App Store bekommt mehr Werbeflächen, Bewerbungs-App Aivy überzeugt Investoren, 100 Millionen Umsatz in acht Wochen.

Liebe Leserinnen & Leser,

erinnern Sie sich noch an den Mobile Monday? Jahrelang gab es die Veranstaltungsreihe für Mobile-Enthusiasten in verschiedenen Städten nicht nur in Deutschland, sondern auch international. An die Idee von damals wollen nun einige Szeneköpfe anknüpfen und starten den Metaverse Monday, denn sie sehen im Metaverse den Nachfolger des mobilen Internets. Der erste Metaverse Monday findet am 29. August in Düsseldorf statt.

Und noch ein wichtiger Hinweis: Unser Newsletter geht nun in eine kurze Sommerpause. Die nächste Ausgabe erscheint am 25. August.

Viel Spaß mit dem Newsletter,
Ihr Florian Treiß

„Wir glauben daran, gemeinsam stärker zu sein als alleine“: applike-Chef Jonas Thiemann im Interview

„Bis Ende des Jahres wollen wir von 130 auf über 200 Mitarbeitende wachsen“, sagt Jonas Thiemann, Mitgründer der applike group. Das Hamburger Unternehmen bietet Lösungen im Bereich Mobile User Acquisition und Ad Monetization an und hat vor kurzem ein viertes Tochter-Unternehmen gegründet: mit Justtrack kann man ganz genau sehen, wo die einzelnen Downloads herkommen (Facebook, Google, etc), wie die App genutzt wird und wie man Adfraud minimieren kann. Mehr dazu im Interview.
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App Store bekommt mehr Werbeflächen, Instagram bezahlt Medien für Reels, Bewerbungs-App Aivy überzeugt Investoren

Apple will mehr Geld mit Werbung im App Store verdienen und plant daher, neue Werbeflächen einzuführen: Einerseits sollen Werbekunden künftig auch an prominenter Stelle in der „Today“-Registerkarte des App Stores werben können. Dort sollen die Anzeigen im großen Kartenformat angezeigt, das auch von anderen Inhalten auf dieser Registerkarte verwendet wird, aber mit einer dezenten Anzeigen-Kennzeichnung. Andererseits sollen Anzeigen auch auf App-Detailseiten unter der Überschrift „Das könnte Ihnen auch gefallen“ erscheinen. Bislang war die Werbung im App Store auf die Suchfunktion des Stores beschränkt und nannte sich deshalb Apple Search Ads. Zugleich arbeitet Apple offenbar auch an einer eigenen Demand-Side Platform (DSP).

Im Zuge seiner Video-Offensive bezahlt Instagram offenbar Medienunternehmen dafür, wenn sie das Kurzvideo-Format Reels verwenden und damit auf Instagram gute Reichweiten erzielen. Das will der Fachdienst Digiday von Führungskräften von Medienunternehmen erfahren haben, die an einem solchen Programm teilnehmen.  Letztes Jahr hatte Instagram bereits ein Programm eingeführt, um einzelne Creators für das Posten von Reels zu bezahlen, und hat das Programm danach offenbar auf Medienunternehmen ausgeweitet. Ein Unternehmenssprecher formuliert schwamming, dass es in letzter Zeit keine Änderungen gab und dass sich die Boni, auf die ausgewählte Publisher Zugriff haben, sich nicht von denen für einzelne Creators unterscheiden.

Trotz eines geplatzten Deals mit Investor Carsten Maschmeyer in der diesjährigen Staffel der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ hat das Recruiting-Startup Aivy nun rund eine Million Euro eingesammelt, wie Gründerzene berichtet. In der Seed-Runde beteiligten sich etwa der Ex-Personalchef von Roche Deutschland, Andreas Schmitz, sowie Frühphasen-Investor Matthias Helfrich, der zum Beispiel in Startups wie DriveDressy und Sirplus investiert. Unternehmen können über Aivy Anforderungsprofile für offene Stellen erstellen, auf deren Basis die App passende Assessment-Spiele entwirft. Zu den Kunden zählen bereits 50 Firmen wie die Montagetechnik-Firma Würth, der Nivea-Konzern Beiersdorf oder der Medizintechnik-Anbieter Fresenius.

