App-Tipp: Freistaat Bayern will Verwaltung mit BayernApp digitalisieren.

App-Tipp des Tages powered by VYTAL, dem digitalen Mehrwegsystem für Take-Away & Delivery

Mit der digitalen Verwaltung ist das so eine Sache: Zwar lassen sich Behördentermine mittlerweile größtenteils online buchen und auch viele Anträge sind in den meisten Städten und Gemeinden digital verfügbar. Doch abgesehen von der bundesweit ausgelegten Ausweis-App, mit der sich Bürger*innen digital verifizieren können, sind flächendeckende Angebote eher die Ausnahme. Der Freistaat Bayern will seinen Bürgern nun mobilen Zugang zu möglichst vielen staatlichen und kommunalen Verwaltungsleistungen bieten. Dazu hat die Bayrische Staatsregierung die BayernApp gestartet. Die neue App für iOS und Android soll sämtliche Verwaltungsdienste auf einer Plattform bündeln.

Die Idee ist aller Ehren wert: Im Idealfall können Bürger*innen Online-Anträge direkt über die App suchen, finden und starten. In einer Art News-Feed werden Neuigkeiten zu verschiedenen Themen (u.a. zur Corona-Pandemie) aufbereitet. Eine Karte zeigt kostenfreie WLAN-Hotspots in der Umgebung. Bei der Suche nach passenden Dienstleistungen müssen Bürger*innen Wohnort und Lebenslage (immerhin 31 verschiedene Optionen verfügbar) auswählen, um zum passenden Angebot weitergeleitet zu werden. Das funktioniert noch nicht ganz so reibungslos, wie ein Test des Bayrischen Rundfunks zeigt. Nüchtern ist nicht nur die Erkenntnis, dass zum Start der App vieles noch nicht richtig funktioniert, sondern auch das Design der App.

Das Projekt BayernApp ist zwar weit weniger Raketenwissenschaft als das Bayrische Raumfahrtprogramm “Bavaria One”, doch nicht weniger ambitioniert. Schließlich sollen rund 6.000 staatliche und kommunale Behörden angeschlossen werden. Doch von denen haben viele ihre Services noch gar nicht durchdigitalisiert, obwohl das bis Ende 2022 gesetzlich verpflichtend ist.

Über unseren Sponsor: 

VYTAL hilft mit seiner App und integrierten Bestelllösung Gastronomen und Konsumenten Verpackungskosten und -müll bei Take-Away & Delivery Food zu vermeiden.

Diesen Artikel teilen

Kommentare sind geschlossen.

Mobilbranche.de Newsletter

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbestimmungen.