Bundesregierung gegen Datenmaut, TikTok wehrt sich gegen Verbot in Montana, WhatsApp ermöglicht Änderung von Nachrichten

Liebe Leserinnen & Leser,

wie vielfältig die Anwendungsmöglichkeiten für künstliche Intelligenz (KI) sind, zeigen angebliche Pläne von Spotify, die Stimmen von Podcast-Hosts mit Hilfe von KI zu klonen. Zwar will Spotify die Hosts wohl nicht komplett durch KI ersetzen – dafür aber die KI-Stimmen dazu nutzen, personalisierte Werbung zu sprechen – eine Aufgabe, für denen den echten Hosts schlicht und einfach die Zeit fehlt.

Und nun viel Spaß mit dem Newsletter,
Ihr Florian Treiß

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Bundesregierung gegen Datenmaut-Pläne der EU

Die Bundesregierung wehrt sich gegen Pläne der Europäischen Union (EU), große Onlinekonzerne wie Google, Netflix, Meta, Amazon, Microsoft oder Apple künftig für die Nutzung der Netze zur Kasse zu bitten, was je nach Standpunkt als Fair Share oder aber Datenmaut bezeichnet wird. Genau dies fordern große Telcos wie die Telekom oder Vodafone seit langem. „Das freie und offene Internet ist ein hohes Gut, das es zu schützen gilt“, sagte Digitalminister Volker Wissing (FDP) der „Welt am Sonntag“. „Wir sind daher gegen Markteingriffe und komplizierte Beteiligungsmodelle.“ Entsprechend hat die Bundesregierung nun in einer Konsultation der EU-Kommission das Vorhaben kritisiert.

TikTok wehrt sich gegen Verbot in Montana

Vergangene Woche hat Montana als erster US-Bundesstaat ein Verbot von TikTok beschlossen, das zum 1. Januar 2024 in Kraft treten soll. Hintergrund ist die Sorge, dass US-Bürger von China ausspioniert und manipuliert werden könnten. Auch wenn die Umsetzung des Verbots sowieso eher kompliziert ist und wohl nur neue Downloads der App verhindert werden könnten, so hat TikTok nun eine Klage gegen den Bundesstaat eingereicht, um das Verbot zu verhindern. Ein solches Verbot verstoße gegen die in der Verfassung garantierte Redefreiheit und basiere auf „unbegründeten Spekulationen“, heißt es von TikTok-Betreiber Bytedance.

WhatsApp ermöglicht Änderung von Nachrichten

Wer hat sich nicht schonmal über die eigenen Tippfehler bei WhatsApp geärgert, sei es, weil die Autokorrektur zugeschlagen hat oder auch, weil man das Wort selbst falsch geschrieben hat? Deshalb führt der Messenger nun die Möglichkeit ein, Nachrichten nach dem Versand noch einmal zu bearbeiten. Allerdings wird die Option nur bis zu 15 Minuten nach Versenden der Nachricht verfügbar sein. Bearbeitete Nachrichten werden als „bearbeitet“ markiert. Die Empfänger der Nachricht sehen so, dass etwas geändert wurde, allerdings wird es keinen Änderungsverlauf zum Nachschauen der Änderungen geben.

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App-Markt ist 500 Millarden Dollar schwer

Weltweit haben Apps im vergangenen Jahr einen Umsatz von 500 Milliarden Dollar erzielt, wenn man die Erlöse aus In-App-Verkäufen sowie Werbeschaltungen zusammenrechnet. Das hat der App-Marktforscher data.ai ermittelt und nennt dies „Total App Revenue“. Demnach entfielen 336 Milliarden Dollar auf Werbeeinnahmen, das sind rund zwei Drittel Gesamtsumme. Mobile Games hingegen erzielen im Schnitt zwei Drittel ihrer Umsätze mit In-App-Verkäufen und nur ein drittel mit Werbung.

Deutschland Schlusslicht bei Zufriedenheit mit Mobilfunknetz

In Deutschland sind lediglich 13 Prozent der Menschen mit der Leistung ihres Mobilfunknetzes zufrieden, zeigt die Studie „The Connectivity Challenge“ der Management- und Technologieberatung BearingPoint. Damit ist Deutschland Europas Schlusslicht bei der Zufriedenheit mit dem Mobilfunknetz, in anderen europäischen Ländern liegt der Wert im Schnitt bei 64 Prozent. Bei Festnetzanschlüssen ergibt sich ein ähnlich negatives Bild. Die Studienautoren sehen einen Zusammenhang mit der geringen Nutzung von 5G und Glaserfaseranschlüssen in Deutschland, die europaweit höher liegt und offenbar die Zufriedenheit beeinflusst.

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