Leipzig School of Media, Netzneutralität, Rocket Internet.

von Fritz Ramisch am 16.Juli 2013 in Kurzmeldungen

- M-INTERVIEW -

Mobile Marketing als Master-Studiengang: Spätestens seit “alle großen Internet-Firmen sich von der Devise ‘Mobile First!’ leiten lassen, wächst der Bedarf an gut ausgebildeten Mobile-Experten enorm an”, sagt Mark Wächter, Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im BVDW. Deshalb unterstützt er die Einrichtung des berufsbegleitenden Master-Studiengangs zu Mobile Marketing an der Leipzig School of Media, der am 24. Oktober 2013 startet. Wir haben mit ihm sowie dem Studiengang-Initiator Michael Geffken gesprochen.
weiterlesen auf mobilbranche.de

- M-BUSINESS -

Netzneutralität wird von der Europäischen Union offenbar geschwächt: Die EU-Kommission will Internetprovidern ausdrücklich erlauben, bestimmte Inhalte bevorzugt zu übermitteln und daran unterschiedliche Qualitätsklassen zu koppeln. Die “Ausübung dieser Freiheiten” dürfe nicht durch nationale Regelungen eingeschränkt werden, heißt es in einem Entwurf für die “Regulierung des europäischen Telekommunikationsmarktes”. Die geplante Verordnung für den Verbot solcher Praktiken der Bundesregierung könnte dadurch hinfällig werden.
golem.de

Samwer-Brüder haben allein in diesem Jahr mehr als 1 Mrd Dollar von Investoren für ihre diversen Online-Firmen erhalten: In den Inkubator Rocket Internet flossen 400 Mio Dollar, weitere 650 Mio Dollar flossen parallel in Portfoliounternehmen. Derzeit gehören 75 Gesellschaften vor allem in den Bereichen Fashion, genereller Handel und Möbel zum Portfolio von Rocket Internet. Diese beschäftigen laut Unternehmen rund 20.000 Mitarbeiter in 50 Ländern weltweit.
morgenpost.de, gruenderszene.de

Cashcloud schließt zweite Finanzierungsrunde im einstelligen Millionenbereich ab: Das luxemburgische Startup ermöglicht Überweisungen von einem Social-Network-Nutzer zum anderen per Android- und iOS-App. Dazu muss lediglich der Betrag, der Emfänger und eine PIN eingegeben werden. Cashcloud-Chef Sven Donhuysen wundert sich angesichts des Hypes um US-Startup Clinkle darüber, “warum US-Investoren europäische Geschäftsmodelle wie cashcloud nicht aufmerksamer verfolgen.”
presseportal.de, mobilbranche.de (Hintergrund zu Cashcloud)

Rossmann startet eigenes Mobilfunkangebot: Mit den Prepaid-Tarifen “Rossmann mobil Family & Friends” und “Rossmann mobil SmartPhone” will sich der Drogeriehändler im Mobilfunkmarkt etablieren und gleichzeitig “smobil”, das Mobilfunkangebot des insolventen Konkurrenten Schlecker, einstellen und dessen Kunden übernehmen. Das Angebot nutzt dabei das Vodafone-Netz.
zdnet.de

O2 will in Deutschland flächendeckendes LTE-Netz anbieten: Die LTE-Abdeckung soll in und um die Highspeed-Areas verdichtet und ausgebaut werden – einen Zeitrahmen dafür gibt es aber offenbar noch nicht. LTE-Roaming und LTE für Prepaidkunden ist allerdings noch kein Thema, während im 1. Quartal 2014 O2 Voice over LTE starten soll, also Telefonie übers LTE-Netz.
teltarif.de

Springer testet Bezahl-App am Kiosk: Mit der “Prepaid Bild”-App sollen Nutzer direkt am Kiosk die Print-Ausgabe mobil bezahlen können. Das Guthaben der Prepaid-App muss aufgeladen, ein Händler-Code eingegeben, die Zeitung beim Händler mitgenommen werden. Der Test läuft vorerst bei rund 1000 Händlern in Düsseldorf und Nürnberg.
axelspringer.de

Samsung soll Chip für iPhone 7 produzieren: Die Südkoreaner haben laut einem Bericht des “Korea Economic Daily” Apple als Kunden zurückgewonnen. Beide Unternehmen haben demnach ein Abkommen über die Produktion von Prozessoren für Mobilgeräte ab 2015 unterschrieben. Dabei soll es um die Fertigung von 14-Nanometer-Chips gehen, die im iPhone 7 verbaut werden sollen. Samsungs Wettbewerbsvorteil soll die schnellere Produktionszeit gewesen sein.
zdnet.de

- Stellenanzeige -
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mobilbranche.de/jobs

- M-PEOPLE -

Raymond Ozzie, ehemaliger Software-Chef von Microsoft, und James Skinner, Ex-McDonald’s -Chef, werden Direktoriumsmitglieder bei Hewlett-Packard. Skinner war federführend bei der Sanierung von McDonald’s zwischen 2004 und 2012, während Ozzie der Erfinder des Programms “Lotus Notes” ist.
handelsblatt.com

- M-NUMBER -

76 Prozent der mobilen Internetnutzer in den USA haben innerhalb des letzten Monats eine mobile Werbeanzeige gesehen. Bei jüngeren Nutzern zwischen 18 und 24 Jahren liegt der Anteil sogar bei 91 Prozent. Vor allem In-App- und Banner-Anzeigen sowie Rich-Media-Anzeigen bleiben einer Mintel-Studie nach in den Köpfen hängen.
mediapost.com

- M-QUOTE -

“Wir schließen noch in diesem Jahr 44 weitere Städte an das neue Glasfasernetz an, zusätzlich zu bisherigen 50 Städten mit VDSL-Geschwindigkeit.”

