Kritik an Telegram wegen islamistischer Hasspropaganda.

telegramQuälegramm: Islamisten können auf dem Messenger Telegram ungehindert Hasspropaganda und menschenverachtende Beiträge verbreiten, bemängeln die Bundeszentrale für politische Bildung und jugendschutz.net. Telegram verweigere außerdem eine Zusammenarbeit mit den Behörden. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ zeige z.B. 12-Jährige, die als Henker und Kämpfer inszeniert werden, um neue Anhänger zu gewinnen und Gewalt zu legitimieren. Das Ganze sei ein „perfider Mix aus Grauen, Action und Popkultur“, meint Stefan Glaser von jugendschutz.net. Er fordert, massiven Druck auf die russischen Betreiber von Telegram auszuüben, um die Beiträge zu löschen. Das ist jedoch schwierig: Es gehört zu Telegrams Geschäftsprinzip, nicht mit Behörden zu kooperieren oder Daten zur Verfügung zu stellen. Allerdings hatte Telegram bei ähnlichen Vorwürfen vor rund einem Jahr einige Dutzend der islamistischen Hass-Kanäle geschlossen. Telegram hat rund 100 Mio Nutzer weltweit.
heise.de

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