Nike wegen Runtastic-Patenten verklagt, 61 Fragen zur Chatkontrolle, Telekom partnert mit 4Bro.

Liebe Leserinnen & Leser,

seit mehr als 100 Jahren werden Fingerabdrücke von Menschen erfasst, indem sie ihre Fingerspitzen gegen eine Oberfläche drücken. Lange mit Tinte, heute mit Fingerabdruck-Scannern, kündigt sich nun die nächste Evolutionsstufe des Fingerabdrucks an – und die ist kontaktlos. Künftig wird es reichen, Finger mit dem Kameraobjektiv eines Smartphones zu filmen – eine entsprechende Software kann dann den Fingerabdruck auslesen, was die Arbeit der Polizei erleichtern soll. Eine Vision freilich, die Datenschützer schon heute beunruhigt. Genauso wie übrigens auch die angedachte Chatkontrolle, die nun die Bundesregierung in einem Brief an die EU-Kommission hinterfragt. Mehr dazu im Newsletter.

Herzliche Grüße,
Ihr Florian Treiß

„Für mich war immer der Weg das Ziel“: Nils Bernschneider im Fragebogen


„Wenn man in der Schule ein bestimmtes Fach nicht mag, sollte man in dem Fach seine Hausaufgaben nicht machen, nicht dafür lernen und versuchen nur gerade so zu bestehen. So stellt man sicher, dass einem in Zukunft auch niemand anbietet, das für Geld zu machen, worauf man sowieso keine Lust hat“, sagt Nils Bernschneider. Der 23-Jährige hat die erfolgreiche Sprach-Lern-App Lengo entwickelt, die mittlerweile für 25 Sprachen verfügbar ist. Damit erreicht er 2 Millionen Nutzer aus 168 Ländern. Im Fragebogen von mobilbranche.de verrät Bernschneider, warum er „nie ein Fan“ von Facebook und Instagram war.
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Steigern Customer Data Plattformen das Usererlebnis von mobilen Apps?

Quelle: Customlytics

Anhand mobiler Daten könnt ihr erfassen, woher Eure User/-innen kommen, mit welchen Teilen der App sie sich beschäftigen und wo sie wieder abspringen. Ein Mangel an Kundendaten macht es unmöglich, den Customer Lifecycle quantitativ zu bewerten. Ihr als Marketer und Produktmanager habt sicherlich bereits eine große Menge an Kundendaten, aber wenn ihr SDKs in diverse technische Plattformen einbaut, könnt ihr das gesamte Potenzial nicht ausschöpfen und instabiler Code macht Euch Probleme. Wir von Customlytics erklären Euch, wie ihr qualitativ hochwertige Kundendaten in die bevorzugten Tools Eures Teams einspeisen könnt, ohne überflüssigen Code von Drittanbietern verwalten zu müssen.
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Nike wegen Runtastic-Patenten verklagt, 61 Fragen zur Chatkontrolle, Instagram mit Elternaufsicht

Schon vor sieben Jahren wurde die Fitness-App Runtastic für stolze 220 Millionen Euro von Adidas gekauft. Jetzt gehen beide gemeinsam vor Gericht und verklagen den US-Rivalen Nike. Denn der hat nach Ansicht von Adidas die Patente von Runtastic verletzt, und zwar mit seinen Apps Nike’s Run Club, Training Club und SNKRS. Unter anderem geht es dabei um „Location-aware fitness training device, methods, and program products that support real-time interactive communication and automated route generation“. Außerdem sieht Adidas auch seine Technologie, bei der sich ein Laufschuh individuell an den Fuß der Träger*innen anpassen kann, durch Nikes „Adapt“-System verletzt, wie der österreichische Fachdienst Trending Topics berichtet.

Mit der geplanten Chatkontrolle will die EU-Kommission Darstellungen von sexueller Gewalt gegen Kinder im Internet bekämpfen. Doch auch wenn die Idee dahinter begrüßenswert ist, so steht das Gesetzesvorhabenseit Wochen in der Kritik, weil es zu einer neuen Form von Massenüberwachung führen könnte. Nun hat die deutsche Bundesregierung 61 Fragen an die EU-Kommission zu dem Vorhaben geschickt, die das Blog Netzpolitik veröffentlicht hat. Dabei geht es um Thema wie etwa, wie denn die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sichergestellt werden soll oder mit welcher Fehlerquote die EU-Kommission bei der Chatkontrolle rechnet. Die Fragen machen deutlich, dass die Chatkontrolle in Grundrechte eingreifen würde.

Ab Ende Juni sollen Eltern besser kontrollieren können, was ihre Kinder auf Instagram so treiben. Die neuen Kontrollmöglichkeiten können bei Kindern ab 13 Jahren eingerichtet werden – aber nur, wenn Kinder ihre Eltern dazu einladen. Mit dem 18. Lebensjahr erlischt die Funktion automatisch. Beispielsweise können die Erziehungsberechtigten einstellen, wie lange der Nachwuchs täglich Instagram nutzen darf und auch Pausenzeiten einstellen. Sie können aber auch die Follower einsehen und sich über neue Follower benachrichtigen lassen. Die Nachrichten ihrer Kinder können Eltern allerdings nicht einsehen. Außerdem soll es bald neue Hinweise innerhalb der App geben, die User auffordern, mal eine Pause zu machen.

