payleven, Telekom, Daimler.

von Florian Treiß am 26.November 2012 in Kurzmeldungen

– M-INTERVIEW –

payleven: „Wenn der Kunde lieber das Geschäft nebenan nutzt, weil er dort mit Karte zahlen kann, läuft für den Kleinunternehmer schon etwas falsch“, sagt Alexander Zumdieck, Mitgründer und Geschäftsführer von payleven. Im Vorfeld der Multi Channel Payment Days haben wir mit ihm darüber gesprochen, wie payleven es Gewerbetreibenden ermöglicht, ihre Smartphones dank eines Aufsteckers und einer App zum Kartenzahlungsterminal aufzurüsten, um EC- und Kreditkarten zu akzeptieren.
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– M-BUSINESS –

Deutsche Telekom erwartet durch die geplante Fusion von T-Mobile USA mit dem kleineren Wettbewerber MetroPCS einen Synergieeffekt von mehreren Milliarden Euro, so der Aufsichtsratsvorsitzende Ulrich Lehner gegenüber der „Wirtschaftswoche“. Dadurch werde sich die Position der Telekom in den USA deutlich verbessern, gibt sich Lehner überzeugt. Unterdessen will Konzernchef René Obermann mehrere Milliarden Euro in den Breitband-Ausbau in Deutschland investieren und setzt dabei auf eine neue DSL-Technologie namens „Vectoring“, für die die Regulierungsbehörde noch grünes Licht geben muss.
„Wirtschaftswoche“, S. 58-60, wiwo.de (Kurzmeldung), spiegel.de (Obermann)

Daimler will ab 2013 auf Wunsch die E-Mails für Mitarbeiter, die gerade im Urlaub sind, automatisch löschen lassen, und damit dafür sorgen, dass die „Belegschaft in Ruhephasen noch besser ‚abschalten‘ kann‘, so Personalvorstand Wilfried Porth. Durch eine Abwesenheitsregelung soll dabei sicher gestellt werden, dass wichtige E-Mails trotzdem bearbeitet werden. Daimlers Wettbewerber Volkswagen hatte bereits Ende 2011 eine Regelung eingeführt, wonach E-Mails nach Feierabend nicht mehr auf den Blackberry zugestellt werden.
handelsblatt.com, mobile-zeitgeist.com (Analyse)

Tradedoubler führt als erstes Affiliate-Netzwerk das Performance-Marketing-Modell im Geschäft mit mobilen Apps ein: Dadurch soll es Unternehmen möglich werden, ihre Apps kostengünstiger zu vermakten, den Return on Investment (ROI) zu erhöhen und Fehlausgaben in Werbebudgets zu minimieren. Konkret bietet Tradedoubler ein Tracking sowie die Abrechnung nach Downloads, In-App-Verkäufen und In-App-Leads an. Als erster Tradedoubler-Kunde nutzt VeryLastRoom die neuen Funktionen.
mobilszene.de

Microsoft arbeitet offenbar an einer ähnlichen Augmented-Reality-Brille wie Google beim Projekt „Glasses“, wie ein jetzt bekanntgewordener Patentantrag aus dem letzten Jahr zeigt. Das Gadget soll u.a. für Live-Events wie Konzerte oder Sportveranstaltungen geeignet sein, heißt es in dem Antrag. Statt eines Smartphones, das den Nutzer letztlich ablenkt, könnten zusätzliche Informationen zum Spiel durch die angedachte Brille dargereicht werden, beschreibt Spiegel Online ein mögliches Nutzungsszenario.
spiegel.de

Nokia stellt „Facebook-Handy“ vor: Das neue Asha 205 mit einer vollwertigen Qwerty-Tastatur hat einen speziellen Facebook-Knopf, mit dem ein Schnellzugriff auf verschiedene Funktionen von Facebook möglich ist. Zugleich ist das Asha 205 das erste Gerät mit der neuen „Slam“-Funktion von Nokia: Sie ermöglicht den besonders einfachen Austausch von Inhalten wie etwa Fotos zwischen zwei Handys via Bluetooth. Das Gerät dürfte v.a. in Schwellenländern vermarktet werden, da wichtige Funktionen wie etwa UMTS fehlen.
slashgear.com, reuters.com, conversations.nokia.com

Facebook hat durch die Veränderungen seines „Edge-Rank“ genannten Sortierungsverfahrens dafür gesorgt, dass Beiträge von Fanseiten deutlich seltener direkt auf der Startseite angezeigt werden. Nach Berechnungen von Socialbakers für den „Focus“ ist der Anteil der Facebook-Beiträge der Top 10 deutscher Marken, die im Newsstream der Fans tatsächlich angezeigt werden, von 30 Prozent im August auf zuletzt nur noch 10 Prozent gefallen. Um die Sichtbarkeit wieder zu erhöhen, können Firmen „Sponsored Posts“ kaufen.
focus.de

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Am 5. und 6. Februar 2013 findet wieder die M-Days, Kongress und Messe für Mobile-Lösungen und Technologien, in Frankfurt am Main statt, mit fünf Kernthemen im Kongressbereich: Strategy, Marketing, Media, Commerce und Enterprise. Erneut werden auf offenen Bühnen Aussteller ihr Wissen bereitstellen und Developer neues erfahren können. Mehr im Kongress-Messe-Plan.
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– M-NUMBER –

