Telekom, Freenet, Everything Everywhere.

von Ulrich von Schweinitz am 18.März 2013 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Deutsche Telekom will neuen Finanzchef von außerhalb holen: Der bisherige Finanzvorstand Timotheus Höttges wird vermutlich schon kurz nach der Hauptversammlung am 16. Mai die Nachfolge von Telekom-Chef René Obermann antreten. Laut „Wirtschaftswoche“ würde Höttges ein Hausgewächs wie Chefcontroller Raphael Kübler oder den Deutschland-Finanzchef Thomas Dannenfeldt bevorzugen. Doch der Aufsichtsrat plädiert für einen externen Kandidaten, denn Höttges könnte mit einem Vertrauten zu viel Macht gewinnen.
wiwo.de

Freenet wird die geplante Übernahme von Gravis zum 1. April umsetzen: Der größte deutsche Anbieter von Mobilfunkprodukten will durch den Kauf der Apple-Händlerkette seine Kundenbasis verbreitern. „In gut der Hälfte unserer 300 Mobilcom-Debitel-Shops wollen wir künftig alle Apple-Produkte von Gravis anbieten – vom neuesten iPhone bis zum iPad Mini“, so Freenet-Chef Christoph Vilanek gegenüber dem „Focus“.
focus.de

Everything Everywhere schafft beim Start seines LTE-Angebots den unbegrenzenten Internetzugang ab und bietet stattdessen Volumen-orientierte Pakete an, wie sie u.a. in Deutschland üblich sind: Das britische Joint Venture von Deutscher Telekom und Orange bietet nun begrenzte LTE-Datenpakete an, die bei 41 Pfund im Monat mit 3 Gigabyte Inklusivvolumen starten. Darin sind auch unbegrenztes Telefonieren und SMS enthalten.
nytimes.com

AT&T verkauft ein bisschen Tafelsilber: Das größte US-Mobilfunkunternehmen denkt darüber nach, seine 9,6-prozentige Beteiligung an der mexikanischen Mobilfunk-Firma América Móvil des Telekom-Tycoon Carlos Slim zu versilbern. Auch das Netz mit über 10.000 Handymasten in den USA steht zur Disposition. AT&T ist unter Druck, weil große Anteilseigner mehr Dividenden verlangen. Auch Aktienrückkäufe könnten aus den milliardenschweren Transaktionen finanziert werden
wsj.com

Dropbox kauft Mailbox: Gerade einmal fünf Wochen auf dem Markt ist die E-Mail-App Mailbox auch schon meistbietend verkauft, und zwar an den Cloud-Speicher-Dienst Dropbox. Ein Preis zwischen 50 Mio und 100 Mio Dollar habe Dropbox zahlen müssen, wird gemutmaßt. Orchestra, die App-Entwickler, die hinter dem Dienst zur mobilen Verwaltung der digitalen Post stehen, hatten den im Februar gestarteten Dienst nur schrittweise neuen Nutzern zugänglich gemacht und so mehrere hunderttausende vorgemerkte Interessenten angehäuft.
techcrunch.com, heise.de, dropbox.com (Blog)

Apple reagiert nervös auf Samsungs Galaxy S4: Am Tag nach dem Launch-Event in New York stellte Apple eine Website online mit dem Titel „Why iPhone“, in dem der Konzern nicht nur die Vorzüge seiner iPhones noch einmal betont, sondern auch einige Seitenhiebe auf den Rivalen Samsung und das Android-Betriebssystem austeilt. US-Analysten sehen im S4 zwar keinen „game changer“, doch sei Apples Zweijahreszyklus für die Entwicklung neuer iPhones einfach zu langsam. Apple verliert den Krieg der Worte, meint „Mondaynote“.
apple.com, 9to5mac.com, mondaynote.com

Samsung bringt neues Smartphone mit dem Tizen-Betriebssystem auf den Markt: Samsung-Manager Lee Young Hee kündigt für August oder September diesen Jahres ein echtes High-End-Smartphone an. „Es wird die besten Spezifikationen aufweisen“, sagte Hee gegenüber Bloomberg. Das Tizen OS wird als Alternative zu Android als Open-Source-Projekt von einem Industriekonsortium entwickelt, dem Hardware-Hersteller Intel, Huawei, Fujitsu und Panasonic sowie die Mobilfunkbetreiber NTT Docomo, Orange und Vodafone angehören.
areamobile.de, mobilegeeks.de

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appsourcing.de

– M-NUMBER –

1,4 Mio Mobilgeräte auf Androidbasis werden jeden Tag aktiviert, so eine Auswertung des Marktforschers Statista. Im März 2012 waren es noch knapp unter 900.000. Bei gleich bleibendem Wachstum wird im August die Schallmauer von 1 Milliarde aktivierter Android-Mobilgeräte durchbrochen werden. Samsung wird weiterhin den Löwenanteil des Marktes für sich reklamieren können.
winfuture.de

