Apple begeistert mit dem iPhoneX, nur nicht bei der Nachhaltigkeit.

von Stephan Lamprecht am 03.November 2017 in News

Apple iPhoneX

Das neue Top-Modell von Apple scheint an den Erfolg früherer Tage anknüpfen zu können. (Bild:Apple)

Die ersten Testberichte sind positiv und die Begeisterung der Kunden für das neue Top-Modell iPhoneX erinnert an frühere Tage. Damit verdient Apple gutes Geld, aber wer zahlt letztlich den Preis?

In dem Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal verdiente Apple 10,7 Milliarden Dollar, rund 19 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Und der Quartalsumsatz stieg um zwölf Prozent auf 52,6 Milliarden Dollar. Und das noch vor dem offiziellen Verkaufsstart des neuen iPhoneX. Mit dem neuen Modell scheint Apple endlich wieder an den Hype der ersten Generationen seines Smartphones anknüpfen zu können. Darauf deuten jedenfalls die langen Schlangen hin, die sich vor den Apple-Stores in China schon Stunden vor der Öffnung gebildet hatten. Ähnlich groß scheint auch das Interesse in Deutschland. Auch hier wird von Schlangen vor den Läden berichtet. In Cupertino darf man sich also auf ein glänzendes Weihnachtsgeschäft freuen.

Aber damit die Apple-Maschinerie weiter läuft, müssen sich die Konsumenten in regelmäßigen Abständen ein neues Modell zulegen. Das belastet die Kassen der Verbraucher und die Umwelt gleichermaßen.

Michael Cassau, CEO und Gründer von Grover, meint dazu: “Der Hype um das neue iPhone X belegt wieder einmal, wie hoch der Stellenwert von Apple nach wie vor ist. Dennoch führen die kurzen Innovationszyklen bei Apple zu immer kürzeren Produktlebenszyklen und damit zu einer hohen finanziellen Belastung für die Konsumenten, die immer das neueste Produkt besitzen möchten. Zudem stören sich immer mehr Nutzer an der Ressourcenverschwendung durch solch kurze Zyklen.”

Und die kurzen Produktlebenszyklen gipfeln in einer regelrechten Materialschlacht. Allein das Material, das Apple aus seinen Altgeräten recycelt, wiegt knapp 28.000 Tonnen. Neben Stahl, Plastik und Glas auch drei Tonnen Silber und gut eine Tonne Gold, wie etwa der Spiegel geschrieben hat.

Ganz so grün, wie es das Unternehmen uns in seinen Umweltberichten einreden will, ist der Apfel eben nicht. Daran ändern auch die durchaus lobenswerten Initiativen zu nachhaltiger Energie nichts.

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