ShopLove, Deutsche Post, Coupies.

von Ulrich von Schweinitz am 22.November 2012 in Kurzmeldungen

– M-INTERVIEW –

ShopLove, ein „digitaler Shopping-Katalog für die schönsten Lifestyle-Produkte im Internet“ auf dem iPad, geht heute offiziell an den Start. „Mit ShopLove haben wir versucht, die klassische Shop-Struktur aufzubrechen und die Bilder, die primär inspirierend wirken, in den Vordergrund zu stellen“, so Hendrik Braun im mobilbranche.de-Interview. Zu den Investoren von ShopLove zählen u.a. Venture Stars, Michael Mücke und Patrick Sturm sowie Richard Malley.
weiterlesen auf mobilbranche.de

– M-BUSINESS –

Deutsche Post bringt Anfang Dezember „DocWallet“ auf den Markt, einen Dokumentenmanager fürs iPad: Die App ermöglicht einen sicheren Austausch der Dokumente, einen integrierten PDF-Reader mit Bearbeitungsfunktion und eine sichere Ende-zu-Ende Verschlüsselung für vertrauliche Dokumente, verspricht die Post. Die Synchronisierung erfolgt nicht über iTunes, sondern einfach über Drag und Drop. Auch der Zugriff für mehrere Anwender kann vom Eigentümer via DocWallet erlaubt werden.
docwallet.de (mit Video)

Coupies bietet nun eine vollwertige Passbook-Unterstützung an: Die App des Startups aus Köln ist durch die native Integration als eine der wenigen deutschen Firmen nun direkt in Passbook gelistet und damit auch als erster Couponing-Anbieter im deutschsprachigen Raum. Zuvor konnte Coupies bereits einzelne Couponkampagnen als Passbook-Pass generieren und diese z.B. über E-Mail oder Newsletter verschicken.
mobilebusiness.de

Orange will Skye und WhatsApp Konkurrenz machen: Die Mobilfunkmarke der France Telecom ermöglicht es mit der neuen iOS-App „Libon“ ihren Kunden, via W-Lan und 3G kostenlos mit anderen Nutzern zu sprechen und zu chatten. Zudem will Orange ab Sommer 2013 in Kooperation mit Facebook Telefonkonferenzen unter dem Motto „Party Call“ anbieten, die direkt innerhalb von Facebook gestartet werden können.
mobilszene.de (Libon), techcrunch.com (Facebook)

Foursquare hat Mühe, frisches Kapital aufzutreiben: Laut „Wall Street Journal“ wird das ortsbezogene Netzwerk dieses Jahr gerade einmal magere 2 Mio Dollar an Umsatz erzielen, und das bei 25 Mio Nutzern, davon rund 8 Mio aktive Nutzer. Da fällt es dem Unternehmen schwer, eine erneute Finanzspritze von 50 Mio Dollar von Wagniskapitalgebern zu bekommen, die auch das abnehmende Mitgliederwachstum mit Skepsis beobachten.
basicthinking.de, mashable.com, mobilemarketingwatch.com

Apple-Umzug verschoben: Der Umzug in das neue UFO-Hauptquartier scheint voraussichtlich erst zum Jahr 2016 stattzufinden. Der Verzug ergab sich durch bis zuletzt vorgenommene Änderungsmaßnahmen des Projektes, das noch von Steve Jobs ins Leben gerufen wurde. Bloomberg berichtet, dass sich dadurch auch die benötigten Genehmigungen verzögerten und der eigentliche Einzugstermin zu 2015 nach hinten verlegt wurde.
wallstreet-online.de

Samsung darf Apple und HTC in die Karten schauen: Ein US-Richter verfügte auf Antrag von Samsung, dass Apple seinen Patent-Deal mit HTC den Anwälten von Samsung zeigen muss. Zuvor hatte Apple sich zwar bereit erklärt, die Vereinbarung zu offenbaren, aber ohne die wichtigen finanziellen Details. Samsung argumentiert, dass genau die Lizenzzahlungen den Marktwert von Apple Patenten widerspiegeln.
theverge.com

Patentstreit zwischen Microsoft und Google geht dem Ende zu. Am letzten Prozesstag gab der Google-Experte Michael Dansky eine beeindruckende Zahl zum Streitwert zum Beste:. Microsoft habe mit seiner Xbox und dem Surface Tablet einen Gesamtumsatz von 94 Mrd Dollar erzielt, sagte Dansky. Microsoft gab keinen Kommentar ab.
reuters.com

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20 Jahre SMS an 20 Tagen: Das Blog „20 Years of SMS“ vom Kölner SMS-Spezialisten GTX GmbH zeigt, wie der „Short Message Service“ die Welt verändert. Was war die erste SMS? Warum hat sie ihrem Erfinder kein Geld gebracht? Einblicke, Videos, Fakten und Statistiken – ein Vor-Adventskalender nur für die wunderbare SMS – hier geht’s weiter.

