AR als Fundraising-Instrument – so cool kann Geldspenden sein.

Von Sarah Lefort

Augmented Reality oder zu deutsch, erweiterte Realität, erfreut sich in der zunehmend digitalen Gesellschaft immer stärkerer Beliebtheit. Kein Wunder! Wie der Name schon sagt, lässt sich mit Augmented Reality die Wirklichkeit erweitern. Neben mittlerweile allgegenwärtigen Social-Media-Apps wie Snapchat und Spielen wie Pokemon Go, haben auch Unternehmen die Kraft dieser Aufmerksamkeit erregenden Technologie für Werbung und Marketing längst für sich entdeckt. Klar, denn in der stark gesättigten und gleichzeitig hart umkämpften digitalen Werbungslandschaft hat die erweiterte Realität noch den Vorteil des „Neuen und Kreativen“, was gegenüber „herkömmlichen“ digitalen Werbestrategien für mehr Neugierde und Überraschung sorgen kann. Folglich wenden sich Unternehmen immer häufiger an Virtual Reality Anbieter, um die erweiterte Realität auf individuelle Art und Weise, zum Bewerben ihrer Produkte zu nutzen. Der entscheidende Vorzug der AR Technologie hierbei kann beispielsweise sein, dass der Nutzer durch die virtuelle Darstellung eines Produktes in einer beliebigen Umgebung direkt mit diesem interagieren kann.
Augmented Reality bewährt sich jedoch nicht ausschließlich zur Bewerbung bestimmter Produkte. Wie wir gleich sehen werden, können auch gemeinnützige Organisationen die erweiterte Realität für kreative Kampagnen nutzen, beispielsweise zu Spendenaufrufen.

Der Bergbauriese Rio Tinto unterstützt seit langer Zeit die non-profit Organisation Royal Flying Doctor Service, welcher Menschen im Australischen Outback per Hubschrauber medizinische Versorgung zukommen lässt. Die AR Fundraising-Kampagne, welche Rio Tinto dieses Jahr in Zusammenarbeit mit Marcel Sydney ins Leben gerufen hat, ist wohl eine der kreativsten der bisherigen Geschichte:

Ein Link führt Interessierte zu einer webbasierten AR-Anwendung, das Herunterladen einer App ist somit nicht nötig. Im nächsten Schritt, bei welchem ein beliebiger 20 Dollar Schein gescannt werden muss, wird der auf dem Geldschein abgebildeten John Flynn (Gründer der Royal Flying Doctor’s Services) mit der Augmented-Reality-Technologie zum Leben erweckt. Wie durch Zauberei beginnt sich Flynn auf dem Geldschein plötzlich zu bewegen und erzählt dem erstaunten Zuschauer die Geschichte und Mission seiner Organisation. Im Laufe seiner Rede wird nach und nach allen auf dem Schein abgebildeten Gegenständen Leben eingehaucht, wodurch ein interaktiver, AR-basierter Kurzfilm entsteht.

Zweck des Ganzen: Der Geldschein spricht ganz für sich selbst, die Kampagne soll Menschen dazu animieren, 20 australische Dollar an die gemeinnützige Organisation zu spenden ,um den „fliegenden Doktor-Service“ weiterhin zu ermöglichen.

Hier können Sie ein Video über die innovative Augmented-Reality-Kampagne sehen:

Über die Autorin:

Sarah Lefort ist als Business Development & Partnerships Managerin bei VR-Expert maßgeblich am internationalen Ausbau der niederländischen VR Agentur beteiligt. Täglich berät sie Kunden aus Frankreich und Spanien zur kreativen VR- und AR-App-Entwicklung sowie personalisierbaren Cardboards. Ihr Themengebiet umfasst zudem einige Aspekte des Online Marketings und der Public Relations für den deutschen Markt.

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