– M-QUOTE –

„Der Wettbewerb wird härter.“

O2-Chef René Schuster beklagt, dass Mobilfunkkunden ihr Nutzerverhalten geändert haben und weniger Geld mit SMS zu verdienen ist.
ard.de

– M-TRENDS –

Mobile IVW-Messung: Ab 1. April weisen IVW und Agof Mobile Visits und Mobile Impressions von Apps und mobilen Websites separat aus. Jedoch wird nicht etwa die Nutzung auf Mobilgeräten gemessen, sondern die Nutzung mobiler Webseiten – und diese kann man auch auf dem Normal-PC sehen. Wenn Webseiten-Betreiber keine automatische Erkennung des Endgerätes anbieten, zählen Visits mit dem Smartphone als normale Nutzung.
meedia.de

Mobile Apps generieren 25 Mrd Dollar Umsatz in diesem Jahr: Laut einem Bericht der Analysten von ABI Research liegt Android mit einem Anteil von 58 Prozent aller heruntergeladener Apps zwar klar vor iOS mit 33 Prozent, doch Apples starke Marktposition bei Tablets mache den Unterschied und beschere Apple größere Umsätze. Rund 35 Prozent der Apps werden demnach für Tablets gekauft. 65 Prozent entfallen dabei auf iOS, während Android einen Anteil von 27 Prozent erreicht.
golem.de, techcrunch.com

Mobile Suche ist gar nicht so mobil: Google und Nielsen haben das Suchverhalten in ihrer Studie „Mobile Search Moments: Understanding How Mobile Drives Conversions“ beleuchtet und herausgefunden, dass 77 Prozent der mobilen Suchen von zu Hause aus stattfanden. Nur 17 Prozent mobiler Suchen wurden unterwegs getätigt.
mobilemetrics.de, googlemobileads.blogspot.com, gstatic.com (PDF der Studie als Download)

Mobile Nutzer schauen in die Röhre: Gerade einmal 17 Prozent der Webseiten der 100 größten deutschen Unternehmen sind laut des Corporate Benchmarks von NetFed für Mobilgeräte optimiert. Trotzdem sind die Inhalte der Unternehmenswebseiten tendenziell mobile-freundlicher geworden. Romanartige Texte wurden durch interaktive Inhalte ersetzt.
corporate-benchmark.de

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mobilbranche.de (Infos & Anmeldung)

E-Books werden immer beliebter: Fast ein Fünftel aller Bundesbürger ziehen bereits E-Books einem gedruckten Buch vor, so das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom. Das entspricht rund 12,6 Mio Lesern. 73 Prozent der Befragten bevorzugen dagegen gedruckte Bücher, weitere 9 Prozent sind unentschlossen. Treiber der Entwicklung sind E-Reader und Tablets. Nach Schätzungen von Bitkom werden im Jahr 2013 rund 1,4 Mio E-Reader und mehr als 5 Mio Tablets verkauft.
bitkom.org

Twitter wird in Deutschland kaum als Nachrichtendienst genutzt: Während US-Bürger, Spanier oder Briten den Kurznachrichtendienst verwenden, um sich über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden zu halten, bilden die Deutschen in dieser Disziplin das abgeschlagene Schlusslicht. Allerdings sind der englische und der spanische Sprachraum weit größer als der deutsche, so dass die Auswertung interpretierbar ist.
focus.de

Google Play News: Angeblich soll Google an einer Art Kiosk nach dem Vorbild von Apples Newsstand arbeiten, in dem Verlage und Anbieter digitaler Abos ihre Produkte einstellen und verkaufen können. Das Tool dient als Lesegerät ebenso wie zur Verwaltung der Abos, zeigen bereits vorbereitete Hilfetexte.
thenextweb.com, n-droid.de

– M-QUOTE –

„Smartphones und Tablets auf der Basis von Microsoft Windows verkaufen sich nicht gut. Es gibt eine Vorliebe für Android im Markt.“

Samsungs Mobil-Chef J.K. Shin ist nicht zufrieden mit Windows Phone.
allthingsd.com

– M-KLICKTIPP –

Samsung-Galaxie entwickelt sich weiter: Eine Infografik von TopTienMobil zeigt, wie sich das Samsung Galaxy seit dem Start von Version 1 im Jahr 2010 bis zur Version 4 vergangene Woche weiterentwickelt hat.
venturebeat.com

– M-VIDEO –

Twitter-Mitgründer Jack Dorsey verrät im Interview mit dem US-Fernsehmagazin „60 Minutes“, was ihn zu Twitter inspiriert hat: Er hörte als Kind auf seinem Computer die knappen Durchsagen auf dem Polizeifunk ab. Sein unfreiwilliger Abgang von Twitter habe ihn sehr wütend gemacht, bekannte der heutige Chef von Square.
cnet.com

– M-FUN –

Google Glass und Apples iWatch: Wenn Gadgets sprechen könnten, sprächen sie vielleicht so wie in einem Comic von „Joy of Tech“.
mashable.com

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