Apple erhöht App-Preise, Gigs bekommt 20 Millionen, Mario Götze investiert in Wohnungssuche-App.

Liebe Leserinnen & Leser,

in Zeiten von hoher Inflation wird alles teurer, und zwar nicht nur Benzin, Strom und Lebensmittel oder das neue iPhone 14 im Vergleich zum 13er – auch im App Store steigen nun die Preise. Apple erhöht in den Euro-Ländern, also auch in Deutschland, zum 5. Oktober mal eben die Preispunkte um rund 20 Prozent (Details siehe im Newsletter). Natürlich ohne Begründung, denn Apple ist ja wie so oft über alle Zweifel erhaben. So bleibt nur Raum für Spekulation: am realistischsten ist wohl die Einschätzung von Spiegel Online, dass es vor allem, am deutlich gesunkenen Euro-Kurs gegenüber dem Dollar liegt, mit dem Apple als US-Konzern seine Geschäfte bilanziert.

Und nun viel Spaß mit dem Newsletter,
Ihr Florian Treiß

Partnerbeitrag: Höhere Conversions mit WhatsApp-Newsletter – 5 Praxistipps

Der WhatsApp-Newsletter bietet mit Öffnungsraten von über 90 Prozent und Klickraten von 35 Prozent ein extrem hohes Potenzial für mobile Kampagnen. Doch wie können auch Sie diese Erfolge erzielen? Was gilt es zu beachten? Was sind die Dos und Don’ts? In diesem Partnerbeitrag von MessengerPeople by Sinch gibt es hilfreiche Praxistipps, damit Sie mehr aus Ihren mobilen Kampagnen herausholen können!
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Gigs bekommt 20 Millionen, neuer Mindeststandard für Mobile Device Management, Amazon mit neuen Fire-Tablets

Gigs bekommt 20 Millionen

Das Berliner Startup Gigs hat für seine Telecom-as-a-Service-Plattform frisches Kapital in Höhe von 20 Millionen Dollar eingesammelt. Angeführt wird die Series-A-Finanzierungsrunde von Gradient, dem Early-Stage-Venture-Fonds von Google. Zu den weiteren Investoren zählen Szene-Promis wie Dara Khosrowshahi (CEO von Uber), Tony Xu (Mitgründer & CEO von DoorDash), Fidji Simo (CEO von Instacart), Hanno Renner (Mitgründer & CEO von Personio), Max Tayenthal (Mitgründer & Co-CEO von N26). Gigs ermöglicht es Unternehmen ermöglicht, eigene Mobilfunkverträge über eine einfach zu bedienende API anzubieten. Das ermöglicht ihnen neuen Einnahmequellen auf Basis ihres bestehenden Kundenstamms zu erschließen.

Fünf Jahre nach der ersten Veröffentlichung hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seinen Anforderungskatalog nach §8 BSI-Gesetz (BSIG) für den Einsatz von Mobile Device Management (MDM) auf Version 2.0 aktualisiert. Werden die in dem darin als Mindeststandard aufgeführten technischen und organisatorischer Maßnahmen umgesetzt, erreiche man ein Mindestsicherheitsniveau beim Einsatz eines MDM, so die Behörde. Auch wenn es vor allem um technische Anforderungen geht, so kommen in dem Leitfaden erstmals auch Begriffe wie Betriebsmodell oder Bring your own Device (BYOD) vor, schreibt die „Computerwoche“.

Amazon hat die nächste Generation seines Tablets Fire HD 8 mit vier neuen Modellen angekündigt: Fire HD 8, Fire HD 8 Plus, Fire HD 8 Kids und Fire HD 8 Kids Pro. Das neue Fire HD 8 soll Kund*innen dank eines im Vergleich zur Vorgängergeneration 30 % schnelleren Prozessors und einer längeren Akkulaufzeit ein erstklassiges Entertainment-Erlebnis bieten, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die neuen Fire HD 8-Tablets können ab sofort bei Amazon vorbestellt werden*. Die Auslieferung beginnt kommenden Monat.

