RIM, Vodafone, wer-weiss-wo.

von Lutz Herkner am 29.Juni 2012 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

RIM erwägt angeblich Partnerschaft mit Microsoft und Wechsel zu Windows Phone: Der Blackberry-Hersteller steckt tief in der Krise und hat im 1. Quartal 2012 unterm Strich einen Verlust von 192 Mio Dollar eingefahren. 5.000 Mitarbeiter müssen gehen, der Start einer neuen Gerätegeneration verzögert sich um ein Jahr. RIM könnte sein eigenes Betriebssystem nun womöglich aufgeben und wie schon Nokia das Heil in einer Kooperation mit Microsoft suchen.
spiegel.de, wallstreetjournal.de

Vodafone wirbt Philipp Humm von der Deutschen Telekom ab:  Der bisherige Chef von T-Mobile USA wird ab 1. Oktober als Mitglied des Group Executive Comittee die Geschäfte in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, der Türkei und anderen Ländern leiten. Eine pikante Personalie für die Telekom, zumal Vodafone bei den deutschen Mobilfunkumsätzen vor kurzem die Telekom überholt hat.
telecom-handel.de, spiegel.de

wer-weiss-was startet mobile Seite für wer-weiss-wo: Die neue Wissenscommunity für Orte lief bereits als Beta-Version für Desktop-Nutzer und dürfte durch den mobilen Auftritt einen echten Mehrwert schaffen. Die Idee: Nutzer können von unterwegs fragen, wo sie am besten essen, schnorcheln, Kinder erziehen, fliegen, träumen, küssen oder Fußball spielen können – und die Community antwortet.
mobilbranche.de – eigene Infos, wer-weiss-wo.de, blog.wer-weiss-was.de (Hintergrund)

Adcloud steigt in die mobile Werbung ein: Der Kölner Dienstleister will es Advertisern und Publishern gleichermaßen ermöglichen, an dem schnell wachsenden mobile Markt zu partizipieren. Mit der Adcloud-Technologie lassen sich sowohl Display-Anzeigen als auch Text-Bild-Anzeigen auf mobilen Webseiten ausspielen.
adzine.de

Twitter verdient mittlerweile an den meisten Tagen mehr Geld mit Werbung auf Smartphones und Tablets als auf Desktop-Rechnern. Erstaunlich dabei: Twitter hat kein gesondertes Angebot für mobile Werbung, sondern liefert die allgemeine Werbung einfach auf alle Geräte direkt in den Nachrichtenstrom aus.
internetworld.de, wsj.com

Google Maps arbeitet ab sofort auch offline: Mit der neuen Version kann man vorab Kartenbereiche im W-Lan installieren. Diese Segmente dürfen maximal 85 MB groß sein, das gesamte Stadtgebiet von Berlin fasst z.B. 22 MB. Für die Navigation ist allerdings weiterhin eine Internetverbindung notwendig.
focus.de, heise.de

Chrome-Browser von Google gibt es ab sofort nicht nur für Android, sondern auch für iPhone und iPad an. Dies gab Brian Rakowski, Vizepräsident der Chrome-Abteilung, auf der zweiten Keynote der Google-Entwicklerkonferenz „I/O“ bekannt.
t3n.de

– M-NUMBER –

2,9 Mio Deutsche haben im vergangenen Jahr Waren und Dienstleistungen per Mobiltelefon geordert, so eine GfK-Studie. Das sind mehr als doppelt soviel wie noch 2010. 5,1 Mio Deutsche haben sich zudem vor dem Kauf von Waren mit ihrem Mobiltelefon über Produkte informiert.
gfk.com

– M-QUOTE –

„Das ist ein Desaster.“

Edward Snyder von Charter Equity Research über die aktuellen Entwicklungen bei Blackberry-Hersteller RIM.
de.reuters.com

