Finanzguru plant Premium-Version.

von Wolfgang Starke am 10.Mai 2019 in FinTech, News

Bisher ist die App Finanzguru für den Nutzer komplett kostenlos und enthält keinerlei Werbung. Wird über Finanzguru einem Spartipp gefolgt und zum Beispiel der Stromanbieter gewechselt, erhält das Unternehmen eine Provision vom Partner-Vergleichsportal Verivox. Nun scheint man aber am Geschäftsmodell zu feilen und will laut einer Nutzerbefragung eine kostenpflichtige Premium-Version „Finanzguru Plus“ mit zusätzlichen Funktionen einführen. In der Erhebung fragt Finanzguru seine Nutzer, ob sie dafür 3,49 Euro im Monat zahlen würden. Der Preis könnte sich aber noch ändern.

Finanzguru ist keine Banking-App, mit der man seine Bankgeschäfte erledigen kann, sondern ein Tool, dass die persönlichen Finanzen kategorisiert und visualisiert. Als neue, aber kostenpflichtige Option, wird wohl ein „kluges Budget“ angeboten, mit dem durchschnittlich 86 Euro im Monat gespart werden sollen. Was genau sich dahinter verbirgt bleibt zunächst noch vage.Mit Hilfe künstlicher Intelligenz zeigt Finanzguru dem Nutzer Sparpotentiale auf und unterbreitet Optimierungsvorschläge. Die App analysiert dabei alle Kontobuchungen und sammelt die notwendigen Informationen zum Beispiel über Versicherungen oder Energiekosten und natürlich über die Einkommensverhältnisse. In der kostenpflichtigen Version sollen außerdem Analysen mit unlimitiertem Rückblick möglich sein, um dadurch das Ausgabeverhalten zu optimieren.

Schaut man sich die konkreten Fragen an, scheint festzustehen, dass eine Premium-Version kommt. Wann und zu welchem Preis ist noch nicht erkennbar. Betont wird aber auch, dass die Basis-Variante kostenlos bleibt und es sich bei den neuen Funktionen nur um ein zusätzliches Angebot handelt.

Im letzten Jahr überraschten die Gründer der App in der Fernsehshow „Die Höhle der Löwen“, als Carsten Maschmeyer mit 1 Mio Euro, dem größten Einzelinvest seit dem Start der Sendung, in das Unternehmen eingestiegen ist und dafür 15 Prozent der Unternehmensanteile erhielt. Zuvor beteiligte sich schon die Deutsche Bank mit ebenfalls 1 Mio Euro und sicherte sich damals noch 24,99 Prozent des Unternehmens. Die App scheint bei den Nutzern anzukommen. Über 41.000 Bewertungen mit 4,7 von 5 Sternen sprechen für sich. 


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