Ein App-Install ist nur die halbe Miete: Der Weg des potenziellen Kunden geht noch viel weiter.

von Silvia Lange (Gründerin und CEO von hi!share.that)

21 Prozent der deutschen Internetnutzer haben laut einer Studie von Faktenkontor bereits ein oder mehrere Male ein Produkt gekauft, das von einem Influencer beworben wurde. Demnach lassen sich besonders unter 30-Jährige zunehmend von Social Media Content inspirieren und beeinflussen. Auf der Video-Streaming-Plattform YouTube konnten innerhalb nur eines Jahres vier Prozent mehr direkte Käufe durch Marketing gezählt werden, aber auch Kampagnen auf Instagram attestieren ähnliche Erfolgswerte (Stand 2021). Silvia Lange, Gründerin und CEO von Deutschlands erster Influencer-Tech-Company hi!share.that, sieht weiterhin noch großes Potenzial nach oben. Vielerorts sei das Verständnis für Erfolgszahlen beschränkt oder sogar irreführend, sodass sich lediglich auf klassische KPIs wie Reichweite, Klicks, Kommentare fokussiert wird, bei einigen wenigen vielversprechender Weise auf Retention Rate und Käufe. Den tatsächlichen Wert, durch den das Unternehmen und/oder Brands wachsen könnten, sehen die meisten Marketer erst gar nicht.

Alle Potenziale ausschöpfen: Mehr Durchblick im Influencer-Marketing © hi!share.that

Wenn der Interessent zum Kunden wird: Kampagnen-Wirkungen verstehen

Digitalkampagnen auszustrahlen hat vielerlei Vorteile im Vergleich zur klassischen Werbung. Der potenzielle Konsument ist kein anonymes X vor dem Fernseher oder auf der Straße, sondern ein mit Social-Media-Kanälen verknüpftes Individuum. Die darauffolgenden Aktionen können genauestens eingesehen werden, sodass die jeweilige Performance tiefgründiger analysiert werden kann. Klicks, Installs und In-App Events geben Aufschluss darüber, welche Wirkung eine Kampagne auf die einzelnen Zielgruppen hatte. Hierbei können Accounts ohne den klassischen Brand-Fit eine teils viel höhere Erfolgsrate erzielen als zuvor berechnete „Perfect-Matches“. Denn ob ein Influencer ein Produkt oder eine Dienstleistung authentisch vermarktet, bewertet immer die jeweilige Followerschaft. So kann es passieren, dass ein Familienaccount mit einer Männer-Mode-Kooperation mehr erzielt als ein Male-Account mit deutlich mehr Followern. Spannend ist auch, dass Micro-Influencer in Relation oftmals eine noch größere Werbewirkung haben als Social-Media-Stars.

Nach dem Install ist vor dem Install: Lifetime-Value liefert Antworten

Es sind mit Emotionen geladene Ereignisse, die uns noch lange im Gedächtnis bleiben und nachhaltig zum Denken anregen. Andersherum verschwinden „leichtere“, weniger in die Tiefe gehende Informationen schnell wieder aus den Köpfen. Ähnlich ist es beim Tracking von KPIs im Influencer-Marketing. Viele Kooperationen enden mit einer Zahl oder einem Prozentwert, die den Erfolg der gemeinsamen Arbeit zusammenfassen soll. Dabei wird übersehen, dass dieser Prozess eher einem Kratzen an der Oberfläche gleicht. Der einmalige ausgestrahlte Content ist  eine Momentaufnahme und darum genauso schnell wieder vergessen, als dass darauf aufgebaut werden könnte. Ein tieferer Blick auf die Reise der potenziellen Kundschaft zeigt nicht nur, wie nachhaltig eine Kampagne tatsächlich wirkt, sondern auch, welche Conversions unter die Eintagsfliegen fallen – sprich, einmal heruntergeladen und danach nie wieder benutzt. Echte Zahlen von zugewonnenen Kunden treten in den Vordergrund und Wiedereinkäufer werden bejubelt. Darauf aufbauend kann an der eigenen Marketingstrategie gefeilt werden, sodass die fortwährende Optimierung der Customer-Journey im Fokus steht.

