Wahlkampfmaschine Snapchat, Uber-Wachung, Korb für Instant Articles und Apple News.

von Anika Reker am 24.April 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Wahlkampfmaschine Snapchat: Ein Team aus über 115 Snapchat-Mitarbeitern kurbelt von London aus den Austausch zwischen europäischen Nutzern und Spitzenpolitikern an. Im französischen Vorwahlkampf nutzen zum Beispiel die Kandidaten Fillon, Hamon und Le Pen das Angebot, um junge Menschen und Erstwähler anzusprechen. Die Plattform könnte auch im Bundestagswahlkampf eine Rolle spielen.
meedia.de

Uber-Wachung: Das Unternehmen hat Fahrer und Nutzer der Taxi-App nachspioniert, obwohl diese die Anwendung bereits vom Smartphone gelöscht hatten. Nach Recherchen der New York Times wollte Apple die Taxi-App wegen dieses Datenschutzverstoßes im Jahr 2015 bereits aus dem App Store verbannen. Durch die „Fingerprinting“-Praktik erfasste Uber die Geräte-ID des Nutzers und konnte Aktionen auf dem Smartphone so auch nach dem Löschen der App verfolgen.
futurezone.at, nytimes.com

Korb für Instant Articles und Apple News: Die britische Zeitung The Guardian hatte im letzten Jahr jeden einzelnen Artikel über das Facebook-Format Instant Articles und die Nachrichten-App Apple News laufen lassen. Jetzt lässt der Verlag beide Plattformen fallen. Grund dafür ist unter anderem, dass Nutzer durch die Angebote von der Webseite der Zeitung ferngehalten werden. Die New York Times hatte sich bereits vor einiger Zeit von Instant Articles zurückgezogen.
digiday.com

Geteilte Aufmerksamkeit für TV-Spots: Beim Fernsehen beachten Nutzer zur Hälfte den analogen Bildschirm. Die übrige Konzentration widmen sie dem „Second Screen“, also ihren Smartphones und Tablets. Neuro-Wissenschaftler von Nielsen erforschten die Verteilung der Aufmerksamkeit zunächst im Labor und dann bei den Nutzern Zuhause. Die Forscher glauben, dass Entwicklungen wie Amazon Echo in Zukunft starken Einfluss nehmen werden und planen weitere Studien.
mediapost.com

Atomtests und Smartphones: Nordkoreas Führung war in den letzten Wochen recht umtriebig. Diktator Kim Jong Un launchte nicht nur die ein oder andere Rakete, sondern auch ein eigenes Smartphone für seine Untertanen. Überraschenderweise ähnelt das Modell Geräten, die im Rest der Welt verwendet werden und läuft sogar mit Android. Um den Nutzern den Zugang zu Medien und Informationen außerhalb der Staatsgrenzen zu verwehren, wurden Icons und Apps der Android-Oberfläche durch eigene Produkte ersetzt.
fttr.at

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– MITGEZÄHLT –

207 Prozent Anstieg in der täglichen Nutzung hat Snapchat seit 2014 verzeichnet. Dass jüngere Nutzer den Löwenanteil dazu beitragen, zeigt eine Studie von Universal McCann. Während die App von über 35 Prozent der 16- bis 19-Jährigen täglich genutzt wird, greifen nur 10 Prozent der 20 bis 29 Jahre alten Nutzer darauf zu. Eine Altersgruppe höher sind es dann nur noch knapp 3 Prozent.
horizont.net

– DA WAR NOCH WAS –

„Jeder erste Kunden-Kontakt wird ein Bot-Kontakt sein.“

Sven Krüger, Marketingleiter bei T-Systems ist überzeugt, dass Sprachassistenten mit zunehmender Leistungsfähigkeit Menschen in Call- und Contact-Centern nahezu komplett ersetzen werden.
horizont.net

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