Telegram Premium gestartet, auch Snapchat testet Premium-Angebot, Telekom partnert mit 4Bro

Telegram hat unter dem Namen „Telegram Premium“ nun tatäschlich eine neue, kostenpflichtige Variante seines Messengers gestartet, die in Deutschland aber noch nicht verfügbar ist. Für 4,99 Dollar im Monat gibt es verschiedene zusätzliche Funktionen. So ist ein Datei-Upload von einer Größe von 4 GB statt sonst 2 GB möglich. Weiterhin erhalten Premium-Nutzer*innen erhöhte Limits bei den Chat-Funktionen: Sie können im Abo-Modell 1.000 Kanälen folgen (statt 500 Kanälen in der Gratis-Version) und 10 Chats statt 5 Konversationen in ihrer Hauptliste anheften. Hinzu kommen diverse weitere Features, die im Telegram-Blog beschrieben werden. In dem Text stellt Telegram zudem auch Neuerungen für User der Gratis-Version vor.

Auch Snapchat arbeitet an einem Abo, wie aus bei Twitter aufgetauchten Screenshots hervorgeht. Gegenüber dem Fachdienst The Verge bestätigte Snap das Ganze dann nach dem Leak offiziell, spricht aber vorerst nur von frühen, internen Tests. Caschys Blog fasst einige der Ideen zusammen: So soll es Snapchat+ erlauben, auf exklusive und auch experimentelle Funktionen noch vor Veröffentlichung zuzugreifen. Darunter die Möglichkeit, einen besten Freund anzupinnen oder auch einen speziellen Badge für das Profil. Auf den Screenshots wird für Snapchat+ ein Preis von 4,59 Euro im Monat oder 45,99 Euro im Jahr angesetzt, das kann aber natürlich ein beliebiger Platzhalter sein.

Die Deutsche Telekom tut sich mit der Jugendmarke 4Bro zusammen: Die Partner bringen gemeinsam das neue Mobilfunkportfolio 4B Flexz! auf den Markt, deren Tarife über eine namensgleich App buchbar sind. 4Bro-Gründer Engin Ergün sagt in einer Pressemitteilung: „Mit 4B Flexz! schaffen wir es, unseren BRO‘S und SIS‘ ein weiteres, an sie perfekt angepasstes Produkt zur Verfügung zu stellen und die Kommunikation innerhalb der Community weiter zu stärken.“ Der Tarif „LIL BRO“ bietet für 10 Euro ein Datenvolumen von 5 GB an, der „BIG BRO“ ist für 15 Euro zu haben und hat 10 GB inklusive. 4Bro war erst 2020 an den Start gegangen und hat letztes Jahr mit Getränken und Snacks bereits 60 Millionen Euro Jahresumsatz geschafft.

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Plobal Apps bekommt 8,5 Millionen, Smartphone-Markt deutlich geschrumpft

Das kanadische Startup Plobal Apps erhält von Investoren eine Kapitalspritze von rund 8,5 Millionen Dollar. Das Unternehmen ermöglicht es den rund 2,5 Millionen auf Shopify aktiven Händlern und Marken, Shopping-Apps auf Basis von Shopify zu bauen. Zudem bietet Plobal Apps auch Lösungen für App-Install-Kampagnen und für die Steigerung des Engagements der User. Plobal arbeitet mit mittelständischen und großen Shopify-Händlern zusammen und gibt an, dass seine Kunden jeden Monat ein millionenschweres Warenvolumen über die Apps verkaufen.

Laut einem neuen Bericht von Counterpoint Research verzeichnete der europäische Smartphone-Markt in den ersten drei Monaten dieses Jahres die niedrigste Gesamtmenge an Auslieferungen im ersten Quartal seit 2013. Die Auslieferung von Smartphones in der Region gingen im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 49 Millionen Stück im 1. Quartal 2022 zurück. Samsung behauptete seine Position als Europas führender Smartphone-Anbieter mit einem Marktanteil von 35 Prozent, obwohl die Auslieferungen im Jahresvergleich um 16 Prozent zurückgingen. Apple landete mit einem Anteil von 25 Prozent auf dem zweiten Platz, verzeichnete aber einen Rückgang von sechs Prozent.

Neu in unserem Content-Partner-Club

Herzlich Willkommen in unserem Content-Partner-Club, Online Solutions Group (OSG)! Das 2008 gegründete Unternehmen ist ein innovativer Online-Marketing-Anbieter mit Sitz in München. Seit 2012 entwickelt die OSG die KI-basierte „Performance Suite“, ein All-in-One Online-Marketing-Tool, das so gut wie alle Online-Marketing-Daten sammelt, aufbereitet und zahlreiche Vorgänge automatisiert. Damit können Unternehmen auch selbst im SEO und Online-Marketing aktiv werden. Die OSG ist somit eine der ersten Agenturen in Deutschland, die ihr Geschäftsmodell digitalisiert hat. Ziel ist es Online-Marketing einfacher, schneller und performanter zu gestalten. Erfahren Sie mehr über das Unternehmen im Anbieterverzeichnis von mobilbranche.de oder direkt auf der Website der Online Solutions Group.

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