Wie sicher ist die App von McDonald’s Deutschland?

In den letzten Wochen und Monaten sind zunehmend bekannte Apps aufgrund ihres unachtsamen Verhaltens mit Nutzerdaten negativ in den Medien aufgefallen. Zuletzt schoss die McDonald’s-App an die Spitze der Download-Charts, nachdem man nur via App-Bestellung kostenlos ein regenbogenfarbenes Coca-Cola Glas erhalten hat. Da stellt sich die Frage, ob auch bei Nutzung dieser App tausende Nutzerdaten gefährdet sind.

McDonald’s Liebhaber und Fans des regenbogenfarbenen Coca-Cola Glases können aufatmen. APPVISORY, eine in Deutschland entwickelte und gehostete Lösung für Mobile Application Management, hat die App genauestens unter die Lupe genommen und konnte einen vorbildlichen Umgang mit den Nutzerdaten feststellen. Die App überträgt alle für die Nutzung notwendigen Daten verschlüsselt und weist auf deren Erhebung deutlich in der Datenschutzerklärung hin. Zusätzliche sensible Informationen, die zuletzt von anderen bekannten Apps ohne nachweisbare Notwendigkeit übertragen und ausgewertet wurden, werden nicht erhoben.

APPVISORY konnte die verschlüsselte Übertragung folgender personen-bezogener Daten feststellen (Android-Version 5.5.4.35135, iOS-Version 5.5.4):

Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse, Passwort, Zahlungsdaten, Adresse und Telefonnummer.

Außerdem führt die Datenschutzerklärung unter dem Abschnitt „Informationen zur McDonald‘s App“ auf, dass die App auch auf den Standort zugreifen kann, sofern dies gewünscht und die Standortdienste aktiviert sind. Wenn ein Nutzer also nicht möchte, dass sein Standort getrackt wird, kann er dieses durch das Deaktivieren des Standortes leicht verhindern.

„Es ist schön zu sehen, dass manche App-Entwickler das Thema Datenschutz und -Sicherheit sehr ernst nehmen.“ befürwortet Sebastian Wolters, CEO bei APPVISORY, das Verhalten der Anwendung. „Zu viele App-Anbieter haben in letzter Zeit ihre Pflicht, für sichere Datenübermittlung und -verarbeitung ihrer Nutzer zu sorgen, vernachlässigt und hohe Strafen riskiert.“ Gerade im Bereich der Datenschutzerklärungen und der Verschlüsselung während der Datenübertragung haben zuletzt die Face App, Finanz Guru und Vodafone negativ Schlagzeilen gemacht. Was für Auswirkungen solche Fehler annehmen können, zeigt die 204 Millionen Euro Strafe, die British Airways wegen des Verstoßes gegen die DSGVO aufgrund unzureichender Absicherung der Nutzerdaten zahlen musste.

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