Mobile Marketing: Die vier P´s des klassischen Marketings im Wandel.

von Sebastian Beintker am 16.August 2017 in Mobile Marketing, News

1, 2, 3, 4 – Marketer können die vier P´s im klassischen Marketingmix problemlos im Schlaf aufzählen: Product, Place, Price und Promotion. Für den Kolumnisten Martin Recke steht allerdings eins fest: Das klassische Marketing funktioniert zwar scheinbar noch, ist aber trotzdem tot.

Ab Mitte der 1990er Jahre entstand das digitale Marketing in Form von E-Commerce und galt zunächst – da es sich nur auf eines der vier P´s (den Place) bezog – als weiterer Vertriebskanal des klassischen Marketings. Als dann das Smartphone seine Breitenwirkung entfaltete, wurde jedoch klar, dass das digitale Marketing nun auch Product, Price und Promotion in sich vereinte und dass die vier klassischen Marketing-P´s sich nun auf digitaler Ebene weiterentwickeln würden.

Neben einem neuen Place-Begriff, der von hoher Mobilität, Dynamik und permanenter Erreichbarkeit gekennzeichnet war, änderten sich nun auch die Begriffe Price und Promotion. Der Price wurde durch die Transparenz des Internets mit noch mehr Druck aufgeladen. Die Promotion ändert sich zunehmend weg von der klassischen Unterbrecherwerbung – die User ablehnen und ausblenden. Martin Recke kommentiert diese Entwicklung mit den Worten: „Die Waffen der Werbung (Promotion), Distribution (Place) und Preispolitik (Price) sind stumpf geworden. Was bleibt, ist das Produkt selbst.“

Das bedeutet: Das Produkt selbst ist der neue, zentrale Dreh- und Angelpunkt des Marketings, nicht mehr alle vier klassischen P´s gleichermaßen. Das Produkt selbst muss mit seinem Branding, seinen Fähigkeiten, seiner Philosophie, seinem Mehrwert etc. den Nutzer grundsätzlich überzeugen und für sich begeistern. Ist dies nicht der Fall, dann werden auch die anderen drei hart umkämpften P´s keinen Erfolg haben. „Das klassische Marketing ist obsolet, wenn es sich auf Place, Price und Promotion fokussiert und die Produktentwicklung anderen Abteilungen überlässt. Dem ins Produkt eingebauten Marketing hingegen gehört die Zukunft“, so Recke.

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