Zeitreise durch Berlin mit Augmented- und Virtual-Reality.

Foto: TimeRide Berlin

Zum 30. Jubiläum des Mauerfalls bietet Berlin digital-begeisterten Besuchern einiges. Jetzt kann man auch mit dem Bus virtuell in das geteilte Berlin der 80er Jahre fahren. TimeRide Berlin heißt das neue Museum, dass seine Besucher direkt am Checkpoint Charlie zu einem Virtual-Reality-Erlebnis einlädt. Dadurch ist es den Besuchern erstmals möglich, in die bewegte Vergangenheit der Hauptstadt zu reisen und diese mitzuerleben. Außerdem kann man nun mit der Snapchat-App auch selbst AR vom Brandenburger Tor erstellen.

Bereits in der letzten Woche haben wir die  App MauAR vorgestellt, mit der die Berliner Mauer für die Nutzer wieder sichtbar wird. Nun wird das Angebot um eine Bus-Zeitreise ergänzt. Ganz neu ist das Konzept nicht. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Tourismuspreis 2018 erfreut es sich in Köln und Dresden bereits großer Beliebtheit.

Insgesamt vier Stationen durchläuft der Besucher. Die Tour durch das Museum ist sowohl für Einzelpersonen, als auch für (Schul-)Gruppen ab acht Personen konzipiert und dauert circa eine Stunde. Der Besuch wird für Kinder ab sechs Jahren empfohlen.

Mit Hilfe einer VR-Brille geht es auf eine virtuelle Busreise, für die man in einem ruckelnden Setra-Bus innerhalb des Museums Platz nimmt, der das Gebäude aber faktisch gar nicht verlässt. Gut 15 Minuten dauert die virtuelle Stadtrundfahrt durch beide Hälften der geteilten Stadt inklusive Personenkontrolle am Checkpoint Charlie, Friedrichstraße, Gendarmenmarkt und natürlich dem Palast der Republik (auch bekannt als „Erichs Lampenladen“). 40 Zeitzeugen-Interviews wurden für das Projekt geführt. Für die Busfahrt sucht man sich einen virtuellen Begleiter aus (den aufmüpfigen Handwerker, die reflektierende Architektin oder den unangepassten Grenzgänger aus dem Westen) und bekommt deren Original-Zitate über die Kopfhörer während der Fahrt eingespielt. Auf Grundlage historischer Fotos und Videos wurden 500 alte Gebäude und 2.000 Autos am Computer nachgebaut. Zum Abschluss der Fahrt erklingen Originalaufnahmen vom Fall der Berliner Mauer.

Erste Snapchat-Landmarker-Linse in Deutschland kommt im Lens Studio 2.1 Update

Snapchat bietet jetzt 14 neue Landmarkers. Die Landmarkers sind Objektive, die Augmented-Reality-Erfahrungen ermöglichen, die die berühmtesten Wahrzeichen der Welt in Echtzeit verwandeln. Erstmals gibt es die Landmarker-Funktion für Deutschland: das Brandenburger Tor in Berlin und das Neue Rathaus in München. Mit Hilfe der neuen Snapchat Landmaker Linse verwandelt sich das Brandenburger Tor in ein appetitliches Gebäck. Nutzer halten dafür einfach ihr Smartphone mit der geöffneten AR-Linse in der Snapchat-App auf das Brandenburger Tor und sehen die Verwandlung direkt in Echtzeit auf dem Screen. Entwickelt wurde die Hommage an das geschichtsträchtige Wahrzeichen von dem 20-jährigen Slowenen Miha Malenšek. Als Teil einer kreativen Community entwarf der Informatikstudent den Spaß für Berliner und Touristen mit Hilfe der kostenlosen App Lens Studio.

Snap kündigt die Brandenburger Tor Landmarker Linse heute als Teil eines Lens Studio Updates an. Die kostenlose Desktop-App von Snap ermöglicht es jedem, AR Erlebnisse für Snapchat zu erstellen. Zu den hinzugekommenen Funktionen zählen sechs neue Vorlagen, vierzehn neue Landmarker-Standorte und zusätzliche Tools, die eine noch größere Anzahl von Entwicklern nutzen können – vom Anfänger 2D-Illustrator bis zum anspruchsvollen Entwickler.

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