Ad-Blocker in Apples-Store unerwünscht, App-Fehler kosten Nutzer, ICE-WLAN erneut unsicher.

von Stephan Lamprecht am 18.Juli 2017 in Kurzmeldungen

– AUSGEWÄHLT –

Ad-Blocker sind im App-Store von Apple nicht (mehr) erwünscht. Demnach soll es Apps, die Werbeanzeigen in Safari oder auch außerhalb des Programms blockieren, an den Kragen gehen. Das Unternehmen beharrt darauf, dass Apps, die etwa VPN-Verbindungen dazu nutzen, um die Werbung zu entfernen, noch nie erlaubt gewesen wären. Andererseits konnten Programme wie AdBlock über viele Jahre problemlos aus dem Store bezogen werden.
heise.de

App-Fehler: 90 Prozent der Nutzer nutzen eine App bereits eine Woche nach dem Download nicht mehr weiter. Das kann daran liegen, dass bei der Entwicklung vier Schlüsselfaktoren nicht berücksichtigt wurden, beispielsweise zu wenig Personalisierung integriert wurde. Das Fachblog verrät, worauf es ankommt.
marketingland.com

ICE-Wlan ist offenbar, wieder einmal, unsicher. Aktuell ist es offenbar möglich, sensible Nutzerdaten abzufangen, um daraus Bewegungsprofile der Reisenden zu erstellen. Probleme bereitet eine vorgeschaltete Portalseite, über die die exakte Position und Geschwindigkeit des Zuges, das verbrauchte Datenvolumen und sogar die MAC-Adresse von Angreifern ausgelesen werden könnten.
sueddeutsche.de

Fitnessdaten: Ein eigenes Fitnesslabor betreibt Apple auf seinem Firmengelände. Nach eigenen Aussagen sammelt das Unternehmen aus Cupertino mehr Daten zur Gesundheit seiner Mitarbeiter als alle anderen Firmen zusammen. Ziel ist es, die Genauigkeit der gemessenen Daten und Informationen in seinen Devices zu verbessern.
wired.de

Indoor-Navigation: So ganz ist das Problem der Navigation in Innenräumen noch nicht gelöst. GPS ist in der Praxis zu ungenau, da die Signale vom Mauerwerk stark absorbiert werden. Ortung mittels Beacons oder WLAN ist nicht immer möglich. Auf die Crowd setzt Microsoft mit seiner neuen Path-App. Der Nutzer nimmt damit Wegstrecken auf, die er später anderen zur Verfügung stellen kann.
techradar.com

– MITGEZÄHLT –

22.000 Kunden des WLAN-Anbieters Purple haben die Nutzungsbedingungen offenbar gar nicht gelesen. Darin wurde eine Klausel eingeschmuggelt, mit der sich die Nutzer zu allerlei weniger erfreulichen Dingen verpflichten. Abwasserrohre reinigen, Tierkot aus Parks beseitigen oder auch Kaugummireste von der Straße kratzen.
spiegel.de

– DA WAR NOCH WAS –

Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD, will die Digitalisierung der Verwaltungsbehörden in Deutschland vorantreiben. Bis es hierzulande Verhältnisse wie in Estland gibt, ist es indes noch ein weiter Weg.
twitter.com

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