Apple will deutsches Startup kaufen, Zuckerberg kritisiert Apple, Vision Pro in Einzelteile zerlegt

Liebe Leserinnen & Leser,

Freitag hat Apple in den USA den Verkauf der Vision Pro gestartet. Auch wenn sich viele erstmal fragen, ob sie so ein Mixed-Reality-Gerät überhaupt brauchen, so sei an die Einführung des iPhones gedacht, hinter dem ebenfalls anfangs ein großes Fragezeichen stand. Vielleicht braucht es einen anderen Blickwinkel: Smartphones erreichen zunehmend den Zenit und Verbesserungen bei neuen Modellen werden immer schwieriger, wie Mobilflip gerade in einem Test des Galaxy S24 Ultra schreibt. Also sollten wir uns darauf einlassen, dass eine neue Gerätekategorie her muss, um neue Innovationen zu ermöglichen.

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Ihr Florian Treiß

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Apple will angeblich deutsches Startup Brighter AI kaufen

Angeblich will Apple das Berliner Startup Brighter AI übernehmen. Brighter AI hat eine Technologie entwickelt, die Gesichter und Nummernschilder in Fotos und Videos anonymisieren kann, ohne sie zu verwischen oder zu verzerren. Die Software erstellt vielmehr unumkehrbare synthetische Gesichtsüberlagerungen, um Personen davor zu schützen, erkannt zu werden. So könnte Apple die Technologie verwenden, um das Risiko zu minimieren, dass Apple Vision Pro identifizierbare Informationen in Videos oder Fotos erfasst, die in der Öffentlichkeit aufgenommen werden.

Mark Zuckerberg kritisiert Umsetzung der EU-Vorgaben durch Apple

Facebook-Gründer und Meta-Chef Mark Zuckerberg ist enttäuscht davon, wie Apple die EU-Vorgaben aus dem Digital Markets Act (DMA) umgesetzt hat. Apple habe die Umsetzung derart belastend implementiert, dass es für alle, auch für Meta selbst, sehr schwierig sein werde, ernsthaft davon zu profitieren. Die Umsetzung steht seiner Meinung nach im Widerspruch dazu, was die EU mit der Regelung erreichen wollte. Die EU hat Apple auferlegt, auch alternative App Stores zuzulassen, doch Apples Auflagen für neue Store-Betreiber sind hart.

iFixit zerlegt die Vision Pro

Die Reparaturspezialisten von iFixit waren schnell und haben gleich nach US-Verkaufsstart am Freitag eine Vision Pro von Apple gekauft und danach professionell in Einzelteile zerlegt. Spannend: Die Einzelheiten der EyeSight-Funktion, die eine gerenderte Version der Augen des Trägers zeigt, werden von iFixit enthüllt. Ein Filter verwendet linsenförmige Linsen und Folie, um einen 3D-Effekt zu erzeugen, sodass Außenstehende das richtige Bild je nach ihrem Blickwinkel sehen können, auch wenn es nach all der Filterung nicht mehr so hell ist.

Vision Pro im „Pantheon der bahnbrechenden Produkte“

Apple-CEO Tim Cook hat ein Memo an die Mitarbeiter verschickt, in dem er ihnen für ihre Arbeit an der nun gelaunchten Vision Pro dankt. In dem Memo vergleicht Cook die Vision Pro mit dem Mac, dem iPhone, dem iPad und der Apple Watch und sagt, dass die Vision Pro sich in Apples „Pantheon der bahnbrechenden Produkte“ einreiht, die sowohl „Apple definiert“ als auch „die Technologie, wie wir sie kennen, neu definiert“ haben.

Google mit Verwirrspiel bei KI-Namen

Der Google Assistant war vor Jahren das erste Endkundenprodukt von Google mit starkem Fokus auf künstliche Intelligenz (KI). Vergangenes Jahr kam dann Bard hinzu, eine KI mit  LLM (Large Language Model). Und nun hat Google letzte Woche unter dem Namen Gemini eine weitere KI mit LLM vorgestellt. Doch wer soll da noch durchblicken? Ein neuer Changelog deutet darauf hin, dass Bard zu Gemini umbenannt wird. Und vielleicht geht auch der Assistant bald in Gemini auf, so dass die KI-Lösungen von Google unter neuem Namen durchstarten könnten.

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