Fusion gegen Apple Pay: Schweizer Bezahldienste schließen sich zusammen.

twint_coopMobile-Payment-Hochzeit in der Schweiz: Künftig wird es in der Schweiz nur noch eine zentrale Bezahl-App geben. Die fünf größten Schweizer Banken habe sich nach mehrmonatigen Verhandlungen u.a. mit der Swisscom, dem Handelskonzern Migros und dem Bezahldienstleister SIX dazu durchgerungen, die beiden Apps Twint und Paymit zusammenzulegen. Im Herbst sollen die Bezahlsysteme zusammengeschlossen werden, wie die beteiligten Unternehmen in einem Communiqué mitteilen. Der neue Bezahldienst soll Twint heißen, die Marke Paymit verschwindet. Der Zusammenschluss ist vor allem eine Allianz gegen die Bezahldienste von Apple & Co, die in der Schweiz zwar noch nicht verfügbar sind, in den kommenden Monaten aber wohl auch dort an den Start gehen dürften. Der Fusion von Twint und Paymit muss noch die Wettbewerbskommission (Weko) zustimmen. Bis zur Zusammenlegung können Händler und Nutzer die Apps wie gewohnt nutzen.

Bisher haben die Bezahldienste einen unterschiedlichen Fokus gehabt: Die App Twint ist vor allem für das Bezahlen in Geschäften konzipiert, funktioniert mit spezieller Hardware, ist Prepaid-basiert und bietet Mehrwertdienste wie Coupons. Paymit vom Finanzdienstleister SIX ist ein offenes System. Die App war bis vor kurzem ausschließlich für mobile Überweisungen nutzbar. Erst seit kurzem kann mit Paymit auch im Handel bezahlt werden. Dazu ist keine besondere Hardware notwendig, der Bezahlvorgang läuft über QR-Codes. Beide Apps sind direkt mit den Konten der teilnehmenden Banken verbunden.
nzz.ch, blick.ch

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