Uber soll seine US-Fahrer zu Angestellten machen.

uberKräftiger Gegenwind: Nachdem die Macher der Fahrdienst-App Uber in Deutschland und anderen Staaten schon mehrfach verklagt wurden und ihr Geschäftsmodell ändern mussten, droht nun auch im Heimatmarkt USA mächtiger Ärger. Die Arbeitsbehörde Kaliforniens hat den umstrittenen Fahrdienst dazu verdonnert, seine Fahrer sozialversicherungspflichtig anzustellen, statt diese als unabhängige Auftragnehmer zu beschäftigen. Uber hatte im Zuge der Prüfung argumentiert, das Unternehmen sei selbst nur eine neutrale Vermittlerplattform. In einer Pressemitteilung schreibt Uber nun, der Hauptgrund, Uber-Fahrer zu werden, sei die “Flexibilität und Kontrolle”. Die Experten des US-Bundesstaates sehen dies in einer Einzelfall-Entscheidung, die noch nicht bindend für alle Uber-Fahrer ist, aber anders: Uber sei “in jeden Aspekt des Geschäfts” involviert, sodass ein Angestelltenverhältnis vorliege. Uber will gegen die Entscheidung gerichtlich vorgehen, bevor sie zum Präzedenzfall auch für andere US-Bundesstaaten wird. Immerhin ist Kalifornien der bevölkerungsreichste Bundesstaat, und so dürften auch viele der weltweit mehr als 200.000 Uber-Fahrer in Kalifornien tätig sein. Das Geschäftsmodell des milliardenschweren Startups steht auf jeden Fall erneut unter Beschuss. An anderer Stelle kann Uber aber einen Erfolg vermelden: Das Unternehmen hat sich die Dienste von Brian McLendon gesichert, dem ehemaligen Chef von Google Maps. Er soll die Forschungsabteilung von Uber leiten.
zeit.de, manager-magazin.dehandelsblatt.com (McLendon)

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