Was wir von der Google I/O 2019 erwarten dürfen.

von Stephan Lamprecht am 03.Mai 2019 in News, Ökosysteme

Der Spaß soll auf der I/O von Google nicht zu kurz kommen. (Foto: Google)

In wenigen Tagen findet in Mountain View die diesjährige Entwicklermesse I/O von Google statt. Und wie nicht anders als bei Apple überschlagen sich die Gerüchte darüber, welche Neuerungen das Unternehmen zeigen wird.

Kein Gerücht mehr, sondern bereits gestern als gesichert veröffentlicht, ist die Öffnung von Android Auto für andere Entwickler. „Android Automotive OS“ könnte damit an Attraktivität sowohl auf der Seite der Nutzer, als auch der Autohersteller gewinnen. Zum Start werden nur die Entwickler von Medien-Apps wie Spotify von der Öffnung partizipieren. Wie Google mitteilt, ist es daran interessiert, andere Apps zu integrieren, beispielsweise aus dem Bereich Navigation.

Damit verlassen wir aber den Boden gesicherter Tatsachen und betreten das Reich der (wohlbegründeten) Spekulationen. Allerdings zeigen sich die Magazine Techcrunch und Engadget für gewöhnlich sehr gut informiert.

Als sicher darf die Vorstellung neuer Pixel-Modelle gelten. Das „Pixel 3a“ wird wohl in zwei Varianten erscheinen, wobei beide Modelle über eine 12-MP-Kamera verfügen werden. Faltbar wird aber wohl keines der Modelle sein. Obwohl Google enorme Anstrengungen unternommen hat, Android für dieses Konzept fit zu machen, wirft das Beispiel Samsung hier seine dunklen Schatten voraus.

Eine erste Beta von Android Q gibt es ja bereits, somit darf als gesichert gelten, dass Google auf der I/O das finale Feature-Set verkündet. Möglicherweise kommt Android Q mit einem Dark-Theme und einer überarbeiteten Gesichtserkennung, die mit Apples Face ID mithalten sollen. Überarbeitet wurde auf jeden Fall die Steuerung mit Gesten. Und eine für den Nutzer deutlich ersichtliche Veränderung werden die „Bubbles“ sein, die beispielsweise einen Chat fortführen, obwohl eine andere App geöffnet bleibt.

Mit Spannung werden auch die Neuigkeiten rund um das Smart Home erwartet. Der „Nest Hub Max“ soll, wie der Name suggeriert, über einen größeren Bildschirm verfügen (wahrscheinlich 10 Zoll). Funktional geht das Gerät wohl über einen Hub und Google Assistenten hinaus. Den Gerüchten nach besitzt das Device Stereolautsprecher und eine integrierte Nest-Kamera, wäre somit auch für die Heimüberwachung tauglich.

In wenigen Tagen werden wir wissen, was von diesen Gerüchten dann auch den Weg auf die Bühnen gefunden hat.

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