Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner über seinen Rücktritt als CEO.

von Florian Treiß am 01.Oktober 2018 in App Business, News

Millionenschwerer Bauerssohn: Wenige Tage nach der Veröffentlichung seines Buchs So läuft Start-up: Mein Leben, meine Erfolgsgeheimnisse spricht Florian Gschwandtner im Interview mit Gründerszene über die Gründe seines Rückzugs bei Runtastic. Die Lauf-App, die Gschwandtner vorn neun Jahren gemeinsam mit drei Bekannten gründete, wurde 2015 von Adidas für 220 Millionen Euro gekauft und gilt als der erfolgreichste Exit eines Startups aus Österreich.

Wie schon in seinem Buch lässt Gschwandtner allerdings auch im Gründerszene-Interview keinen großen Masterplan für seine Zukunft durchblicken: Mit erst 35 Jahren will der Multimillionär in Zukunft einfach mal was anderes machen. Er sagt:

„Es gab keinen Trigger oder ein ausschlaggebendes Event. Ich wollte mich vor zehn Jahren mit einem eigenen Unternehmen selbstständig machen und das hat alles sehr gut funktioniert. Trotzdem wollte ich nicht Unternehmer sein, um dann nur zu arbeiten. In den letzten Jahren hat Runtastic so viel Spaß gemacht, dass es fast nichts anderes nebenbei gab. Es war eine sehr schöne Zeit und ich weiß, so lange ich CEO bin, werde ich immer die Extrazeile gehen. Natürlich sind da ein paar Dinge auf der Strecke geblieben, vor allem Zeit. Ich glaube, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, mir die Zeit zu nehmen und ruhiger zu treten.“

Und weiter sagt Gschwandtner in dem Interview zu seinen Zukunftsplänen:

„Ich werde im Januar Ski fahren, im Februar vielleicht einen Freund auf Hawaii besuchen. Kitesurfen. Eventuell ein bisschen Spanisch lernen, das habe ich schon länger auf meiner Liste. Ich war noch nie in Südamerika und möchte da gern einmal hin. Vielleicht ein paar Wochen im Silicon Valley verbringen. Für kurze Zeit in China leben, weil ich die technologische Entwicklung dort spannend finde.“

Vielleicht muss er seinen großen Erfolg aber auch erstmal verdauen. Schon in seinem Buch schrieb er, dass für ihn ein bloßes Sabbatical von 6 Monaten nicht in Frage kommt und er sich daher lieber konsequent zurückzieht.

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