133 Prozent mehr mobile Transaktionen als noch vor einem Jahr hat eBay dieses Jahr zum US-Feiertag Thanksgiving verzeichnet. Bei der Zahlungstochter Paypal hat sich das Volumen an mobilen Zahlungen sogar um 173 Prozent gesteigert. Noch etwas höher waren die Steigerungsraten einen Tag später am Black Friday. Die Shopping-Trends dieses verlängerten Wochenendes gelten als wichtiger Indikator fürs Weihnachtsgeschäft.
thenextweb.com (Thanksgiving), internetworld.de (Black Friday)

– M-QUOTE –

„Wir sind in der Weltspitze mit unseren Geräten. Wir haben das beste Kamerahandy und das mit dem besten Kartenservice, neben ausgezeichneter Hardware und kontaktlosem Aufladen. Das müssen wir nun kommunizieren.“

Nokia-Vorstand Michael Halbherr mahnt an, bei Smartphones nicht nur auf die Marktanteile zu achten, und hebt die Bedeutung des neuen Kartendienstes hervor.
wiwo.de

– M-TRENDS –

o2 Deutschland freut sich über die Auszeichnung als „Digital Brand Champion 2012“ durch die „Wirtschaftswoche“ und die Strategieagentur diffferent: Für das Ranking wurden insgesamt 60 Marken auf ihre Markenführung im digitalen Zeitalter hin analysiert. Auf Platz 2 des Rankings landet VW, auf Platz 3 Audi. In den Top 20 sind zahlreiche weitere Telekommunikationsmarken vertreten: Vodafone, 1&1, BASE, Telekom, Sony, Panasonic, Samsung und Fonic landeten alle unter den ersten zwanzig Marken.
„Wirtschaftswoche“, S. 78-88, diffferent.de (Ranking)

madvertise informiert in seinem neuen „madreport“ über den Markt mobiler Apps in Europa: Gemeinsam mit AppZapp zeigt das mobile Werbenetzwerk darin, wie sich der Anteil von kostenlosen Apps im Vergleich zu Bezahlapps im Appstore verschoben hat. Demnach müssen Kunden für iPad-Apps eher und tiefer in die Tasche greifen als für iPhone-Apps: 51 Prozent aller iPad-Apps sind kostenpflichtig. Für das iPad gibt es mehr kostenpflichtige Apps als fürs iPhone, obwohl es insgesamt dreimal mehr iPhone-Apps als iPad-Apps gibt.
madvertise.de (PDF-Download)

Mobile Payment: Die Deutsche Telekom erprobt seit kurzem in Polen mobiles Bezahlen. Dabei wird in Smartphones eine digitale Kopie der persönlichen Kreditkarte hinterlegt, um mit dem Telefon mittels NFC in Geschäften zu bezahlen. In Polen gibt es bereits 100.000 NFC-fähige Kassen, weshalb die Telekom dorthin Mobile Payment als erstes bringt. Der Dienst soll nächstes Jahr dann schon in fünf bis sechs Ländern angeboten werden, u.a. in Deutschland, der Slowakei und Ungarn.
ftd.de

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Mobile Internetnutzung ist in Deutschland im europäischen Vergleich noch recht niedrig: Hierzulande kommt nur 7 Prozent des gesamten Internet-Traffics von Mobilgeräten, so Marktforscher Comscore. In Großbritannien liegt der Wert bereits bei 16,4 Prozent, in Russland bei 10,4 Prozent und in Spanien bei 9,7 Prozent. Zugleich hat Deutschland ein riesiges Mobile-Potenzial: Bereits 42 Mio Deutsche besitzen angeblich ein Smartphone, aber nur gut ein Drittel von ihnen geht damit auch ins mobile Internet.
blog.wiwo.de

Mobile Commerce: Am Black Friday, dem traditionellen US-Auftakt der Weihnachtssaison, erhielten die Online-Shops 24 Prozent ihres gesamten Traffics von Nutzern mit Mobilgeräten, so IBM. Im vergangenen Jahr lag der Wert noch bei 14,3 Prozent. Bei den tatsächlichen Online-Einkäufen stieg der Mobile-Anteil von 9,8 auf 16 Prozent. Die beliebtesten Mobilgeräte beim Online-Einkaufsbummel waren iPad (10 Prozent des Traffics) und iPhone (8,7 Prozent), während sämtliche Android-Geräte nur auf 5,5 Prozent kamen.
ibm.com (Statistik), techcrunch.com (Analyse)

– M-QUOTE –

„Mobile Payment kommt nicht von heute auf morgen. Ich erwarte eine Durchsetzungsphase von vier bis sieben Jahren.“

Ercan Kilic von GS1 Germany meint zugleich, dass sich das Henne-Ei-Problem langsam auflöst, denn die NFC-Handys nehmen Fahrt auf.
„Mobile Business“, S. 26-35

– M-FUN –

Yolo ist das Jugendwort des Jahres: Das laut Jury häufig im Internet benutzte Akronoym bedeutet „You only live once“, also „Du lebst nur einmal“. „Yolo“ sei als Aufforderung zu verstehen, alle Erlebnischancen zu nutzen, die sich bieten. Auf Platz zwei landete die Abkürzung „FU!“ für „Fuck you“.
focus.de

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