– M-TRENDS –

W-Lan-Nutzung dürfte künftig komfortabler werden: Die komplizierten Anmeldevorgänge in öffentlichen Funkzellen sollen entfallen, der Wechsel in andere W-Lan-Netze automatisch vonstatteten gehen. Möglich wird dies durch die neuen Spezifikationen der Wi-Fi Alliance, die nun erste Geräte mit den Passpoint getauften Spezifikationen testet. Solche Lösungen sind auch für die Netzbetreiber interessant, die auf diese Weise ihre mitunter überforderten Netze von einem Teil ihrer Datenlast befreien könnten.
heise.de

Digitaler Mobilfunk wird 20 Jahre alt: Am 30. Juni 1992 startete das D2-Netz, einen Tag später ging auch das D1-Netz der Deutschen Telekom an den Start. Die Probleme beim Start, in Windeseile nach der Wiedervereinigung auch Ostdeutschland mit Mobilfunk zu versorgen, sind heute vergessen – und auf der dahinterliegenden GSM-Technologie basieren heute 4,4 Mrd der insgesamt 6 Mrd Mobilfunkanschlüsse weltweit.
blog.wiwo.de (mit Infografik)

Smartphones beeinträchtigen trotz „Showrooming“-Phänomen den stationären Handel nicht etwa, sondern dürften künftig eher positiven Einfluss auf Kaufentscheidungen nehmen, besagt zumindest eine Deloitte-Studie. So geben 48 Prozent der US-Smartphonebesitzer an, ihr Smartphone habe sie schon einmal beeinflusst, den Kauf in einem Laden zu tätigen.
mediappost.com

Mobile Werbung nahm weltweit im ersten Quartal verglichen mit dem vierten Quartal 2011 um 26 Prozent zu, die Preise fielen jedoch um 30 Prozent. Das besagen die Zahlen der mobilen Werbeplattform Smaato. Der Preisverfall soll v.a. an einer erhöhten Nachfrage von Werbeinventar zur Weihnachtszeit gelegen haben, die nun verpufft ist.
mediapost.com

Türkei, Russland, Brasilien und Mexiko sind derzeit außerhalb Asiens die Länder mit dem schnellsten Wachstum der App-Ökonomie, so Distimo. Binnen eines Jahres stiegen dort die Umsätze mit iOS-Apps je nach Land um 54 bis 115 Prozent.
distimo.com

– M-KLICKTIPP –

Handy-Nutzung: Inneractive zeigt in einer Infografik, wie Mobiltelefone im internationalen Vergleich genutzt werden. So sind in Schweden Zusatzgeräte wie Bluetooth-Headsets besonders stark verbreitet, in den USA telefoniert jeder Nutzer pro Monat siebeneinhalb Stunden mit seinem Handy.
inner-active.com

– M-VIDEO –

Tanzender Roboter: Schon verblüffend, was manche Tüftler sich so ausdenken. Ein Audio-Dock für Smartphones, das nicht nur das Telefon lädt, sondern auch Musik abspielt: alles schon da, alles gesehen. Fehlanzeige: Shimi genießt die Musik selbst! Er klopft mit dem Fuß im Takt, groovt mit dem Kopf und seine beiden Lautsprecher sehen aus wie Augen. Das Resultat ist verblüffend…
golem.de

– M-DATES –

Events der nächsten 14 Tage: Mobile Monday. Mobile Enterprise (2. Juli, Düsseldorf), Adobe Digital Wave Marketing Tag (3. Juli, Hamburg), Online Marketing Forum (4. Juli, München), ABP-Seminar Mobile Publishing (9. bis 10. Juli, München), Spätschicht (12. Juli, Berlin)
mobilbranche.de – weitere Termine im Überblick

– M-FUN –

Jeder zweite Smartphone-Nutzer kann nicht einmal eine Stunde verstreichen lassen, ohne auf sein Telefon zu sehen, um beispielsweise den Eingang neuer Nachrichten zu überprüfen. Bei den 18- bis 34-jährigen steigt dieser Anteil sogar auf 68 Prozent, so eine US-Studie von Lookout.
schwartzpr.de (Umfrage), schwartzpr.de (Infografik)

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