Cyberkriminalität und künstliche Intelligenz: So schützen Sie Ihr Unternehmen in 2022.

Betrüger werden stetig kreativer. Doch auch die Betrugsprävention entwickelt sich weiter. In 2022 ist vor allem ein Trend besonders interessant für den E-Commerce-Sektor: künstliche Intelligenz (KI). Erfahrt, wie genau Ihr euer Unternehmen mit KI vor Betrügern schützen könnt.

Ein Sprichwort besagt: Je mehr Schlösser man an seiner Tür anbringt, desto wahrscheinlicher steigen die Diebe durchs Fenster ein. Genau das ist seit Jahren in der Cyberkriminalität zu beobachten, denn obwohl die Betrugsprävention viele technologische Fortschritte verzeichnet, steigt die Betrugsrate im E-Commerce weiter an. Alleine in 2021 geschahen laut des Digitalbarometer des BSI rund 20 Prozent der Straftaten im Internet beim Online-Shopping. Unternehmen sollten daher für ein starkes digitales Sicherheitsschild zum Schutz ihrer Kunden sorgen.

Für Hoffnung unter E-Commerce-Händlern sorgt in diesem Jahr ein ganz bestimmter Trend: künstliche Intelligenz. KI-Systeme, die zur Betrugsbekämpfung eingesetzt werden, basieren auf Machine Learning und sind daher flexibel und individuell anpassbar. Die hohe Lern- und Anpassungsfähigkeit ermöglicht es KI-Systemen beispielsweise, potenzielle Cyberkriminalität im Zahlungsverkehr effizient zu analysieren, Profile über das Käuferverhalten zu erstellen und die Kreditwürdigkeit von Kunden schnell und einfach zu bewerten. Ganz konkret können Händler KI also für zwei Arten der Betrugsprävention anwenden:

#1: Betrüger identifizieren

Der Hauptbestandteil der Betrugsprävention mit Hilfe von KI-Systemen ist die automatisierte Erkennung von betrügerischen Aktivitäten. Dank einer Kombination aus vordefinierten Algorithmen, individuell anpassbaren Risikoregeln und Blocklists, können KI-Systeme ungewöhnliche Aktivitäten im Zahlungsverkehr frühzeitig erkennen und sich stetig weiterentwickeln. Neben auffälligen Aktivitäten, können KI-Systeme auch das Risiko individueller Käufer einstufen und Händler warnen, bevor eine Transaktion stattfindet. Idealerweise lässt das KI-System zu, dass Händler den Grad der „Ungewöhnlichkeit“ einer Transaktion selbst festlegen können. Somit kann jeder Händler individuell entscheiden, wann ein bestimmter Schwellenwert überschritten wird. Die Überwachung der Transaktionen und die zugehörige Risikoeinstufung dient natürlich letztendlich dem Zweck, Betrüger zu blockieren.

#2: Betrüger blockieren

Sobald Händler die Algorithmen-Logik definiert und Risikoregeln festgelegt haben, kann das KI-System damit beginnen, Betrüger aufzuspüren. Anstatt Händler dann jedoch nur zu warnen, kann das System die Transaktion oder den Käufer sofort blockieren. Zwar sind Präventions-Tools, die nicht auf KI basieren, ebenfalls in der Lage Betrüger zu blockieren, jedoch werden dabei auch viel zu oft legitime Transaktionen geblockt. Diese sogenannten False Positives sind nicht nur für den Kunden frustrierend, sondern kosten Händler auch potentiellen Umsatz und verhindern, dass Kunden möglicherweise zurückkommen.

Genau dieses Problem lösen KI-basierte Programme. Die individuellen Risikoeinstellungen stellen sicher, dass nur echte Betrüger blockiert werden, während legitime Käufer ungestört weiter einkaufen können. Dies birgt mehrere Vorteile für den Händler, denn einerseits wird die Bewertung jeder einzelnen Transaktion automatisiert, was den Aufwand für manuelle Prüfungen reduziert, andererseits kann die Anzahl der risikobedingten Ablehnungen drastisch verringert werden. Zusätzlich bieten sowohl die Erkennung als auch die Blockierung von Betrügern einen Einblick in eine breite Palette von Bedrohungssignalen und können Händler bei der Einhaltung von Compliance-Verfahren unterstützen.

Da Sicherheit und Bezahlung immer im Zusammenhang stehen, sollten Unternehmen, um erfolgreich zu sein, im kommenden Jahr auf ganzheitliche Ansätze im Risikomanagement setzen, bei denen sowohl Compliance- als auch Zahlungsdienste konsolidiert werden.

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Über das Unternehmen

Adyen ist die Zahlungsplattform der Wahl weltweit führender Unternehmen. Als einziger Anbieter einer modernen End-to-End-Infrastruktur, die Händler direkt mit Visa, Mastercard sowie weltweit von Verbrauchern bevorzugten Zahlungsmethoden verbindet, bietet Adyen reibungslose Zahlungsabläufe – online, auf Mobilgeräten und am Point-of-Sale. Adyen hat Niederlassungen rund um den Globus und zählt neun der zehn größten Internet-Unternehmen der Welt zu seinen Kunden. Zum Kundenkreis von Adyen gehören außerdem unter anderem Facebook, Spotify, GetYourGuide, FlixBus, Robert Bosch GmbH, HelloFresh, Zalando und L’Oréal. Weitere Infos zu Adyen finden Sie hier.

 

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