Google verbietet manche In-App-Werbung, TikTok arbeitet an Musik-Streaming, AR-Spiel von Snapchat.

Liebe Leserinnen & Leser,

vermissen Sie auf modernen Smartphones auch manchmal den einen oder anderen Button? Heute wird fast alles per Touch-Steuerung bedient, doch das kann manchmal ganz schön dauern. Eine Ode an haptische Funktionen singt daher Verge-Autor Mitchell Clark. Am besten hat ihm die Idee von Google gefallen, dass man beim Pixel 2 den Google Assistant starten konnte, in dem man das Gerät leicht an beiden Seiten gedrückt hat. Leider gibt’s die Funktion bei neueren Modellen nicht mehr. Aber auch die Funktion bei manchem Samsung-Galaxy-Modell, mit einem Doppelklick auf den Stromknopf die Kamera zu starten, macht das Leben einfacher.

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Ihr Florian Treiß

Partnerbeitrag: So viele Wörter versenden wir im Laufe unseres Lebens per Kurznachricht

Wie viel Zeit verbringen wir eigentlich jeden Tag damit, Kurznachrichten zu verfassen? Wie viele Nachrichten versenden wir täglich per SMS oder Messenger und wie viele Wörter tippen wir im Durchschnitt pro Nachricht? Dieser spannenden Frage ist Esendex nachgegangen und hat 1.000 Menschen zu ihrem Nutzungsverhalten befragt.
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Instagram nimmt Änderungen zurück, Apple mit guten Quartalszahlen, Google verbietet manche In-App-Werbung

Ein bildschirmfüllender Feed und mehr empfohlene Beiträge von Nutzer*innen, denen man noch gar nicht folgt: Das neue Update von Instagram sorgte bei Usern weltweit für Frust und Kritik und der Aufruf „Make Instagram Instagram Again“ wurde von Promis wie Kim Kardashian und Kylie Jenner unterstützt. Größter Kritikpunkt der Nutzer*innen war die Testversion des Feeds, bei dem Fotos und Videos – wie bei TikTok – im Vollbildmodus angezeigt werden. Laut Instagram-Chef Adam Mosseri soll der bildschirmfüllende Feed innerhalb der nächsten zwei Wochen wieder eingestellt werden. Außerdem soll die Anzahl der empfohlenen Beiträge in der App reduziert werden.

Trotz Herausforderungen durch Lieferkettenprobleme und die hohe Inflation konnte Apple fürs 2. Quartal nun gute Geschäftszahlen vorlegen: Im Dreimonatszeitraum zwischen April und Juni stieg der Konzernumsatz um 2 Prozent auf 83 Milliarden Dollar. Davon stammte fast die Hälfte aus Verkäufen des iPhones, nämlich 40,7 Milliarden Dollar. Die Zahlen lagen über den Erwartungen von Analysten. Beobachter hatten vermutet, dass sich Verbraucher beim Einkauf von teuren Apple-Produkten stärker zurückhalten könnten. Laut Finanzchef Luca Maestri ist im laufenden Quartal sogar ein noch stärkeres Wachstum möglich.

Mit In-App-Werbung monetarisieren viele Publisher ihre Apps – und nerven damit zugleich oftmals ihre Nutzer*innen. Google will nun einigen besonders nervigen Werbeformaten bei Android-Apps den Riegel vorschieben – und dabei wohl indirekt auch sein eigenes Werbegeschäft stützen. Insbesondere verbietet Google Videowerbung, die unerwartet eingeblendet wird, etwa direkt zu Beginn eines Levels oder direkt nach dem Starten der App, bevor der eigentliche Startbildschim erscheint. Zudem müssen Ads spätestens nach 15 Sekunden ausblenbar sein. Die neuen Vorschriften gelten ab Ende September. Wer gegen die Regeln verstößt, riskiert eine Sperre der Apps oder gar eine Löschung des Entwicklerkontos bei Google.

