Moovel, Yahoo, Twitter.

von Fritz Ramisch am 14.November 2013 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Moovel goes Minga: Die Mobilitäts-App von Daimler vergleicht seit Mittwoch auch Münchner Verkehrsmittel – per App und mobiler Webseite. Nutzer können darüber die Dauer und die Kosten für eine Fahrt mit Bus, Bahn, car2go, Taxi, Fahrrad oder Mitfahrgelegenheit berechnen lassen. In Berlin, Stuttgart, Nürnberg und im Rhein-Ruhr-Gebiet ist der Dienst bereits seit einigen Monaten verfügbar.
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Yahoo macht sich fit für Mobile: Die deutsche Webseite ist jetzt auch für Mobilgeräte optimiert, ein Nachrichten-Stream liefert News in Echtzeit. Nicht nur die Darstellung der Nachrichten sondern auch der Wetter-Anzeige und der Finanznachrichten kann personalisiert werden.
wuv.de

Twitter erweitert Ad-Targeting-Funktionen: Ab sofort können Werbetreibende mobile Nutzer nach mobilem Betriebssystem, Gerät und WiFi unterscheiden. Dadurch kann mobile Werbung noch selektiver ausgespielt werden. Bisher konnten Werbetreibende Nutzer nur nach Ort, Geschlecht, Interessen und Aktivitäten filtern.
venturebeat.com, thenextweb.com

Amazon startet mit AppStream ein Tool, das es App-Entwicklern ermöglicht, Apps und Spiele direkt über Amazon Cloud zu rendern und zum Gerät des Nutzers zu streamen. Dadurch sollen vor allem aufwändige 3D-Spiele und interaktive HD-Apps für ältere Mobilgeräte verfügbar gemacht werden. Mittels SDK kann die App automatisch mit AppStream verbunden werden. Verfügbar ist der Dienst für Windows, iOS, Android und FireOS.
amazon.com

Motorola schickt Billig-Handy ins Rennen: Ganz so viel Geduld hat Google mit seiner verlustbringenden Handy-Sparte (-248 Mio Dollar im 3.Quartal) wohl doch nicht. Der Suchmaschinenkonzern drängt mit dem neuen 4,5-Zoll-Smartphone Moto G zunächst auf den brasilianischen und europäischen Markt. Es ist mit 179 Euro vergleichsweise günstig, kommt in den Entwicklungsländern und China wohl aber nicht auf den Markt.
wiwo.de

Telefónica will Telko-Milliardär Carlos Slim das Leben schwer machen und in Lateinamerika expandieren. Laut „Bloomberg“ führt der spanische Telekommunikationskonzern derzeit Gespräche mit dem kleineren Mobilfunkanbieter Grupo Iusacell sowie dem Pay-TV-Anbieter Grupo Televisa  – beides mexikanische Anbieter. Während Telefónica weiter Übernahmekandidaten prüft, zieht es sich aus Osteuropa (O2 Tschechien) zurück.
it-times.de

Snapchat ist sich auch für ein 3 Mrd Dollar schweres Facebook-Kaufangebot zu schade: Wie das „Wall Street Journal“ berichtet, hat der  23-jährige Gründer Evan Siegel eine entsprechende Offerte abgelehnt. Eine gute Verhandlungsposition hat Siegel in jedem Fall, denn während Facebook zunehmend jugendliche Nutzer verliert, erfreut sich Snapchat immer größerer Beliebtheit bei Teenagern – u.a. weil sich über Snapchat gesendete Bilder innerhalb kürzester Zeit wieder löschen. Keine Chance also für die NSA oder eifersüchtige Partner.
wsj.de

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apppromotionsummit.com

– M-NUMBER –

317 Dollar kostete ein Smartphone im 3. Quartal im Durchschnitt – 12,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch Apple verkauft seine Geräte günstiger. Statt 675 Dollar kostet ein iPhone im Schnitt „nur“ noch 635 Dollar, hat IDC errechnet.
handelsblatt.com

– M-QUOTE –

„Der Kunde kann eigentlich nichts machen.“

Für Detlef Krumm vom Bundeskriminalamt (BKA) gibt es derzeit nur einen sicheren Ausweg, nicht Opfer eines mobilen Taschendiebstahls am EC-Karten-Terminal zu werden – nämlich wieder bar zu zahlen. Dieses Jahr wurden in Deutschland schon 100 Fälle von manipulierten Terminals bekannt.
fr-online.de

