Gastbeitrag: Mobile Marketing 2011 – Sieben Handlungsempfehlungen für maximalen Werbeerfolg.

von Gastautor am 23.Mai 2011 in Interviews

2010 war ein gutes Jahr für Mobile Marketing: Schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten, die stark wachsende Verbreitung von Smartphones und Tablet PCs, dazu die Entwicklung neuer, ansprechender Anzeigenformate haben dem mobilen Advertising 2010 entscheidend zum Wachstum verholfen. Denn Marketing-Experten wissen, dass Marken dort präsent sein müssen, wo sich die anvisierten Zielgruppen aufhalten. Und diese surfen bekanntlich mehr und mehr im mobilen Internet – nicht zuletzt auch während sie gleichzeitig andere Medien nutzen. „Ich bin drin“, heißt es jetzt schon beim ersten Morgenkaffee oder auf der Fahrt mit Bus oder Bahn. Auch Marketiers wissen um den Trend, setzen auf Apps, erweitern ihr Angebot für Android-Geräte und wissen die Vorzüge von HTML5 stärker zu nutzen. Und 2011 wird sich nahtlos daran anknüpfen bzw. der Trend hin zum Mobile Marketing wird noch mehr an Fahrt aufnehmen. Doch wie können Marketing-Experten mobile Medien am effektivsten in ihre Werbekonzepte integrieren?

Michael Stenberg ist Geschäftsgebietsleiter Mobile bei Yahoo! für Central & Eastern Europe und gibt in einem Gastbeitrag auf mobilbranche.de sieben Handlungsempfehlungen für den maximalen Werbeerfolg im Mobile Marketing 2011:

Regel 1: Integration. Mobile ist ein Kanal, keine Strategie. Wie wichtig es ist, mobile Angebote bei Online-Kampagnen auf jeden Fall mit einzuplanen, zeigt die Statistik: 59 Prozent der Internetnutzer besuchen eine Seite nicht selten zuerst über ihr mobiles Gerät, um sie dann am PC noch einmal aufzurufen.

Regel 2: Basiswissen. Auch bei mobilen Medien gilt, was im Marketing immer an erster Stelle steht: Ziel, Strategie, Zielgruppe, Erfolgs-Metrik und Messgrößen definieren. Erst danach denken Sie über die passenden Kanäle nach und ob hier Mobile passt. Wichtig ist dabei, immer zu bedenken, welche Vorteile der mobile Kanal beispielsweise mit Blick auf lokale Informationen bietet.

Regel 3: Die Webseite für die mobile Nutzung optimieren. Klingt offensichtlich, muss aber betont werden: Der erste Schritt muss eine mobile Website sein, die für die Nutzung auf dem mobilen Endgerät ausgerichtet ist. An zweiter Stelle steht dann die Entwicklung einer App. Ganz wichtig dabei ist die Geräteerkennung auf der Homepage – damit die Nutzer, eine jeweils auf die Fähigkeiten des Endgerätes optimierte Version der Seite erhalten und somit die beste mögliche Erfahrung mit dem Dienst haben.

Regel 4: Rundumschlag. Mobile Medien eröffnen den Nutzern neue Wege und ahmen nicht einfach Online-Kampagnen im stationären Web nach. So ist es wichtig, die technische Basis zu schaffen, Kampagnen auf den verschiedenen Geräten möglichst breit zu skalieren.

Regel 5: Such- und Banner-Werbung sinnvoll nutzen.

  • Die mobile Suche: Halten Sie Suchbegriffe allgemein und fokussieren Sie sich auf Haupt- und Markennamen, denn mobile Suchen sind kurz. Es ist wichtig, Tippfehler einzukalkulieren, die in der mobilen Suche beim Tippen auf den kleinen Tastaturen häufig vorkommen. Ebenfalls entscheidend ist es, die Top-Position zu ergattern, denn die mobilen Suchergebnisseiten haben meist nur eine Anzeige pro Seite.
  • Banner-Werbung: Es ist wichtig, einen Call-to-Action-Aufruf zu integrieren und den potentiellen Kunden beispielsweise zu ermöglichen, direkt per Klick einen Anruf zu tätigen oder ein Geschäft zu lokalisieren. Nicht unerheblich ist dabei, dass die meisten Menschen Rechtshänder sind. So empfiehlt es sich, Klickmöglichkeiten auf der rechten Seite des Banners zu platzieren.

Regel 6: Experimentieren Sie im Bewusstsein, worauf es ankommt. Eine einfache Test-Matrix ist oft aussagekräftiger – und kostet auch weniger – als ein angesagter Augmented Reality-Pilot.

Regel 7: Einfachheit. Gestalten Sie die Kampagne einfach, denn am Ende des Tages ist und bleibt es ein Telefon, über das Sie leicht qualifizierte Anrufe von potentiellen Kunden ins eigene Call-Center generieren können – und wer würde sich nicht über mehr Anrufer freuen.

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