Spieleabo Apple Arcade gestartet.

Apples Spieleabodienst Arcade steht ersten Nutzern bereits zur Verfügung. Wer eine Beta-Version von iOS 13 oder 13.1 installiert hat, kann den kostenlosen Probemonat seit gestern Abend im App Store buchen. Allerdings scheint dies noch nicht auf allen Geräten zu funktionieren. Am 19. September startet der Dienst aber ohnehin für alle und soll schnell 100 Titel von namhaften Herstellern wie Capcom und Konami führen. Aktuell werden 54 Spiele angeboten.

Die Bedingungen sind sehr familienfreundlich. Nach der einmonatigen kostenlosen Testphase verlangt Apple 4,99 Euro im Monat wobei der Dienst monatlich gekündigt werden kann. Für diesen Preis können bis zu sechs Familienmitglieder über die Familienfreigabe angemeldet werden. Apple Arcade ist ab 19. September mit iOS 13, ab 30. September auf iPadOS und tvOS 13 und im Oktober auf macOS Catalina über einen neuen Tab im App Store erhältlich.

Mit einem Apple Arcade Abonnement erhalten Nutzer unbegrenzten Zugriff auf den gesamten Katalog von über 100 neuen Spielen, die alle auf iPhone, iPad, iPod touch, Mac und Apple TV spielbar sind. Jeden Monat sollen weitere Spiele hinzukommen, die auch offline gespielt werden können. Die Abonnenten erhalten die Vollversion aller Spiele, inklusive aller Updates und Erweiterungen, ganz ohne Werbung und zusätzliche In-Game Käufe.

Anhand der vier Spiele The Enchanted World, Patterned, Card of Darkness und Overland zeigt Apple eine schöne Bandbreite, welche die Nutzer der Gaming-Flatrate erwartet. Eine Liste aller zurzeit erhältlichen Spiele findet man hier. Auf den ersten Blick bekommt die Familie damit vom ersten Tag an für 60 Euro im Jahr viel und guten Spielspaß geboten. Und das Angebot wächst.

Fragezeichen für Entwickler

Für Entwickler wird es spannend sein, wie sich das neue Abo-Modell auswirken wird und was es für den Markt bedeutet. Natürlich besteht die Sorge, dass ein Großteil der Spieleverkäufe dem Abo zum Opfer fallen wird. Ein Blick auf den Video-Streamingmarkt zeigt aber, dass beide Modelle nebeneinander bestehen können. Trotz Netflix, Sky und Amazon Prime gibt es nach wie vor Filme zum Einzelabruf und -kauf. Auch im App Store werden die Apple Arcade-Spiele wohl weiter zum Einzelkauf angeboten werden. Außerdem gibt es auch ein großes Interesse seitens Apple, den Entwicklern gute Verdienstmöglichkeiten zu sichern, denn letztlich hängt man von deren Leistungen ab. Apple will mit Arcade neue Wege gehen und die angebotenen Spiele von Hand kuratieren. Zielgruppe sind dabei vor allem Eltern, die sich darauf verlassen sollen, dass ihre Kinder hochwertige Spiele angeboten bekommen. Der Entwickler Zach Gage sieht in Apple Arcade eine Plattform, welche Developer von lästigen Zwängen befreie. So müsse er etwa bei der Entwicklung eines Spiels nicht darüber nachdenken, wie er Werbung einbauen könne.

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