Google startet Instant Apps und legt Fokus auf künstliche Intelligenz und Sprache, Zalando launcht Messenger-App.

von Fritz Ramisch am 19.Mai 2016 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Google hebt die Grenzen zwischen App und Web auf und stellt mit Instant Apps für Android eine neue Form nativer Apps vor. Apps sollen künftig auch ohne Installation direkt über den Browser gestartet und genutzt werden. Ein Link genügt, um etwa eine Video-App zu starten. Dabei werden nur Bruchteile der App heruntergeladen und nach Nutzung wieder gelöscht. Erste Instant Apps sollen noch dieses Jahr erscheinen.
heise.detheverge.com

Zalando berät per Messenger: Der Online-Händler startet eine iOS-App namens Zalon Messenger, mit der Kunden mit ihren Stylisten das richtige Outfit diskutieren können.
excitingcommerce.de

Nokia ist zurück im Handygeschäft: Microsoft verscherbelt wenige Jahre nach der Milliarden-Übernahme die Produktions-und Vertriebsrechte für die so genannten Feature Phones für 350 Mio Dollar an eine Foxconn-Tochter. Ein bisher unbekanntes finnisches Unternehmen übernimmt die Markenrechte für Smartphones und Tablets. Neue Android-Geräte sollen bereits in Planung sein.
theverge.com, venturebeat.com

Google setzt auf Sprache und künstliche Intelligenz (KI): Der Suchriese hat auf seiner Entwicklerkonferenz eine smarte Box vorgestellt, mit der sich via Sprachbefehl Musik abspielen oder ein Taxi rufen lässt. Die Sprachsoftware Google Assistant kommt auch auf Smartphones zum Einsatz. Mit dem Messenger Allo startet eine App, die ebenfalls auf KI und Sprachsteuerung basiert.
spiegel.deventurebeat.com (Google Assistant)

Google entkoppelt sein Smartwatch-Betriebssystem Android Wear vom Smartphone. Ab dem nächsten Update laufen Smartwatch-Apps auch ohne Handy, durch eine virtuelle Tastatur lassen sich Texte tippen. Eingehende Nachrichten lassen sich künftig direkt an der Uhr beantworten – u.a. mit vorgefertigten Antworten.
golem.de

Fitbit bastelt am mobilen Bezahlen: Der Wearable-Hersteller übernimmt Teile des US-Startups Coin, das eine mobile Bezahl-Technologie entwickelt hat. Mit einer Implementierung eines Bezahldienstes á la Apple Pay ist wohl aber nicht vor 2017 zu rechnen.
wsj.com, arstechnica.com

Beaconinside stattet Busse des niederländischen Verkehrsunternehmen Connexxion mit Beacon-Sendern aus. Mit der dazugehörigen App Stappover können Passagiere so ihre Umsteigewünsche angeben. Anschlussbusse sollen auf verspätete Fahrgäste warten.
per Mail

Kupferwerk_Logo_Black_150– M-NUMBER präsentiert von Kupferwerk – Best Apps

Die Zahl der App-Downloads im Play Store hat vergangenes Jahr Googles Angaben zufolge die Grenze von 65 Mrd App-Downloads durchbrochen. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer des Google App-Stores soll bei 1 Mrd liegen. Neue Features wie öffentliche Beta-Tests, neue Discovery-Möglichkeiten und Privat-Feedback an Developer sollen Abhilfe im App-Dschungel schaffen.
venturebeat.com

– M-QUOTE –

„Es hat lange gedauert, seit NFC von Sony und Philips im Jahr 2002 vorgestellt wurde, bis die Technologie nun ihren Weg zum Nutzer gefunden hat. Aber jetzt gibt es kein Zurück mehr!“

Prof. Moritz Hunzinger, CEO von Cashcloud, rechnet damit, dass Supermarkt-Riesen wie Aldi und Lidl Mobile Payment endlich zum erhofften Durchbruch in Deutschland verhelfen.
presseportal.de

– M-TRENDS –

Digitale Werbung ist im vergangenen Jahr in Deutschland um 6 Prozent auf 1,4 Mrd Euro gewachsen, so der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft. Der Gesamtwerbemarkt wuchs um 1 Prozent auf 44,8 Mrd Euro. TV-Werbung macht mit Abstand den größten Teil vom Kuchen aus.
horizont.net

Mobile Displaywerbung wächst: Laut „Performance Marketer’s Benchmark Report“ von Marin Software konvertieren Display-Anzeigen mittlerweile mobil am besten. Nahezu 60 Prozent aller Conversions kommen demnach über Mobilgeräte – eine Steigerung um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
per Mail

Chatbot-Revolution bei Facebook gerät ins Stocken, analysiert Chris O’Brien bei Venturebeat und führt das u.a. auf Probleme bei der Suche zurück. Die automatisierten Chat-Systeme seien für Nutzer schwierig zu finden, fehlende Standards und die starke Fragmentierung seien ebenfalls ein Problem.
venturebeat.com

Spionage-App findet Nutzer per Gesichtserkennung: Eine App namens FindFace erfreut sich in Russland großer Beliebtheit. Nutzer können mit der App per Gesichtserkennung  im russischen Facebook „VKontakte“ nach bestimmten Personen suchen. Die Trefferquote soll bei 70 Prozent liegen.
derstandard.at

Die beliebtesten Android-Apps ever hat der App-Analysedienst AppAnnie in einer Studie zusammengestellt. Facebook dominiert mit vier Apps an der Spitze das Ranking, während es keine einzige Google-App unter die Top 10 geschafft hat.
appannie.com via wiwo.de

Virtual Reality ist vor allem für die Reiseindustrie interessant. Einer Statista-Umfrage zufolge sind 62 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland bereit, sich per Virtual Reality schon vorab ans Reiseziel zu beamen. 13 Prozent würden für den virtuellen Abstecher sogar etwas zahlen, 49 Prozent hingegen nicht.
statista.com

Gesundheits-Apps bedrohen die Solidargemeinschaft, findet Renate Künast. Apps könnten zwar helfen, Behandlungsmethoden zu finden, sind in den meisten Fällen technisch aber noch nicht ausgereift. Es braucht nach dringend qualitative Standards, auch um Datensicherheit zu schaffen, fordert Künast in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“.
tagesspiegel.de

– M-KLICKTIPP –

Dos & Don’ts bei Snapchat: Blogger Daniel Fiene gibt in einer Art Snapchat-Knigge wertvolle Hinweise, auf was Snapchatter bei ihren Geschichten achten müssen und was sie tunlichst bleiben lassen sollten.
danielfiene.com

– M-FUN –

Rammeln für die Strandfigur: Pornhub, eine Webseite, die offiziell kein Mann kennt, startet BangFit. Bei dem Spiel mit angeschlossenem Fitnessgürtel sollen nicht nur die Kalorien purzeln, sondern wohl auch Beischlafmuffel wieder zu Höchstleistungen animiert werden.
techcrunch.com

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