E-Plus fängt sich im 4.Quartal: Trotz 25 Mio Kunden bricht der Gewinn im Gesamtjahr um 25 Prozent ein.

von Fritz Ramisch am 04.Februar 2014 in Netzbetreiber, News

E-Plus-ZentraleE-Plus mit Gewinneinbruch um 25 Prozent: Der drittgrößte Mobilfunkanbieter in Deutschland muss trotz eines Kundenanstiegs um 1,55 Mio auf 24,95 Mio Kunden im Jahr 2013 Gewinneinbußen hinnehmen. Unterm Strich verdiente E-Plus im abgelaufenen Jahr 2,99 Mrd Euro, wobei immerhin 963 Mio Euro Gewinn übrig blieben. Im letzten Quartal konnte der Umsatzrückgang eingedämmt werden: Den Endgeräteverkauf außen vor gelassen, sank der mobile Serviceumsatz um 2,9 Prozent zum Vorjahr. Verantwortlich für sinkende Umsätze ist offenbar der harte Preiskampf, auch bedingt durch regulatorische Effekte, wie geringere Roaminggebühren aber auch hohe Investitionen. „Trotz kräftigem Gegenwind für die gesamte Branche sind wir 2013 gut vorangekommen. In den attraktiven Segmenten Vertragskunden und mobile Daten sind wir durchweg stärker gewachsen als der Markt“, so E-Plus-Chef Thorsten Dirks. E-Plus will 2014 eine eigene Wallet-Lösung auf den Markt bringen und steht kurz vor einer Übernahme durch die Telefónica-Tochter O2. In eben diese geht E-Plus laut Dirks „selbstbewusst“ hinein. Eelco Blok, Chef der niederländischen E-Plus-Mutter KPN, sieht der Prüfung der Fusion durch die EU-Kommission „zuversichtlich“ entgegen und zweifelt nicht daran die notwendige Zustimmung zu erhalten. KPN musste ebenfalls Federn lassen: Im 4.Quartal schrumpfte der Gewinn um 30 Prozent auf 614 Mio Euro, der Umsatz sank um 14 Prozent auf 2,06 Mrd Euro. In Folge dessen sollen 2.000 Stellen gestrichen werden. „Wir erwarten, dass sich unsere finanzielle Situation zum Ende des laufenden Jahres stabilisieren wird und der freie Cash-Flow im kommenden Jahr steigt“, sagte Blok. Die Kompetenzstreitigkeiten zwischen den Kartellbehörden gipfelten jetzt in der Entscheidung der EU, die geplante Fusion selbst prüfen zu wollen. Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt hatte gefordert die E-Plus-Übernahme durch deutsche Kartellbehörden prüfen zu lassen.
handelsblatt.comfaz.net, wsj.dehandelsblatt.com (KPN)

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