Getestet: Google Glass Experience.

mobilbranche.de testet Google GlassGoogle Glass Experience: Wir von mobilbranche.de sind immer bestrebt, die Hardware, die Trends und die Apps – also all das, worüber wir tagtäglich um 13.00 Uhr in unserem Newsletter berichten – selbst auszuprobieren. So kam die Einladung von Somo in Berlin, Google Glass auszuprobieren, gerade recht. Nach einer kurzen Einführungsphase mit Hinweisen zur Bedienung und Steuerung konnte ich die Brille, über die so viel geschrieben und spekuliert wird, deren Nutzung bisher aber nur einigen wenigen vorbehalten ist, selbst ausprobieren. Ohne Gläser erinnert nur das Gestell an eine Brille, wie wir sie kennen. Navigiert wird die Brille über drei Bedienelemente am Brillenbügel oder per Sprachsteuerung. Der Startcode lautet „ok. glass.“, dann öffnet sich der Startbildschirm, der über das mit Google Glass verbundenen Mobilgerät oder in einem Screen direkt vor dem rechten Auge angezeigt werden kann. Eine Auswahl an vorinstallierten Befehlen, wie beispielsweise „mach ein Foto“ oder „starte die Navigation“, kann individuell erweitert werden. So können News als Audio-Push-Nachrichten, die über die Knochen übertragen werden, ohne das die Personen in unmittelbarer Umgebung etwas hören, empfangen werden. Die Datenbrille kann über W-Lan und Bluetooth mit unterschiedlichen Netzwerken und Endgeräten verbunden werden, hat aber (noch) keinen Platz für eine SIM-Karte. Im kommenden Jahr will der Suchmaschinenkonzern einen eigenen App-Store für seine Datenbrille starten. Somo hat im Rahmen eines Hackathon in Großbritannien schon einmal einige Apps für Google Glass entwickelt (siehe Video unten). Die Einsatzmöglichkeiten der Datenbrille sind vielseitig und vor allem in der Gesundheitsbranche auch sinnvoller aufgehoben als beim Blind-Date. Mein Fazit: weniger störend als befürchtet, einfacher zu bedienen als vermutet, geringerer Science-Fiction-Effekt als erhofft.

Und hier das Video von Somos Hackathon für Google Glass:

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