Vodafone mit neuem Großaktionär, TikTok mit neuem Marketingtool, LiveOps bei Google Play.

Liebe Leserinnen & Leser,

nach zwei Jahren Corona-Pause erleben Live-Veranstaltungen gerade ihr Comeback und morgen sowie übermorgen trifft sich die Digitalszene beim OMR Festival in Hamburg. Aber auch kleinere Spezial-Events erleben ihr Revival. So schildert AppsFlyer-Experte Ben Jeger bei uns seine Eindrücke von der ASO Conference vergangene Woche in Berlin. Und wir wiederum laden am 28. Juni zum mobilbranche.de-Workshop „Innovation der neuen Generation“ mit Laurent Burdin nach Berlin ein. Seien Sie dabei und sichern Sie sich jetzt noch Ihr Ticket zum Frühbucherpreis.

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Ihr Florian Treiß

Partnerbeitrag: Alles neu macht der Mai – die Branche trifft sich wieder live

Andy Carvell (Phiture) und Ben Jeger (AppsFlyer) auf der ASO Conference in Berlin

Dieser Mai hat für die Mobile-Branche so einiges zu bieten, und AppsFlyer stürzt sich mitten hinein ins Getümmel, wie Ben Jeger von AppsFlyer in in diesem Partnerbeitrag berichtet: Los ging es am 11. Mai mit der ASO Conference, zu der die Mobile-Growth -Experten und -Expertinnen von Phiture in die exklusive Location des „Spindler und Klatt“ nach Berlin-Kreuzberg geladen hatten. Bei sommerlichem Wetter und viel frischer Luft auf Terrasse und Boot auf der Spree trafen sich über 300 Köpfe der Branche aus aller Welt. Geboten wurde ein perfekt abgestimmtes Programm: Von spannenden Vorträgen und Panel Discussions mit Branchen-Influencern und -Influencerinnen über Workshops mit Deep Dives bis hin zur After-Party – man hat nach zwei harten Corona-Jahren wieder Lust, sich live und in Farbe auszutauschen. Entsprechend euphorisch war die Stimmung – vom ersten Espresso bis zum letzten Feierabend-Bier.
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„Wenn möglich, würde ich auf ein Handy verzichten“: Pascal Blum von unu im Fragebogen

„Ich war schon immer fasziniert von Geschäftsmodell & Produktinnovation, daher gibt es kaum etwas Spannenderes als an smarter und nachhaltiger Mobilität zu arbeiten“, sagt Pascal Blum, Mitgründer und CEO von unu. Der Berliner E-Roller-Hersteller startet gerade neu durch mit App und Batterie-Abo. Bei unu ist Pascal Blum vor allem für die Geschäftsentwicklung und Strategie zuständig. unu konnte sich innerhalb von fünf Jahren zum Marktführer für E-Roller in Deutschland entwickeln. im Fragebogen von mobilbranche.de erzählt Blum, dass er „mit minimaler mobiler Nutzung und Ablenkung maximal viel zu erreichen“ versucht.
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Vodafone mit neuem Großaktionär, Telekom erhöht Prognose, TikTok mit neuem Marketingtool

Der Mobilfunkriese Vodafone hat einen neuen Großaktionär: Die Emirates Telecommunications Group (E&) hat für rund 4,4 Milliarden US-Dollar eine 9,8-prozentige Beteiligung an Vodafone erworben. Der ehemals als Etisalat bekannte staatliche Telekomkonzern aus Abu Dhabi erklärte, man wolle ein langfristiger Anteilseigner von Vodafone sein, unterstütze den Vorstand und plane keine Übernahme von Vodafone. Damit wird E& noch vor vor Blackrock, der Vanguard Group und HSBC zum größten Aktionär von Vodafone.

Nach ihrer amerikanischen Tochter T-Mobile US hat die Deutsche Telekom ebenfalls ihre Jahresziele nach oben geschraubt. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen inklusive Leasingkosten (Ebitda AL) des Jahres 2022 soll auf mehr als 36,6 Milliarden Euro steigen und damit etwas höher liegen als bislang in Aussicht gestellt. Im 1. Quartal stieg der Umsatz um 6,2 Prozent auf gut 28 Milliarden Euro. das Ebitda AL stieg um fast sieben Prozent auf 9,9 Milliarden Euro.

TikTok hat eine neue, interaktive Insights-Plattform gestartet, die es Marketeers ermöglicht, eine Reihe von Filtern zu verwenden, um wichtige Datenpunkte zu Ihren Zielmärkten zu entdecken. Es stehen Filter u.a. nach Standort, Demografie, Branche, Datum usw. zur Verfügung. Wenn Marketeers beispielsweise wissen wollen, was die wichtigsten Trends bei TikTok-Nutzern in den USA über Weihnachten sind, würden Sie dabei etwa erfahren, dass zuletzt Fashion, Gaming und Beauty die beliebtesten Kategorie waren.