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iPhone-Apps werden teurer, Mario Götze investiert in Wohnungssuche-App

Am 5. Oktober erhöht Apple die Preise für Apps im deutschen App Store, in allen anderen Euro-Ländern sowie auch noch in einigen anderen Staaten. Die günstigsten kostenpflichtigen Apps werden dann in den Euro-Ländern 1,19 Euro statt bislang 0,99 Euro kosten, der nächste Preispunkt liegt bei 2,49 Euro statt zuvor 1,99 Euro. Die gleiche Erhöhung gilt auch für In-App-Käufe. Alle neuen Preispunkte gibt’s hier in einer Übersicht von Apple. Faktisch bedeutet das bei den meisten Preispunkten eine Erhöhung um rund 20 Prozent. App-Entwickler*innen haben bei dieser Erhöhung kein Mitspracherecht, können aber auf Wunsch in eine niedrigere Preisstufe wechseln. Ausgenommen sind lediglich die Preise automatisch fortlaufender Abonnements. Da sich an den Provisionen für Apple nichts ändert, könnten auch App-Entwickler*innen von der Preiserhöhung profitieren – aber eben nur dann, wenn diese nicht zu einer Kauf-Zurückhaltung bei Apps führt.

Fußball-Profi Mario Götze (Eintracht Frankfurt) und Shutterstock-Gründer Jon Oringer zählen zu den Seed-Investoren von Mietz, einer neuen App für die Wohnungs- und WG-Suche aus Berlin. Herzstück der App ist eine Swipe-Funktion, wie man sie vor allem von Dating-Apps wie Tinder kennt. Nutzer*innen geben ihre Wünsche in ihrem Profil an, laden ihre Dokumente wie etwa Einkommensbescheide und können sich dann durch Wohnungs- oder WG-Angebote wischen. Bei einem Match soll dann alles auf Knopfdruck für die potenzielle Vermieter*in oder die zukünftigen Mitbewohner*innen freigegeben werden. Geld verdienen will Mietz dabei vor allem mit einer B2B-Lösung für Vermieter*innen, berichtet Gründerszene.

Was iOS 16 für ASO bedeutet, Social Media als Nachrichtenquelle, was in einer Minute im Netz passiert

Die Experten von AppTweak haben sich angeschaut, welche Folgen das neue iPhone-Betriebssystem iOS 16 für App Store Optimization (ASO) haben könnte. Zwar gibt es keine grundsätzlichen Änderungen am App Store. Aber Publisher sollten auf dem Schirm haben, dass Apple besonders gern Apps mit einem Feature belohnt, die die neuen Funktionen einer neuen iOS-Version implementieren, z.B. die Funktion „Live Activities“ bei Nachrichten- und Sport-Apps oder SharePlay via Facetime. Außerdem könnten die neuen Funktionen des Sperrbildschirms dazu führen, dass Apps, die Widgets zu einem Kernmerkmal ihres Produkt machen, im Vorteil sind.

Schon im Juli hatte Google festgestellt: Junge Menschen wenden sich immer mehr an Social-Media-Plattformen wie Instagram und Tiktok, wenn sie Informationen suchen. In eine ganz ähnliche Kerbe schlägt nun eine Untersuchung des US-amerikanischen PEW Research Center (Englisch), über die t3n berichtet. 17 Prozent der Befragten gaben an, Nachrichten häufig über Social Media zu beziehen, 33 Prozent nutzen soziale Netzwerke manchmal als Nachrichtenquelle, 20 Prozent antworteten mit „selten“. Unter den Social-Media-Nachrichtenquellen liegt Facebook vorn, gefolgt von YouTube, Twitter, Instagram und TikTok. Von den Top-Plattformen konnten in den letzten zwei Jahren nur Instagram und TikTok als Newsquelle an Bedeutung gewinnen (siehe Grafik).

Der Telekommunikationsanbieter Pÿur hat einen Report zum Thema Digital Speed veröffentlicht, der die täglichen Aktivitäten des Internets auffängt und die unglaubliche Menge an genutzten Daten und das dafür benötigte Datenvolumen abbildet. Eine interaktive Grafik zeigt, was in nur einer Minute im Internet passiert. So werden auf Instagram 64.440 Videos und Fotos geteilt, per WhatsApp 100.000.000.000 Nachrichten gesendet und auf TikTok 167 Millionen Videos angeschaut.In Deutschland sind 86,5 Prozent der Gesamtbevölkerung Social-Media-Nutzer (72,6 Millionen) und wir verbringen mehr als 40 Prozent unserer Wachphase im Internet.

Veranstaltungstipps

Jede Woche empfehlen wir Ihnen an dieser Stelle spannende Veranstaltungen für Mobile-Enthusiasten. Unsere aktuellen Tipps:

Weitere Veranstaltungen finden Sie in unserem Eventkalender. Fehlt noch ein Event? Dann schicken Sie uns gern einen Tipp an treiss@mobilbranche.de.

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