Bußgeld für illegalen Fahrdienst in Berlin, In-App-Käufe bei Prime Video wieder möglich

Der Berliner Senat hat gegen ein Unternehmen, das in Berlin Fahrten mit Chauffeur über die Fahrdienst-Apps von Uber, FreeNow und Bolt angeboten hat, ein Bußgeld von einer halben Million Euro verhängt. Es habe sich um einen „besonders schwerwiegenden Fall von illegalem Mietwagen-Betrieb“ gehandelt, bei das Unternehmen zwischen August 2021 und März 2022 mehr als 100.000 Fahrten mit rund 160 Fahrzeugen durchgeführt habe, ohne die dafür nötige Genehmigung zu besitzen, so die Begründung. Offenbar hatte das Unternehmen die App-Betreiber mit gefälschten Unterlagen davon überzeugt, die erforderliche Genehmigung zu haben, berichtet der „Tagesspiegel“.

Im Mai hatte Amazon die Kauf- und Leih-Buttons für kostenpflichtige Filme in der Android-App von Prime Video entfernt. Offenbar weil Google ab dem 1. Juni 2022 gegen Anbieter vorgehen wollte, die bei In-App-Käufen das Zahlungssystem von Google umgehen. Doch nachdem Google wegen Druck der EU in Europa neuerdings wieder In-App-Käufe über Zahlungssysteme von Drittanbietern zulässt, sind nun auch wieder die Kauf- und Leih-Buttons in der Prime-Video-App zurück. Unterdessen hat Amazon unter dem Namen Freevee nun auch in Deutschland einen neuen Videodienst gestartet, der im Gegensatz zu Prime Video kostenlos nutzbar ist, dafür aber werbefinanziert ist.

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100 Millionen Umsatz in acht Wochen, Zehn ASO-Tipps

Es ist der zweiterfolgreichste Launch eines Mobile Games überhaupt: Die mobile Version des Spiels Diablo Immortal aus dem Hause Blizzard hat es von ihrem Launch am 1. Juni 2022 in gerade einmal acht Wochen geschafft, weltweit 100 Millionen Dollar an Ausgaben von Spielern im App Store und bei Google Play zu erzielen. Das berichtet der App-Marktforscher Sensor Tower. Den Meilenstein von 100 Millionen Dollar hat nur ein einziges Spiel noch schneller erreicht, und zwar Pokémon GO von Niantic, das dafür nur etwa zwei Wochen brauchte. Platz 3 des Rankings nimmt Fire Emblem Heroes von Nintendo ein, das zehn Wochen für die 100-Millionen-Marke brauchte. Unterdessen ist der Umsatz mit Mobile Games in den USA im 1. Halbjahr deutlich zurückgegangen.

Es ist nicht einfach, in den App Stores ganz nach oben zu kommen. Aber mit nur ein paar einfachen Tipps und Schritten können Apps in die richtige Richtung gehen. Sowohl Unternehmen als auch unabhängige Entwickler*innen müssen die Grundlagen der App Store Optimization (ASO) und die Schritte verstehen, die sie unternehmen können, um ihre Sichtbarkeit und Downloads im App Store zu verbessern. Denn das Ranking im App Store bzw. bei Google Play beeinflusst, wie viele Benutzer*innen eine App überhaupt entdecken können. Der ASO-Spezialist Gummicube gibt daher zehn schnelle ASO-Tipps, wie Sie Ihre organische mobile Nutzerakquise verbessern und Ihr App-Ranking im Laufe der Zeit verbessern können.

Veranstaltungstipps

Immer donnerstags empfehlen wir Ihnen an dieser Stelle spannende Veranstaltungen für Mobile-Enthusiasten. Unsere aktuellen Tipps:

Weitere Veranstaltungen finden Sie in unserem Eventkalender. Fehlt noch ein Event? Dann schicken Sie uns gern einen Tipp an treiss@mobilbranche.de.

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