United Internet rechnet mit steigenden Gewinnen, 90% von Deutschland mit 5G versorgt, Easypark erleidet Cyberangriff

Liebe Leserinnen & Leser,

neulich habe ich mir ein neues Smartphone gekauft – und dabei den Fehler gemacht, das alte Gerät viel zu schnell zurückzusetzen, also alles darauf zu löschen. Die Folge: Teilweise fehlten Backups, die ich zu lange nicht durchgeführt hatte. Und Bank-Apps konnte ich nicht mehr nutzen, sondern musste neue Freischaltcodes anfordern. Damit Ihnen der Wechsel besser gelingt und Sie das alte Gerät zügig verkaufen können, sollten Sie ruhig im Netz nach entsprechenden Anleitungen suchen wie z.B. dieser hier bei Spiegel Online speziell für iPhone-Nutzer.

Und nun viel Spaß mit dem Newsletter,
Ihr Florian Treiß

1&1-Mutterkonzern United Internet rechnet mit steigenden Gewinnen

Der Mobilfunk- und Internet-Anbieter United Internet rechnet für das kommende Jahr mit einem Umsatz- und Gewinnanstieg. Das operative Ergebnis werde von 1,29 Mrd auf 1,42 Mrd Euro steigen, der Konzernumsatz von 6,2 Mrd in diesem Jahr auf 6,5 Mrd Euro im kommenden Jahr. Im Investitionsfokus steht kommendes Jahr der Ausbau des Glasfaser- und Mobilfunknetzes. Seit wenigen Tagen betreibt die United-Internet-Tochter 1&1 als vierter deutscher Netzbetreiber ein wenn auch noch sehr überschaubares eigenes Mobilfunknetz.

90% von Deutschland mit 5G-Netz versorgt

Die Bundesnetzagentur geht davon aus, dass 90 Prozent des Bundesgebiets von mindestens einem Anbieter mit 5G-Mobilfunk versorgt werden. Vor zwei Jahren lag die Abdeckung noch bei rund 50 Prozent. Einzeln betrachtet kommen Deutsche Telekom, Telefónica und Vodafone auf eine 5G-Abdeckung zwischen 59 und 77 Prozent. Auch die Nutzung der Funkloch-App der Bundesnetzagentur zeigt einen Anstieg von 5G-Messpunkten.

Easypark ist Opfer einer Cyberattacke geworden

Die Parkschein-App Easypark ist eigenen Angaben zufolge Opfer eines Cyberangriffs geworden, bei dem sensible Kundendaten in die Hände von Betrügern geraten sind. Kunden müssten jetzt mit Phishing-Attacken rechnen. Betroffende werden per Info-Banner beim Öffnen der App informiert. Betrügerische Zahlungen seien mit den Daten aber nicht möglich.

Neue App für die Bremer Straßenbahn

Die Bremer Straßenbahn veröffentlicht eine App zur Buchung und Verwaltung von Tickets im Verkehrsverbund Bremen und Niedersachsen. Nutzer*innen können darüber auch das Deutschlandticket verwalten und digitale Fahrkarten auf dem Smartphone nutzen. Umgesetzt wird die Abo-App von Hansecom.

Luca-App gewinnt Hilton-Konzern HR Group als Investor

Die Berliner HR Group, Franchisenehmer von Hotel­ketten wie Hilton oder Radisson, steigt als strategischer Investor bei der App Luca ein. Während der Corona-Krise als App für die Kontakt-Nachverfolgung in der Gastronomie gestartet, fokussiert sich das Unternehmen heute auf Gastro- und Hotel-Funktionen. Kommendes Jahr werden schrittweise Features wie Bezahlung und die Bestellung von Speisen sowie der digitale Check-in und Check-out über die App eingeführt, kündigt das Unternehmen an. Investoren haben seit 2022 über 40 Mio Euro in die Firma gepumpt, sagt Gründer Patrick Hennig zu Gründerszene.

Urteil: Abo-Kündigungen müssen ohne Login möglich sein

Die Kündigung eines Online-Abos muss ohne Login möglich sein, hat das Landgericht München I nach einer Klage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) gegen Sky Deutschland entschieden. Eine Kündigung muss allein durch Angabe des Namens und weiterer gängiger Daten möglich sein, so die Auffassung des Gerichts. Beim Sky-Streamingdienst Wow müssen sich Nutzer*innen mühsam von einem Kündigungsbutton über eine Anmeldeseite klicken und können erst nach Passworteingabe kündigen, was laut Urteil unzulässig ist. Sky hat gegen die Gerichtsentscheidung Berufung eingelegt.

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