Der Schritt nach der Werbung: Erst der 360-Grad-Blick schafft ganzheitliches Verständnis

Obwohl Influencer-Marketing längst zum wichtigen Player in der Werbestrategie geworden ist, verfolgen Unternehmen noch viel zu oft den klassischen Weg – Content-Sternchen mit großer Reichweite sollen eine größtmögliche Streuung verwirklichen. Der Mut fehlt, auch nach links und rechts zu schauen, Micro-Influencer ebenso in Betracht zu ziehen wie Creator, die nicht dem klassischen Brand-Fit entsprechen. Außerdem sollte der Bildschirm nicht nach Werbeende einfach zugeklappt werden. Die wirklich wertvollen Details erscheinen nämlich erst später. So wird die Kundschaft entlang der Customer-Journey deutlich besser kennengelernt und die eingesetzte Marketingstrategie bekommt ein ehrliches Feedback. Hat eine Kampagne beispielsweise dazu geführt, dass sich 1.000 Menschen beim Newsletter angemeldet haben, wirkt das vorerst großartig. Bei genauerem Hinsehen haben sich davon jedoch 950 Menschen nie wieder dem Shop genähert – ein wichtiges Indiz dafür, dass an der Art der Bewerbung eines Shops gefeilt werden muss oder auch weg vom Gießkannenprinzip mehr personalisierte Ansprachen erfolgen sollten. Der 360-Grad-Blick ist demnach unabdingbar, wenn Marketer ihre Prozesse professionalisieren und dadurch den Gewinn einer Brand nachhaltig steigern möchten.

Masterclass: „Brand Fit garantiert keinen wirtschaftlichen Erfolg im Influencer Marketing – Nutze dein volles Potenzial!“ auf der OMR Messe 2022

Am 17. und 18. Mai ist es so weit: Die größte Digital Marketing Messe findet wieder in Hamburg statt. hi!share.that ist dort nicht nur als Unternehmen mit einem Stand vertreten, sondern Silvia Lange hält eine Masterclass, in der vermittelt wird, warum die Vielfältigkeit bei Influencer-Personas wichtig ist und wie sich diese positiv auf den wirtschaftlichen Erfolg auswirken kann. Ebenfalls mit dabei: Julien Arnold (Geschäftsführer von Labs Management) und Sajeh Tavassoli (Senior Brand Managerin bei hi!share.that). Mit ihnen wird Rene Sermon (Creator mit 2,4 Millionen Followern auf TikTok) auf der Bühne stehen, der gemeinsam mit hi!share.that schon an vielen gewinnbringenden Projekten und Kampagnen gearbeitet hat. Mit seinen First Hand Insights berichtet er aus seiner eigenen Perspektive. Zusammen bringen sie überraschende Fakten ans Licht, über die sonst keiner spricht: Um im Influencer-Marketing wirtschaftliche Erfolge zu erzielen, sollten Marketer ihre rosarote Brille absetzen. Ansichten, was Brand-Fit, Markenbotschafter und Authentizität betrifft, werden bei hi!share.that neu gedacht. Die Masterclass richtet sich an alle, die branchenunübliche Wege bestreiten wollen. Hier bekommt ihr alle Infos.

Über die Autorin

Silvia Lange ist Gründerin und CEO der Mobile Marketing Agentur medialabel und der Influencer-Tech-Company hi!share.that. Getrieben von ihrer Branchen-Expertise revolutioniert sie durch hi!tech die Kampagnenauswertung im Influencer-Marketing und schafft somit die Basis für Kommunikation von Werbetreibenden und Influencern auf Augenhöhe.

Über hi!share.that

Das Ziel des Berliner Unternehmens ist es, Influencer-Kampagnen durch eine innovative Technologie und vielfältige Abrechnungsmodelle zu professionalisieren. hi!share.that kombiniert wirkungsvoll Branding und Performance, um Kampagnen vollständig messbar zu machen und dadurch das größtmögliche Potenzial zu nutzen. Falsche Indikatoren, Frauds und Angst vor transparenten Daten setzen den Erfolgen von Influencer-Kampagnen eine Schranke – anhand dieser Erkenntnis wuchs aus der Mobile-Marketing-Agentur medialabel die Influencer-Tech-Company hi!share.that. Durch verschiedene Preismodelle und branchenunübliche Performance-Kampagnen verhelfen sie Brands und Creators so zum Finden der passenden Geschäftspartnerschaft und ermöglichen mittels ihrer Technologie einen neuen Standard im Influencer Marketing.

Die CEOs Silvia Lange und Tivadar Szegeny vereinen ein 40-köpfiges Team von Brand-, Community- und Marketing-Profis und zählen unter anderem momox, Bonial und Bring! zu ihren Kunden.

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