Telekom-Manager Niek Jan van Damme will 100-Mbit-Internet weiter ausbauen – das Ausbauziel der Bundesregierung für schnelleres Internet bis 2014 sei aber nicht zu halten.
focus.de

- M-TRENDS -

Storetracking via Smartphone: Laut “New York Times” haben erste Einzelhandelsketten – u. a. Benetton und Nordstrom – in den USA damit begonnen, Kunden mittels W-Lan-Signalen, die über Smartphones übertragen werden, zu überwachen und jede Bewegung zu tracken. Daraus werden Profile erstellt, die wichtige Infos zum Konsumentenverhalten liefern sollen. Neben Geschlecht und Alter kann über das Smartphone auch gemessen werden, wann und wie oft Kunden wiederkommen. Ziel der Überwachung ist es, Kunden mit mobilen Coupons zu locken und Kundendaten zu analysieren.
nytimes.comderstandard.at

Mobile-Optimierung für Online-Händler: Das eBay Commerce Network gibt fünf grundlegende Tipps, die Online-Händler im M-Commerce beachten sollten. So kann beispielsweise durch ein responsives Webdesign der Online-Shop auch für Mobilgeräte optimiert werden. Wichtig ist demnach auch die Optimierung des Bestellprozesses, die Akquise von mobilem Traffic und die Erfolgsmessung.
internetworld.de

LTE zwar als Trend anerkannt, aber selten genutzt: Laut einer Lancom-Umfrage unter IT-Entscheidern nutzen 64 Prozent der Befragten LTE heute weder beruflich noch privat. Lediglich 16 Prozent befassen sich damit, ihrem Unternehmen bis Ende 2014 eine höhere Bandbreite über den Mobilfunk- Standard zur Verfügung zu stellen. LTE ist außerdem für 24 Prozent der Lückenbüßer für fehlende kabelgebundene Alternativen.
presseportal.de

Do it yourself-Apps: Unternehmen, die die App-Entwicklerkosten scheuen, können seit geraumer Zeit auf App-Baukastensysteme zurückgreifen. Diese kosten in der Regel nicht mehr als 40 Euro pro Monat und übernehmen Wartung. Worauf Unternehmen dabei achten sollten und für welches Vorhaben sich ein solches System eignet, erläutert “Lead Digital”.
lead-digital.de

Mobile Flirts sollen Lebensgefühl steigern: Einer FriendScout24-Studie zufolge sollen Nutzer von Apps zur Partnersuche nicht nur doppelt so viele Profile aufrufen sondern auch spontaner und schneller auf Date-Anfragen reagieren. Jeder Fünfte findet demnach, dass mobiles Flirten mehr Spaß macht, als am stationären PC. 16 Prozent fühlen sich weniger alleine während 19 Prozent mobile Flirts als ein Abenteuer bezeichnen.
presseportal.de

- M-QUOTE -

“Es liegt an den Streaming-Diensten bessere Geschäftsmodelle zu finden, um kleine Musikproduzenten zu unterstützen.”

Der britische Musikproduzent Nigel Godrich und der Musiker Thom Yorke kritisieren Spotifys Geschäftsmodell. Es begünstige die großen Plattenfirmen, während kleine Musikproduktionen zu kurz kämen, da die Einnahmen nach dem prozentualen Anteil am Streaming aufgeteilt würden. Godrich hat 3 Alben aus dem Streamingdienst rausgenommen.
twitter.com, heise.de

- M-KLICKTIPP -

Second-Hand-Software zu verkaufen, ist rechtmäßig aber riskant: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat bereits im Juli letzten Jahres grundsätzliche Fragen zum Weiterverkauf von Gebrauchtsoftware geklärt. Demnach ist dieser, anders als E-Books oder Musikdateien, unter bestimmten Voraussetzungen zulässig. Am 17. Juli wird abschließend über online übertragene Softwarelizenzen verhandelt – eine richtungsweisende Entscheidung auch für den Weiterverkauf für gebrauchte Apps.
computerwoche.de

- M-FUN -

Googles neues Motorola-Smartphone Moto X hat eine Eigenschaft, die vielen Männern fehlt: Es ist ein aufmerksamer Zuhörer. So hört das Smartphone wohl permanent zu, was der Nutzer sagt – selbst dann wenn es ausgeschaltet ist. Das zeigt ein im Netz aufgetauchtes Werbevideo.
spiegel.de

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