Millionenfinanzierung: Blinkist bekommt Kapitalspritze für Lesehäppchen-App.

Blinkist - Startup für Short-Term ContentLesefaulheit zahlt sich aus: Das Berliner Startup Blinkist sammelt im Rahmen einer Finanzierungsrunde einen Millionenbetrag vom US-Risikokapitalgeber Greycroft Partners und dem Hamburger Wagnisfinanzierer e.ventures ein. Das Berliner Jungunternehmen hat eine App entwickelt, über die Abonnenten Buchzusammenfassungen abrufen können. Professionelle Schreiber fassen die wesentlichen Aussagen von Sachbüchern in kleinen Informationshäppchen in einer App zusammen und stellen sie sowohl als Textzusammenfassung als auch als Podcast zur Verfügung. Seit 2014 fokussiert sich das 2013 von Holger Seim und Niklas Jansen gegründete Startup auf den US-Markt, der bereits mehr als die Hälfte des Umsatzes ausmacht. Blinkist setzt dabei auf ein Freemium-Modell, bei dem Nutzer pro Tag kostenlos die Zusammenfassung eines Buches bekommen. Besonders Wissbegierige oder diejenigen, die lieber hören als lesen, müssen mindestens 49,99 Dollar im Jahr zahlen.  Für das Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitern ist es nach 2012 erst die zweite Finanzierung. Damals hatten u.a. die IBB Beteiligungsgesellschaft sowie die MGO Digital Ventures GmbH einen „hohen sechsstelligen Betrag“ in das Startup investiert.
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