Schönere Haut per Selfie.

Dank Bildanalyse und KI erhalten die Nutzer eine Bewertung des Hautbildes und Empfehlungen. (Foto: Boots)

Der bekannte Kosmetikhersteller L’Oreal gehört zu den Unternehmen der Branche, die bereits frühzeitig auf den Zug von Augmented Reality aufgesprungen sind. Dazu gehörte vor über einem Jahr die Übernahme des Startups Modiface dazu, das AR als Verkaufshilfe für Kosmetika nutzt. So können die Konsumenten vor dem Kauf und in den eigenen vier Wänden Make-up oder Lippenstifte ausprobieren. Das ist im Zweifel auch hygienischer, als im Laden mit Testern zu experimentieren. Jetzt geht L’Oreal noch einen Schritt weiter und verbindet KI mit Selfies, um die Haut analysieren zu lassen.

Das neue in Kooperation mit dem Unternehmen Boots angebotene „Effaclar Spotscan-Tool“ funktioniert per Selfie, aber auch per Webcam.

Mit einem Telefon müssen die Benutzer eine Website besuchen, auf der exklusiv ein Link zum Scannen verfügbar ist. Von dort kann die App auch per QR-Code geladen werden. Das kostenlose Tool macht dann drei Schnappschüsse von der Haut des Nutzers. Auf Basis der Bilder wird die Schwere der Hautunreinheiten analysiert. Die Aufnahmen werden per KI mit einer Datenbank von 6.000 Patientenfotos von Dermatologen verglichen.

Ausgehend von der Analyse wird die Schwere von Akne oder Hautunreinheiten bewertet. Danach gibt es entsprechende Produktvorschläge und Ratschläge. Sofern die Analyse den Verdacht bleibender Schäden wie Narbenbildung nahelegt, wird darauf ebenfalls hingewiesen und der Besuch eines Spezialisten empfohlen.

Die Ergebnisse können als Fotos gespeichert und das Tool jederzeit wieder aufgerufen werden, so dass die Benutzer den Fortschritt ihrer Hautpflege verfolgen können.

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