– M-NUMBER –

3,3 Mrd Smartphones auf dem Weltmarkt sagt Ericsson für das Jahresende 2018 voraus. In fortgeschrittenen Märkten wie Nordamerika und Westeuropa wird ihr Marktanteil nahe hundert Prozent liegen, in den aufstrebenden Märkten bis zu einem Drittel erreichen. Dann wird es insgesamt 9,3 Mrd Mobilfunk-Anschlüsse geben.
digitalfernsehen.de, computerwoche.de

– M-QUOTE –

„Wir haben nur diesen einen Versuch, und wir wollen es richtig machen.“

Der deutsche RIM-Chef Thorsten Heins setzt mit dem BlackBerry 10 alles auf eine Karte.
theverge.com

– M-TRENDS –

Mobile Commerce könnte an diesem „Black Friday“ in den USA endgültig seinen Durchbruch erleben: Businessinsider hat dazzu verschiedene Zahlen zusammengestellt, u.a. dass dieses Jahr schon 20 Prozent der Umsätze von Mobilgeräten kommen sollen. Vier von fünf Mobilkunden verbindet den Einkauf mit Recherchen oder Ladensuche oder Preisvergleichen. Der „Adobe Digital Index 2012 Online Shopping Forecast“ prognostiziert die Verdopplung der Online-Weihnachtseinkäufe über mobile Geräte.
businessinsider.com, adobe.com

Mobile Shopper wollen Rabatte sehen: 54 Prozent der in einer Nielsen-Studie Befragten surfen mobil in der Erwartung auf besondere Angebote. 31 Prozent nutzen die US-Marktführer Groupon und Living Social. 20 Prozent nutzen eine App der Händler und 19 Prozent eine App mit einem Angebot des Tages. Nur neun Prozent nutzen einen Coupon eines Drittanbieters.
cnet.com

Android-Geräte sorgen für mehr Online-Käufe: 29 Prozent der im Mobile Commerce getätigten Online-Käufe stammen inzwischen von Telefonen mit Googles Betriebssystem. Das ergab eine Studie von SinnerSchrader. Nur 24 Prozent der iPhone-Besitzer entscheiden sich für eine Kaufabwicklung über das Smartphone. Insgesamt werden 6 Prozent aller Online-Käufe von Smartphones oder Tablets getätigt – mit stark wachsender Tendenz.
sinnerschrader-mobile.com

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Am 5. und 6. Februar 2013 findet wieder die M-Days, Kongress und Messe für Mobile-Lösungen und Technologien, in Frankfurt am Main statt, mit fünf Kernthemen im Kongressbereich: Strategy, Marketing, Media, Commerce und Enterprise. Erneut werden auf offenen Bühnen Aussteller ihr Wissen bereitstellen und Developer neues erfahren können. Mehr im Kongress-Messe-Plan.
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Banken-Studie: 85 Prozent der Entscheider sehen durch Apps tiefgreifende Änderungen auf die Bankenlandschaft zukommen, so eine Umfrage von von Steria Mummert Consulting und dem F.A.Z.-Institut. 2011 hatten nur 20 Prozent geglaubt, dass Apps zu einer ähnlichen Revolution führen werden, wie einst das Online-Banking.
presseportal.de

Telekom-App verwandelt Smartphone in Fernbedienung: Die kostenlose Entertain Remote Control App ermöglicht es Entertain-Kunden der Telekom, den Media Receiver bequem mit dem iPhone per W-Lan im Heimnetzwerk fernzusteuern. Außerdem funktioniert die App nicht bloß wie eine herkömmliche Fernbedienung. Durch Sprachsteuerung können die Sender auch direkt über den Namen (z.B. „ARD HD“) aufgerufen werden.
mobil-zeitgeist.com

Google bringt seine Kartendienste für öffentliche Gebäude auf den Desktop: Die Karten zeigen Innenansichten und Pläne von Flughäfen, Museen, Einkaufszentren und anderen öffentlich zugänglichen Gebäuden.  Gleichzeitig ermuntert der Konzern Verbraucher, sich die App „Map Maker“ für Android-Smartphones herunterzuladen, mit der sie Verbesserung und neue Karten aus ihrer Umgebung liefern können.
cnet.com, theverge.com, techcrunch.com

– M-KLICKTIPP –

App of the Week: Der Mobilfunkanbieter Simyo hat sein Portal erweitert, das redaktionell vorgestellte Anwendungen der drei  mobilen Betriebssysteme iOS, Android und Windows Phone bietet – und zwar sowohl im Netz als auch auf dem Smartphone. Ab sofort werden dort besonders witzige, hilfreiche oder unterhaltsame Programme als „Featured Apps“ vorgestellt.
appotheweek.de

– M-FUN –

WITCH läuft wieder: Wolverhampton Instrument for Teaching Computing from Harwell (kurz WITCH) ist vermutlich der älteste noch funktionierende Computer und steht im englischen National Museum of Computing. Das drei Tonnen schwere, raumfüllende System für den Einsatz zur Atomforschung im Auftrag der britischen Regierung ist 61 Jahre alt und rechnet Algorithmen ungefähr so schnell wie ein Mathematiker mit einem Rechenschieber.
zdnet.de

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