Scalable Capital erhält Millionenspritze, WhatsApp startet selbstlöschende Sprachnachrichten, 1&1 eröffnet eigenes Netz

Liebe Leserinnen & Leser,

wie hier mehrfach berichtet sind Smartphones mittlerweile die Gerätekategorie, auf der die meisten Games gezockt werden. Da wirkt es auf den ersten Schritt zunächst merkwürdig, dass Tencent selbst einer der wichtigsten Player bei Mobile Games, nun ein Konsolenspiel entwickelt. Und das mit großem Aufwand: Rund 200 Leute feilen an dem Rollenspiel namens „Last Sentinel“ im Lightspeed L.A. in Los Angeles. Tencent will damit seine Ambitionen im Konsolenmarkt unterschreichen – ein Markt, der ebenfalls noch sehr gut funktioniert, wenn man sich den lange währenden Hype um die Play Station 5 ansieht.

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Ihr Florian Treiß

Scalable Capital erhält Millionenspritze

Der App-basierte Neobroker Scalable Capital sammelt in einer Finanzierungsrunde 60 Mio Euro ein, berichtet das „Handelsblatt“. Das Münchner Fintech-Unternehmen hat damit seit Gründung 2014 rund 320 Mio Euro Kapital eingenommen und zählt mit einer Bewertung von rund 1,7 Mrd Dollar zur Riege der deutschen Tech-Einhörner. Neu an Bord ist der Wagniskapitalgeber Balderton, der zu den ersten Kapitalgebern der britischen Smartphone-Bank Revolut zählt. Scalable Capital will das Geld u.a. in den Ausbau der Plattform stecken.

1&1 geht mit eigenem Handynetz an den Start

Fährt die Antennen aus: Mit 1&1 geht heute sieben Jahre nach dem Aus von E-Plus wieder ein vierter Handynetzbetreiber in Deutschland an den Start. Verbraucherschützer erhoffen sich von dem neuen Netz mehr Wettbewerb. Anfang 2024 verfügt das Netz über gerade einmal 200 Antennenstandorte. Dort wo das Unternehmen aus Montabaur kein eigenes Netz anbietet, werden Kunden mit dem O2-Netz verbunden. Positive Überraschung dabei: Den 1&1-Kunden steht auch das 5G-Netz von O2 zur Verfügung.

Apple und Google verbessern Gesundheitsdienste

Apple kombiniert seine Gesundheitsdienste mit der Sprachassistentin Siri. Die gibt künftig auf Nachfrage Auskünfte über zurückgelegte Schritte, Herzfrequenz oder verbrauchte Kalorien und zieht sich die Daten aus der Health-App von Apple. Google bereitet unterdessen ein Android-Update vor, dass Ersthelfern bei Notrufen wichtige Gesundheitsdaten wie Name, Alter, Blutgruppe und Notfallkontakte einer in Not geratenen Person mitteilt. Medizinische Daten werden bei einem Notruf via Schnittstelle an die Plattform RapidSOS geteilt und sollen im Zweifel Leben retten.

Spotify und CFO Paul Vogel gehen getrennte Wege

Von allen Entlassungen diese Woche bei Spotify dürfte die Trennung von Finanzvorstand Paul Vogel die größte Personalentscheidung sein. Vogel, seit 2016 im Unternehmen, verlässt den Musik-Streamingdienst Ende März 2024. CEO Daniel Ek begründet den Schritt mit mangelnder Erfahrung. Vogel sei keine große Hilfe bei der Expansion. Ein Nachfolger für Vogel, der Spotify durch die Pandemie geführt hatte, sei noch nicht gefunden, so das Unternehmen.

WhatsApp führt selbstlöschende Sprachnachrichten ein

Eigentlich war die Einführung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im Messenger die tonangebende Meta-Meldung des Tages. Doch im Alltag vieler Nutzer wird eine neue WhatsApp-Funktion wohl viel präsenter sein. Künftig ist es möglich, Sprachnachrichten zu verschicken, die nur ein einziges Mal abgehört werden können und dann verschwinden. Die Funktion soll die Sicherheit erhöhen und z.B. verhindern, dass Geburtstags-Überraschungen auffliegen oder per Voicemail geteilte sensible Daten wie Passwörter oder Kreditkartennummern unnötig lange gespeichert werden.

Veranstaltungstipps

Jede Woche empfehlen wir Ihnen an dieser Stelle spannende Veranstaltungen für Mobile-Enthusiasten. Unsere aktuellen Tipps:

Welche Veranstaltungen in 2024 sollten wir sonst noch in unseren Eventkalender aufnehmen? Verraten Sie es mir gern per Mail an treiss@mobilbranche.de oder per WhatsApp an 0163/5382632.

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