Dicke Luft über den Wolken: Facebook macht seine App-Entwickler-Plattform Parse dicht. Der Social-Media-Konzern hatte den cloudbasierten Dienst erst 2013 für geschätzte 85 Mio Dollar übernommen. Programmierer können noch bis 28. Januar 2017 ihre Daten mit Hilfe eines eigens entwickelten Tools zu anderen Diensten migrieren, danach ist Parse Geschichte – zumindest als Mobile Backend as Service. Programmierer können über die Tools von Parse z.B. App-Daten und die Anbindung ihrer Apps an soziale Medien verwalten sowie Push-Notifications aussteuern. Eigenen Angaben zufolge wurden über 500.000 Apps mit Hilfe von Parse entwickelt. Grund für das Aus des eher stiefmütterlich behandelten Dienstes dürfte die große Konkurrenz durch Google, Amazon und Microsoft sein. Teile des Angebots sind als Open-Source-Plattform aber weiter nutzbar.
venturebeat.com, heise.de
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„Großartige Konzepte leben von außergewöhnlichen kreativen Sprüngen“, sagt Laurent Burdin im mobilbranche.de-Interview. Der Digitalexperte verrät bei der 2. Auflage seines mobilbranche.de-Seminars „Mobile Innovationen und Explosionen“ am 7. März 2016 in Berlin hilfreiche Best Practices für die Entwicklung von mobilen Innovationen für 2016 und 2017.
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Eine Antwort zu “Facebook zieht bei App-Entwicklerplattform Parse den Stecker.”
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