Kapitalspritze: Soundcloud wird zur Billion-Dollar-Company.

shutterstock_200035358Soundcloud steht dem „Wall Street Journal“ zufolge vor dem Abschluss einer Finanzierungsrunde in Höhe von 150 Mio Dollar. Dadurch würde der Wert des Musikdienstes auf 1,2 Mrd Dollar steigen. Das frische Kapital will Soundcloud offenbar vor allem für Lizenzzahlungen verwenden. Bislang sind über Soundcloud vor allem Mixe sowie Musik von weniger bekannten Künstlern und kleineren Plattenlabels abrufbar. Das soll sich künftig ändern. Durch Deals mit den großen Plattenfirmen will Soundcloud auch Musik populärer Künstler anbieten. Mit Warner Music konnte sich Soundcloud immerhin bereits einigen. Die Verhandlungen mit anderen großen Plattenfirmen ziehen sich allerdings offenbar schon seit Monaten hin. Die Kosten für Urheberrechte drücken auch auf den Geldbeutel. Der soll jetzt durch ein neues kostenpflichtiges Premium-Abo und ein werbefinanziertes Gratis-Abo gefüllt werden. Mit dem Programm On Soundcloud will der Berliner Musikdienst auch Künstlern ein Erlösmodell bieten. Die sollen künftig an Werbeeinblendungen mitverdienen. On Soundcloud ist ein Drei-Stufen-Programm: Im Partner-Programm können Künstler weiterhin kostenlos ihre Inhalte über Soundcloud veröffentlichen – allerdings ist der Upload auf drei Stunden begrenzt. Pro-Nutzer zahlen für unbegrenzten Upload und weitere Pro-Features eine Gebühr in Höhe von 3 bis 29 Dollar im Jahr. Erst als Premium-Partner werden die Künstler an den Umsätzen beteiligt. Bislang wird das Modell in den USA getestet. Neue Erlösmodelle sind angesichts eines Verlusts von 23 Mio Euro im vergangenen Jahr auch notwendig. Denn Lizenzgebühren, Erlöse für Künstler und gleichzeitig hohes Nutzerwachstum kosten Geld. (Beitragsbild: shutterstock.com)
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