AGOF mobile-facts 2014-II: 7 Mio neue Mobile-Nutzer und hohe Konversion bei Damenbekleidung.

von Fritz Ramisch am 25.September 2014 in App Business, News, Ökosysteme, Studien

Bildschirmfoto 2014-09-25 um 12.54.52Apps, Smartphones und Schuhe: Das sind die Produkte nach denen das Herz eines Smartphone-Nutzers schlägt. Zumindest laut den aktuellen Ergebnissen der AGOF mobile facts 2014-II. Demnach greifen mittlerweile mehr als 34 Mio Deutsche mobil auf das Internet zu. Das sind immerhin 28 Prozent – also 7 Mio Nutzer – mehr als im Vorjahr. Neben der Reichweite weist die umfangreiche Studie auch interessante Infos zur mobilen Nutzung aus. So kommt Damenbekleidung nach Apps beispielsweise auf die höchste mobile Konversionsrate. Am beliebtesten war im 2. Quartal laut AGOF das Ratgeberportal Gute Frage mit 6,69 Mio Unique Usern. Dahinter folgen Bild (6,37 Mio), wetter.com und Spiegel als reichweitenstärkste mobile Angebote in Deutschland. Bei den Apps liegen die Wetter.com-Anwendungen (3,24 Mio Unique User) vor Web.de (2,51 Mio), TV-Spielfilm (2,38 Mio), GMX (2,14 Mio) und Mobile.de (1,9 Mio). G+J Electronic Media Sales (14,14 Mio) ist bester Vermarkter vor InteractiveMedia CCSP (13,85 Mio) und Axel Springer Media Impact (12,18 Mio).

27,7 Prozent der Mobile-Nutzer greifen eher mobil als stationär aufs Internet zu. Am häufigsten wird das Smartphone zum Telefonieren (80,9 Prozent) genutzt. Die Suche, der Abruf von Wetterinfos und Emails folgen an zweiter, dritter und vierter Stelle. Aus Sicht von Werbungtreibenden dürfte vor allem relevant sein, welche Interessen Smartphone-Nutzer haben. Sie sind laut AGOF vor allem an Apps (68,7 Prozent), Mobiltelefonen und Smartphones (61,1 Prozent) sowie Schuhen (60,2) interessiert.

AGOF mobile-facts 2014-IIDas Interesse führt zur Produktsuche und erstaunlich häufig auch zum mobilen Kauf. So kaufen beispielsweise 14,3 Prozent der Nutzer, die übers Smartphone nach Damenbekleidung gesucht haben, diese auch mobil. Das ergibt eine Konversionsrate von 53 Prozent. Bei Apps liegt die  naturgemäß etwas höher – nämlich bei 62,6 Prozent.

Demografisch gesehen sind Mobile-Nutzer noch immer mehrheitlich männlich (55 Prozent), zu zwei Dritteln zwischen 20 und 49 Jahren alt, gebildet, berufstätig und verfügen über ein höheres Haushalts-Netto-Einkommen als Nicht-Mobile-User.
agof.de (Präsentation als PDF), agof.de (Übersicht Rankings und Tabellen)

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