Number26 startet erstes Smartphone-Girokonto.

von Fritz Ramisch am 26.Januar 2015 in App Business, News

Number26 startet Smartphone-GirokontoKonto für die Hosentasche: Das Berliner Fintech-Startup Number26 startet eine App, die das Smartphone zur Bankfiliale machen soll. Nach mehrmonatiger Testphase ist die App ab sofort für Android und iOS in Österreich und Deutschland verfügbar. Number26 ist das erste Girokonto, das komplett auf Smartphone-Nutzer ausgerichtet ist. Über die App können sämtliche Bankgeschäfte mobil abgewickelt werden. Das Girokonto selbst ist kostenlos, eine gebührenfreie Kreditkarte gibt’s oben drauf. Damit können Nutzer übrigens auch im In- und Ausland kostenlos Geld abheben. Diverse Bank-Services, etwa die Überweisung und das Sperren der Karte sollen mit nur einem Klick über die App möglich sein, Ausgaben in Echtzeit verarbeitet und in Statistiken dargestellt werden können. Zunächst ist die Registrierung aber nur via Einladungs-Code möglich. Partner von Number26 ist der Bezahldienstleister Wirecard, der übrigens auch über die notwendige Bank-Lizenz verfügt. Im Juni hatte das Startup eine Kapitalspritze in Höhe von 2 Mio Euro erhalten. Zu den Investoren gehören u.a. Earlybird, Redalpine und Axel Springer Plug and Play. Gegründet wurde Number26 vergangenes Jahr in Wien von den zwei Österreichern Maximilian Tayental und Valentin Stalf. Angefangen haben die beiden Gründer mit Papayer, einer Prepaidkarten-Lösung für Jugendliche und deren Eltern. Ihr Ziel erklärtes Ziel ist es, das Banking insgesamt zu modernisieren. Im Sommer beschäftigte das Startup elf Mitarbeiter. Das Geschäftsmodell ist mit dem klassischer Banken identisch: „Wir verdienen, wenn die Kunden ihre Karte einsetzen, dann zahlt der Händler eine kleine Gebühr, von der wir einen Teil abbekommen“, sagte Mitgründer Valentin Stalf 2014 gegenüber Gründerszene. Number26 ist eines der FinTech-Unternehmen, die den Banken das Geschäft madig machen und Lösungen anbieten. Number26 bietet nämlich genau eine solche Lösung an, die eigentlich etablierten Banken vorbehalten waren. Warum Banken sich in Sachen Digitalisierung so schwer tun und sich in einer Art „Dornröschenschlaf“ befinden, hat unser Autor Maik Klotz lesenswert und ausführlich beschrieben.

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