Echtzeitwerbung: Apple plant Einstieg in automatisierten App-Werbehandel.

von Fritz Ramisch am 21.November 2014 in Mobile Advertising, Mobile Marketing, News

iAd iOS AppsProgramatic Advertising: Apple will App-Werbung über die eigene Werbeplattform iAd künftig offenbar automatisiert verkaufen. Das geht aus einer zwischenzeitlich zurückgenommenen und nun überbearbeiteten Pressemitteilung des Werbepartners Rubicon Project hervor. Demnach will Apple mit Rubicon Project und anderen Partnern zusammenarbeiten, um App-Werbung über die Werbeplattform iAd künftig in Echtzeit zu verkaufen. Durch Millionen von iTunes-Kunden verfügt Apple über einen riesigen Datenschatz, den zu heben gilt. Diverse Targeting-Optionen sollen künftig der bislang mäßig erfolgreichen Werbeplattform iAd zum Durchbruch verhelfen. Werbetreibende sollen so gezieltere In-App-Werbung ausspielen können. Das Targeting-Arsenal könnte durch ein vergleichsweise einfaches Opt-Out-Verfahren allerdings zunichte gemacht werden, wie heise.de berichtet. So sei es in wenigen Schritten möglich, das Interessen-Tracking auf iOS-Geräten zurückzusetzen.

Apple Pay soll Produktkauf über In-App-Werbung möglich machen.

Bildschirmfoto 2014-10-28 um 08.08.49Einen Schub könnte Apples Werbeplattform aber durch Apple Pay erhalten. Wie Anfang Oktober berichtet kann Apple Pay nicht nur in Ladengeschäften genutzt werden, sondern auch für die direkte Bezahlung von App-Käufen und für Produkte, die auf Werbebannern der Werbeplattform iAd beworben werden. Hier stellt Apple einen „Buy with Apple Pay“-Button zur Verfügung. Um die Bezahlung via Apple Pay in der eigenen App anzubieten, müssen App-Entwickler das System entsprechend in der eigenen App implementieren. Das könnte ein handfestes Verkaufsargument für iAd-Werbung werden.

Apple hat im August dieses Jahres mit dem Rollout seiner neuen iAd-Werbeformate begonnen. Werbetreibende können mit sogenannter Unterbrecherwerbung noch auffälliger in Apps auf dem iPhone und iPad Reklame machen. Neben normalen Bannern können Unternehmen jetzt mit Vollbild-Bannern, Unterbrecher-Werbung und Pre-Roll-Clips auf sich aufmerksam machen. Jene Pre-Roll-Clips sind schon durch Youtube bekannt.
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