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Elon Musk klagt gegen Twitter, TikTok arbeitet an Musik-Streaming, AR-Spiel von Snapchat

Nach der geplatzen 44-Milliarden-Dollar-Übernahme von Twitter durch Elon Musk hat der Kurznachrichtendienst den Tesla-Chef bereits verklagt. Der holt nun zum Gegenschlag aus und hat Twitter ebenfalls verklagt. Musk reichte die Klage als „vertraulich“ bei dem Gericht im US-Bundesstaat Delaware ein, vor dem Twitter bereits Musk verklagt hat, wie das Gericht mitteilte. Die Klage kann deswegen nicht eingesehen werden. Kurz zuvor hatte die zuständige Richterin den Prozessbeginn auf den 17. Oktober festgelegt. Beobachter halten eine gerichtliche Niederlage Musks und damit eine erzwungene Erfüllung des Übernahmeabkommens für durchaus denkbar. Möglich wäre auch, dass Musk eine Vertragsstrafe von bis zu einer Milliarde Dollar zahlen muss.

TikTok will womöglich den Kampf mit Spotify und anderen Musik-Streaming-Plattformen aufnehmen, um ein neues Geschäftsfeld jenseits von Kurzvideos zu eröffnen. Darauf deutet zumindest eine Markenanmeldung der Muttergesellschaft ByteDance beim US-Patent- und Markenamt hin. Darin beantragt das Unternehmen den Namen „TikTok Music“ für einen Service auf Mobiltelefonen und Tablets, der es Benutzer*innen ermöglichen, „Musik, Songs, Alben, Texte, Zitate zu kaufen, abzuspielen, zu teilen, herunterzuladen, Wiedergabelisten, Texte und Zitate zu erstellen, zu empfehlen und zu teilen, Fotos als Cover von Playlists aufzunehmen, zu bearbeiten und zu hochladen sowie Musik, Songs und Alben kommentieren.“

Snapchat hat innerhalb seiner App ein Augmented-Reality-Spiel namens Ghost Phone herausgebracht. Spieler*innen müssen in dem AR-Game das Rätsel lösen, was mit dem Vorbesitzer eines Smartphones passiert ist, und dabei kommen grässliche Dinge heraus. Der Kern des Spiels besteht darin, die Kamera des eigenen Smartphone zu verwenden, um AR-Geister zu finden, die in der näheren Umgebung erscheinen. Wer mehrere Geister einfängt, dem werden im Spiel zusätzliche Dinge freigeschaltet, die man auf dem In-Game-Telefon ausprobieren kann, wie z. B. neue Textnachrichten und mehr Apps.

Abodienste machen Mobile Games besser, Quiz zum Internet-Stromverbrauch

Im Bereich Mobile Games haben es kostenpflichtige Spiele seit einigen Jahren immer schwerer, während sich Free-to-Play-Titel durchgesetzt haben, die ihr Geld mit In-App-Käufen und oftmals nerviger Werbung verdienen. Doch gerade die Werbung zahlt negativ auf das Spielerlebnis ein. Ein vergleichsweise junger Ansatz sind dagegen Mobile Games über Abo-Dienste. So hat Apple vor drei Jahren Arcade gestartet und auch Netflix bietet für die Abonnent*innen seines Video-Streamingdienstes mittlerweile auch einige Spiele an. Verge-Autor Andrew Webster sieht in dem Abo-Modell einen steigenden Komfort für Nutzer*innen, zumindest solange die Auswahl der Titel beständig steigt. Mit Arcade mache ihm das Spielen auf dem iPhone endlich wieder Spaß, so Webster.

Das Netz braucht ungefähr so viel Strom wie ganz Indien. Aber was ist problematischer: Downloaden oder Streamen, Scrollen oder Posten? Bei Spiegel Online ist dazu ein heiteres Quiz erschienen, das mit der Frage beginnt: Was verbraucht bei der Nutzung von Instagram mehr Strom und hat einen schlechteren CO2-Fußabdruck? Ein Foto inklusive Bildbeschreibung und Hashtag posten? Oder aber durch den Instagram-Feed scrollen und neue Bilder anschauen? Die Antwort überrascht.

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