All you can download: Opera bietet App-Stores mit Flatrate.

von Fritz Ramisch am 27.November 2014 in App Business, Mobile Marketing, News

subscription-mobile-store-main-imageDer Browser-Hersteller Opera will eine Art App-Store-Flatrate einführen. Ein neuer Dienst unter dem Namen „Opera Subscription Mobile Stores“ ermöglicht es Unternehmen, unter eigenem Namen App Stores nach dem „All you can download“-Prinzip einzurichten. Nutzer können gegen eine Fixgebühr beliebig viele Apps aus dem Opera Store herunterladen. Das Abonnement kann nach einer siebentägigen Gratis-Testphase u.a. via SMS abgeschlossen und wiederum nach sieben Tagen erneuert werden. Opera setzt bei seinem Abomodell auf einen wöchentlichen Rhythmus. Unternehmen können so auf eine fertige IT-Infrastruktur zurückgreifen und profitieren von einer Umsatzbeteiligung. Opera erhofft sich dadurch eine deutliche Steigerung der Reichweite seines App Stores und könnte dadurch fehlende In-App-Erlöse ausgleichen. Die Erlösmodelle sind für Apps im Opera Mobile Store mangels API für In-App-Käufe begrenzt. In Russland und Brasilien soll es bereits erste Opera Stores geben. Dort liegen die Kosten unter einem Dollar pro Woche. Über den Opera Mobile Store werden zwischen 200.000 und 300.000 Apps, u.a. für iOS, Blackberry, Windows Phone, Android, Symbian und Java, angeboten. Kürzlich hat Opera den ehemaligen Nokia App Store von Microsoft übernommen und so die Zahl des App-Angebots erhöht. Der 2009 gestartete Nokia Store (ehemalis Ovi Store) soll künftig im Opera Mobile Store des norwegischen Browser-Herstellers aufgehen und im ersten Halbjahr 2015 endgültig dicht gemacht werden.
t3n.de, zdnet.demobilbranche.de (Hintergrund Übernahme)


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