iPhone-Absatz bricht ein, Apple modifiziert Core Technology Fee, WhatsApp mit Neuerungen bei Communitys

Liebe Leserinnen & Leser,

bitte entschuldigen Sie, dass der Newsletter heute sehr Apple-lastig ist. Aber das aus gutem Grund: Der Konzern hat seine Quartalszahlen vorgelegt, lenkt bei der neuen Core Technology Fee für Entwickler*innen ein und führt in den USA eine Innovation in der App des Apple Store ein. Außerdem habe ich heute noch News von WhatsApp und Vodafone für Sie.

Und nun viel Spaß mit dem Newsletter,
Ihr Florian Treiß

PS: Der nächste Newsletter erscheint am Donnerstag, 16. Mai.

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iPhone-Absatz bricht um über zehn Prozent ein

Apple kämpft mit sinkenden Einnahmen bei iPhones, iPads und Wearables, wie die neuen Quartalszahlen des Konzerns zeigen. Im zweiten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres des Anbieters brach der Verkauf von iPhones um mehr als 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal ein. Die Einnahmen mit dem Verkauf der Mobiltelefone gingen von 51,33 Milliarden US-Dollar auf 45,96 Milliarden US-Dollar zurück. Gut lief es hingegen im Servicebereich, zu dem kostenpflichtige Abonnements wie iCloud, Apple TV+ sowie Apple Music zählen. Hier stiegen die Einnahmen von Apple im Berichtszeitraum um 14 Prozent.

Apple lenkt bei Core Technology Fee ein

Apple lenkt ein und befreit nicht-kommerzielle Apps vollständig von der Zahlung der sogenannten Core Technology Fee, wenn die Entwickler alternative App-Marktplätze in der Europäischen Union nutzen. Kleineren Entwicklern, die bestimmte Umsatzgrenzen überschreiten, wird mehr Zeit eingeräumt und sie werden nun schrittweise über einen Zeitraum von drei Jahren an die volle Gebührenzahlung herangeführt. Mit den erneuten Änderungen im EU-Raum reagiere Apple auf Feedback von Entwicklern, heißt es von Seiten des iPhone-Herstellers. Tatsächlich zeigten sich in Diskussionen im Netz vor allem kleinere Entwickler verunsichert und abgeschreckt von Apples neuem Regelkatalog, der dem Gatekeeper-Status von iOS im Rahmen des Digital Markets Act (DMA) Rechnung tragen soll.

WhatsApp verbessert Communitys

WhatsApp spendiert seinem Bereich Communitys ein Update mit zwei wichtigen Neuerungen:  Mit Veranstaltungen ist es jetzt einfacher für Menschen, ihre Zusammentreffen direkt in WhatsApp zu planen – egal, ob es sich um ein virtuelles Meeting oder eine Geburtstagsfeier handelt. Jede*r kann eine Veranstaltung erstellen und andere können antworten, sodass jede*r in der Gruppe weiß, wer teilnimmt. Außerdem führt WhatsApp Antworten in Ankündigungsgruppen ein. So können Admins von den Mitglieder*innen Nachrichten erhalten. Gleichzeitig bleiben diese Gruppen ein Ort, an dem man schnell erfahren kann, was in der Community vor sich geht. Antworten werden gruppiert und minimiert, sodass Nutzer*innen sehen können, was andere im Kontext gesagt haben, und Benachrichtigungen sind für alle stummgeschaltet.

Apple bietet Videoberatung in seiner Apple Store App

Schon seit gut einem Jahr bietet Apple auf seiner Website in den USA eine Kaufberatung per Videochat an. Diese Funktion ist ab sofort auch in der iOS-App des Apple Stores verfügbar. Bei diesem Live-Shopping-Erlebnis werden Kunden, die ein iPhone kaufen möchten, mit einem Mitglied des Retailteams über eine sichere, nur in eine Richtung gehende, Einkaufssession per Video verbunden. Kunden können die aktuellen Modelle durchstöbern, neue Funktionen entdecken und sich über eine Gutschrift mit Apple Trade In, Angebote von Mobilfunkanbietern, einen Wechsel zu iOS und verschiedene Finanzierungsoptionen informieren.

Sammelklage gegen Vodafone

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) strebt eine Sammelklage gegen Vodafone an. Es geht dabei um Preiserhöhungen von 5 Euro pro Monat für Internet- und Festnetzanschlüsse, nicht jedoch um Mobilfunkverträge. Die Preise hatte Vodafone 2023 angehoben – aus Sicht der Verbraucherschützer einseitig und ohne „eine rechtliche Grundlage für die Erhöhung“. Der VZBV hat deswegen Klage vor dem nordrhein-westfälischen Oberlandesgericht in Hamm eingereicht, der sich betroffene Verbraucher kostenlos anschließen können.

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