Facebook, Nokia, Windows Phone.

von Lutz Herkner am 03.Dezember 2012 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Facebook soll an WhatsApp interessiert sein: Angeblich führen die beiden Unternehmen Gespräche bezüglich einer Übernhame, wie der für gewöhnlich gut unterrichtete Blog „Techcrunch“ unter Berufung auf „der Angelegenheit nahestehende Quellen“ berichtet. Allein unter Android sollen zwischen 100 und 500 Mio Kunden WhatsApp installiert haben, dort wird seit Kurzem eine jährliche Nutzungsgebühr von 99 Cent erhoben. Unter iOS kostet der Kauf der App einmalig 89 Cent. Bisher ist WhatsApp werbefrei und könnte für Facebook ein ideales Tor in die mobile Welt darstellen, so die Spekulationen. Bisher haben die Unternehmen die Nachricht weder bestätigt noch dementiert.
techcrunch.com, ftd.de

Nokias Lumia 920 kämpft mit technischen Problemen: Während der optische Bildstabilisator hervorragende Dienste leistet, treten bei Videoaufnahmen plötzliche Farbwechsel auf. Schuld daran sei vermutlich eine unsauber programmierte Software, die für den automatischen Weißabgleich zuständig ist, vermutet mobilbranche.de-Mitarbeiter Lutz Herkner in seinem Test des finnischen Flaggschiffs. Auch sei das Preis-Leistungs-Verhältnis „miserabel“. Aufgrund der erstklassigen Ausstattung kassiert das Windows Phone dann am Ende aber dennoch die Gesamtwertung „Sehr gut“.
focus.de

Windows Phone 8 scheint gut anzulaufen: Rund einen Monat nach dem Start des neuen mobilen Betriebssystems vermeldet Microsoft-Chef Steve Ballmer hinsichtlich der Verkäufe ein Plus von 300 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im November 2011 kamen die HTC-Modelle Titan und Radar in den Handel. Absolute Zahlen nannte Ballmer allerdings nicht.
zdnet.com

Zynga-Aktie verliert weiter: Nach der Loslösung von Facebook rutschte der Kurs Ende letzter Woche nachbörslich um 12 Prozent auf 2,30 Dollar. Der Spielehersteller hatte zuvor bekannt gegeben, sich von Facebook abzunabeln. Demnach darf Zynga seine Spiele nun auch auf anderen Plattformen anbieten, während Facebook eigene social Games entwickeln und anbieten darf. Die Facebook-Aktie blieb von dieser Meldung nahezu unberührt.
wsj.com

Zumonitor zeigt Verspätungen der Bahn an und warnt den Nutzer bezüglicher seiner Stammverbindungen entsprechend vor. Die App ist derzeit ausschließlich für Android verfügbar, iOS und Windows sind in Planung. Zudem werden momentan nur Fernverbindungen erfasst, weil die App auf den Live-Karten der „Süddeutschen Zeitung“ aufbaut, doch auch regionale Verbindungen sollen bald folgen.
play.google.com via stadt-bremerhaven.de

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– M-NUMBER –

29 Prozent mobiler Online-Käufe werden von Android-Smartphones aus getätigt, das iPhone landet mit 24 Prozent darunter, so aktuelle Zahlen von SinnerSchrader. M-Commerce-Lösungen ausschließlich für das iPhone anzubieten, macht somit definitiv keinen Sinn mehr.
mobile-zeitgeist.com via internetworld.de

– M-QUOTE –

„Smartphones mit Tastatur gehören zu unserer DNA.“

Blackberry-Manager Paulo Baptista bestätigt, dass RIM auch künftig Telefone mit mechanischem Keyboard bauen wird. Samsung, Sony, Nokia und Co. hätten sich nicht deswegen von der Hardware-Tastatur verabschiedet, weil es dafür keinen Markt gäbe, sondern weil sie daran gescheitert sind.
futurezone.at

– M-TRENDS –

iPad ist und bleibt die wichtigste Hardware im M-Commerce: 53 Prozent aller mobilen Online-Käufe laufen in Europa über das Tablet von Apple, so das „Mobile Performance Barometer 2012“ von Zanox, für das Zahlen aus den Kernmärkten der EU ausgewertet wurden. Dabei wurden 27 Prozent der Transaktionen zwischen 18 und 21 Uhr getätigt. Auffällig ist zudem, dass iPad-Kunden am Sonntag 25 Prozent über dem wöchentlichen Tagesdurchschnitt liegen, montags bis samstags hingegen durchweg leicht bis deutlich unterdurchschnittlich shoppen. Eine einheitliche M-Commerce-Strategie für alle Kanäle sei daher nicht angemessen, das iPad ein Kanal mit eigenen Gesetzen. Kampagnen müssten deshalb an das spezielle iPad-Nutzerverhalten angepasst werden.
zanox.com

Smartphones stehen auf dem Wunschzettel ganz oben: 20 Prozent der Deutschen hätten zu Weihnachten am liebsten ein Mobiltelefon. Tablets folgen in der Hitliste der Hightech-Geschenke dichtauf mit 18 Prozent. Fernseher landen mit 14 Prozent auf Rang 3, die einst so beliebten Spielekonsolen teilen sich Rang 4 mit den E-Book-Readern und jeweils 10 Prozent. Dies ermittelte eine repräsentative Umfrage der Bitkom.
bitkom.org

SMS wird 20: Am 3. Dezember verschickte Software-Entwickler Neil Papworth die erste Kurznachricht der Welt an ein Mobiltelefon („Merry Christmas“). Trotz MMS, Joyn, WhatsApp und zahlloser Messenger-Dienste verschicken die Deutschen immer noch fast 117 Mio SMS täglich.
heise.de, o2online.de (Infografik)

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Tablet-Nutzung als Second Screen ist vor allem bei Menschen über 55 beliebt – auch wenn die Altergruppe zwischen 18 und 34 Jahren in absoluten Zahlen mehr Tablets besitzt. Zudem sind Singles mit 76 Prozent aktiver als Verheiratete (63 Prozent) wenn es darum geht, auf dem Tablet Informationen zu Produkten zu suchen, die sie zuvor im Fernsehen gesehen haben, so eine Studie, die „The Search Agency“ im August erhoben hat.
mediapost.com

Mobile Banking ist inzwischen bei jedem dritten Mobilfunkkunden angelangt, im letzten Jahr lag dieser Wert noch bei 24 Prozent. Dies belegt eine Studie von Javelin Strategy & Research, die Daten der 25 größten US-Banken ausgewertet hat. Gleichzeitig stieg aber die Zahl der Verbindungsprobleme von 4 Prozent in 2009 auf nunmehr 14 Prozent an.
mediapost.com

– M-VIDEO –

Star Trek wird wahr – zumindest die Kommunikations-Badgets der „Next Generation“: Ein Indiegogo-Projekt will den Kommunikator zum Anklipsen bauen. Dieser kooperiert via Bluetooth mit Siri auf dem iPhone oder Google Now auf dem Android-Telefon, zum Aktivieren reicht ein Klick auf den kleinen, runden Lautsprecher.
youtube.com, indiegogo.com

– M-FUN –

iBaby-Boom: Immer mehr Eltern nennen ihre Kinder Siri, Mac oder Apple. Zumindest in den USA erfreuen sich Namen aus Cupertino großer Beliebtheit: So stieg z.B. „Apple“ bei den Mädchen um 15 Prozent auf, bei den Jungs ist „Mac“ dieses Jahr um 12 Prozent häufiger anzutreffen.
thenextweb.com via m-magazin.net

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