– M-TRENDS –

Mobile E-Mail-Kampagnen bringen wesentlich mehr Umsatz pro Klick, werden aber seltener angeklickt. Das ergibt eines US-Studie, in deren Rahmen 5 Mrd Marketing-E-Mails ausgewertet wurden. Demnach wurden mobil im Durchschnitt 7,14 Dollar, am Desktop nur 3,26 Dollar umgesetzt. Nur 16 Prozent aller durch E-Mail-Kampagnen ausgelösten Umsätze werden mobil generiert, vornehmlich durch das iPad.
internetretailer.com

Mobile Datenverbindungen: Europäer sind beim mobilen Datenverbrauch mit rund 350 MB im Monat weit abgeschlagen. Asiaten kommen auf den dreifachen, Nord- und Südamerikaner auf einen ähnlichen Datenverbrauch. Verantwortlich dafür sind die hiesigen Tarife, welche die Surfgeschwindigkeit ab einer festgelegten Grenze – meist 300 bis 500 MB – drosseln.
smartdroid.de

Bluetooth Low Energy (BLE) dient als Grundlage für iBeacon von Apple, worauf Einzelhändler achten sollten, sagt Ryan Matzner von der US-Agentur Fueled. Er betont den geringen Akkuverbrauch von BLE sowie die höhere Genauigkeit im Vergleich zu GPS. Dieser Vorteil schlage sich vor allem im Einsatz innerhalb von Räumlichkeiten nieder.
huffingtonpost.com

Mobile Banking boomt: Annähernd 17 Prozent der deutschen Smartphonenutzer setzen dieses unterwegs für Geldgeschäfte ein, besagt eine repräsentative Bitkom-Befragung. Jeder Siebte würde seinen Geldbeutel durch eine Mobile Wallet austauschen. Dies komme durch schnelles Internet und nutzerfreundliche Anwendungen, so Verbandspräsident Prof. Dieter Kempf.
bitkom.org

Fairphone ausverkauft: 25.000 Stück des ersten nachhaltigen Smartphones sind verkauft. Bei einem Stückpreis von 325 Euro nicht selbstverständlich. Die Handybauer aus Amsterdam wollen sich durch bessere Arbeitsbedingungen und umweltfreundliche Fertigung vom Wettbewerb absetzen. 2014 soll die nächste Charge produziert werden.
heise.de

Android dominiert den Smartphone-Markt, der Großteil der ausgelieferten Geräte (63 Prozent) kommt von Samsung. Aufgrund der Android-Dominanz wollen eine Reihe namhafter Unternehmen wie eBay und Panasonic die Entwicklung des Betriebssystems Tizen vorantreiben.  Zuletzt wurden Launch-Termine für erste Tizen-Smartphones immer wieder verschoben. Zu der Tizen-Allianz gehören u.a. Samsung, LG und Intel.
localytics.comtheverge.com (Tizen) via newsslash.com

Mobilgeräte sind auch im Urlaub immer dabei: 72 Prozent der Befragten gaben an mindestens ein internetfähiges Gerät mit in den Urlaub zu nehmen. E-Mails checken (29 Prozent), Geo-Dienste nutzen (19 Prozent), sich mobil über die Wettervorhersage informieren (17 Prozent) oder mit Freunden über Facebook, Instagram & Co Reiseerlebnisse teilen (17 Prozent) – die Deutschen können auch im Urlaub nicht ohne.
frische-fische.de (tripsta-Studie als PDF)

– M-KLICKTIPP –

The Future of Digital ist eine der Chart-gewaltigsten Präsentationen zur digitalen Entwicklung mit reichlich Zahlenmaterial zum Mobile Business von Business Insider.
businessinsider.com

– M-FUN –

Selfies bis die Linse beschlägt verspricht das neue Social-Network Shots of Me. Über die Foto-App, in die auch Kanada-Schmalzlocke Justin Bieber investiert hat, können Nutzer Selbstporträts von sich einstellen und mit Freunden kommunizieren. Fotos können nicht kommentiert werden, um Cybermobbing einzudämmen.
gruenderszene.de

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