App-Angebot der Kommunen wird immer größer.

von Samuel Held am 03.April 2017 in App Business, News

Parken HamburgBürgerkontakt per App: Nun will also auch die Stadt Moers ihren Bürgern die Parkplatzsuche per App erleichtern. Sensoren und Daten von Parkscheinautomaten und Parkraumbetreibern sollen genutzt werden, um freie Parkplätze zu ermitteln. Moers fogt damit einem weit verbreiteten Trend: Immer mehr Städte bieten ihren Bürgern einen Mehrwert per Mobiltelefon. Das Angebot ist vielfältig: Neben smartem Parken bekommen die Bürger Hilfe von Chatbots oder können in der virtuellen Realität durch die Straßen ziehen.

Eine ähnliche App wie die in Moers hatte auch die Stadt Hamburg erst kürzlich vorgestellt. Auch hier melden Sensoren freie Parkplätze. Einen Bezahlservice fürs Parken gibt es dort für das Smartphone schon seit 2008. Allerdings bezahlen bisher nur 4 Prozent der Autofahrer mit dem Handy. Die Hilfe bei der Parkplatzsuche und eine minutengenaue Abrechnung sollen das Angebot jetzt attraktiver machen.

Ähnlich dem smarten Parken gibt es in auch in anderen Städten Informationsangebote auf das Smartphone. Kleve bietet zusätzlich einen „Sehenswürdigkeitsfinder“, in Düsseldorf weist RADSchlag den Weg, Wolfsburg nutzt NINA, um über Brände und schwere Unfälle zu informieren. Nützlich sein kann auch das QR-Code-Pflaster in Minden. Über die in die Straße eingelassenen Codes können Touristen schnell und unkompliziert mehr über den besuchten Ort erfahren.

Einen Schritt weiter geht die Stadt Wien. In ihrem Angebot steckt nicht nur die reine Information. Per „WienBot“ können Touristen und Einheimische zusätzlich mit der Stadt kommunizieren. Neben der Info über freie Parkplätze kann der Nutzer auch noch fragen, wie lange er am betreffenden Ort stehen bleiben darf. Zudem beantwortet der WienBot fragen zur Geschichte der Stadt und weiß wie man am schnellsten seinen Wohnsitz ummeldet.

Per 360 Grad Virtual Reality (VR) App können die Hotspots der Stadt München jetzt von überall aus bewundert werden. Mit VR-Brille können Interessierte auf der Eisbachwelle surfen oder über den Viktualienmarkt spazieren. Das Angebot soll für Münchner und Nicht-Münchner gleichermaßen interessant sein.

Die Möglichkeiten für Städte, Apps zur Information oder im Marketing einzusetzen sind vielfältig. Immer mehr Kommunen experimentieren mit ihren Ideen. Gerade reine Info-Apps sind relativ einfach umzusetzen. Angebote wie der Parkplatzfinder bieten einen tatsächlichen Mehrwert für die Bürger. Chatbots könnten die Verwaltung entlasten, die Anfragen dann nicht mehr persönlich beantworten muss. Ob das virtuelle Stadterlebnis aus München Nachahmer findet, bleibt abzuwarten. Es bleibt jedenfalls spannend, welche Ideen Städte noch für den Einsatz von Apps finden werden.

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