannien Rekordumsätze vermeldet, ist das Deutschland-Geschäft etwas rückläufig. So sank der Umsatz im vergangenen Jahr von 148,4 Mio Euro im Vorjahr auf 143,5 Mio Euro – trotz strauchelnder Wettbewerber wie MediaSaturn, der fast schon stoisch am rückläufigen Filialgeschäft festhält. Als Grund für den Umsatzrückgang führt die Führungsriege von AO u.a. Kampfpreise an, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier gibt es u.a. ein Preisversprechen, günstiger zu sein als der Wettbewerb. Um hierzulande profitabel zu arbeiten, bräuchte AO allerdings einen Umsatz in Höhe von 250 Mio Euro.
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