Blinkist erweitert Angebot um Podcasts.

von Fritz Ramisch am 11.Dezember 2014 in App Business, Mobile Media, Mobile Startups, News

BlinkistBlinkist erweitert sein Angebot um Podcasts. Damit will das Berliner Startup, das die wesentlichen Aussagen von Sachbüchern in kleinen Informationshäppchen in einer App zusammenfasst, seine Zielgruppe erweitern. Seit einigen Monaten können auch nicht zahlende Nutzer ein Buch pro Tag lesen. Vor rund einem Jahr hatte Blinkist ein Freemium-Modell eingeführt. Für 44,99 Euro pro Jahr haben Abonnenten Zugriff auf das gesamte Sortiment. Wer hören will, muss 69,99 Euro jährlich löhnen. Die Abonnenten sind auch die finanzielle Grundlage des Startups: „Die Umsätze aus unseren Abos sind und bleiben der Kern unseres Geschäftsmodells und wir erzielen aktuell keine signifikanten Umsätze aus anderen Kanälen. Es gibt zwar Überlegungen, wie wir auch darüber hinaus Umsätze generieren können, diese stehen aber noch nicht im Fokus“, so Blinkist-Mitgründer und CEO Holger Seim gegenüber mobilbranche.de. Die Zahl der zahlenden Abonnenten soll sich Seim zufolge innerhalb des laufenden Jahres „verzehnfacht“ haben. Konkrete Zahlen nennt er aber nicht. Auf der Webseite heißt es, Blinkist habe rund 200.000 Leser. 50 der mittlerweile rund 500 Buchzusammenfassungen werden ab sofort auch als Hörversion angeboten. Zum Start stehen allerdings ausschließlich englischsprachige Buchzusammenfassungen als Podcast zur Verfügung. In den nächsten Wochen soll das Angebot sukzessive aufgestockt und auch um deutschsprachige Audio-Versionen erweitert werden. Dass zunächst ausschließlich englischsprachige Podcasts angeboten werden, zeigt den Stellenwert des US-Marktes für das Berliner Startup. Das 2013 von Holger Seim und Niklas Jansen gestartete Startup ist vor einem Jahr in die USA expandiert. Mittlerweile mache der US-Markt fast die Hälfte des gesamten Geschäfts aus, so eine Sprecherin des Unternehmens. Damals hatte der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin sowie die MGO Digital Ventures GmbH einen „hohen sechsstelligen Betrag“ in das Startup investiert. Mit „Page19“ hat Blinkist zudem ein Web-Magazin gestartet, worüber anwendbares Wissen und Ideen aus Büchern in kurzen Texten zusammenfasst werden.

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