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Anmeldung nur noch bis 28. Mai zum Frühbucherpreis: „Schluss mit den komplizierten, langweiligen Methoden, die nur mittelmäßige Ergebnisse geben!“, sagt Laurent Burdin von Space and Lemon Innovations über die Suche von Unternehmen nach Innovationen. Im mobilbranche.de-Workshop „Innovation der neuen Generation“ wird Laurent Burdin am 28. Juni in Berlin mit den Teilnehmern stattdessen eine Produkt-Innovation mit einer neuen, pragmatischen und spannenden Methode der neuen Generation bauen: Mosaic Canvas.
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Google nimmt Android-Tablets endlich ernst, LiveOps bei Google Play, WhatsApp testet Chat-Filter

Noch immer ist das Wort Tablet für viele Menschen gleichbedeutend mit dem iPad. Schließlich hat Apple das Betriebssystem des iPads Jahr für Jahr verbessert und u.a. zweispaltige Ansichten, eine dauerhafte Taskleiste und Cursorunterstützung eingeführt. Auf Android-Tablets gab es solche Neuerungen lange nicht und Google hat das Thema eher stiefmütterlich behandelt, weshalb sich Android-Tablets bis heute eher wie große Smartphones anfühlen. Doch das scheint sich nun zu ändern: Mit Android 12L sowie der Beta von Android 13 gibt es nun zahlreiche Neuerungen, die eine deutlich verbesserte Nutzung von Android-Tablets ermöglichen. Wired stellt die Neuerungen näher vor.

Bei seiner Entwicklerkonferenz I/O hat Google auch einige Neuerungen für App-Auftritte bei Google Play angekündigt. So können Publisher künftig bis zu 50 verschiedene Versionen des jeweiligen App-Auftritts im Store erstellen, um diese für unterschiedliche Marketingzwecke zu nutzen und damit unterschiedliche Nutzer*innen-Gruppen anzusprechen. Für jede Seite werden eigene Analysen und Deep Links verfügbar sein. Eine ähnliche Funktion gibt’s bereits beim App Store von Apple für 35 verschiedene Varianten. Mit der neuen Funktion LiveOps (siehe Bild) wiederum können Publisher verschiedene Inhalte besonders hervorheben, darunter wichtige Updates für ihre App oder ihr Spiel, In-App-Events und zeitlich begrenzte Angebote.

WhatsApp arbeitet offenbar an einem Chat-Filter für alle Nutzer*innen. Derzeit bereits für Geschäftskonten verfügbar, bietet die Chat-Filterung eine einfache und schnelle Möglichkeit, bestimmte Chats zu finden. Die erweiterten Suchfilter sollen unter anderem die Suche nach Kontakten, Gruppen und ungelesenen Nachrichten beinhalten. Diese Filter wurden bereits letztes Jahr mit einem Update für WhatsApp Business eingeführt, aber sind eben noch nicht für private Nutzer*innen verfügbar, was sich wohl bald ändern soll. Auch eine Suche nach bestimmten Dateitypen wie etwa animierten GIFs soll dann möglich werden.

Warum About You auf Flutter setzt, Apple testet angeblich iPhone mit USB-C, Umsatzschwund bei Mobile Games

Über 72 Millionen mobile User-Sessions verzeichnet die Online-Modeplattform About You pro Monat, daher liegt auch viel Druck auf den Entwickler*innen der App, die absolut geschäftskritisch ist. Robert Merten (Director Development Shop Applications) erklärt in einem Beitrag für t3n, warum About You vor einiger Zeit auf das Mobile-Framework Flutter umgestiegen ist. Zuvor war die App von About You mit einer ausgeuferten Infrastruktur auf Basis von React Native absolut am Limit gewesen und die Ladezeiten waren schlecht. Der Wechsel zu Flutter brauchte insgesamt neun Monate, doch dabei stellte About You auch gleichzeitig auf neues Design und optimierte UX um, wie Merten erläutert.

Apple bereitet sich offenbar auf eine neue EU-Richtlinie vor, wonach Smartphones und andere Elektrogeräte einheitlich mit USB-C-Anschlüssen für einheitliche Ladekabel ausgestattet werden sollen. Zwar ist die Richtlinie noch nicht verabschiedet, aber dass sie kommt, ist so gut wie sicher. Angeblich arbeitet Apple zudem an einem Adapter, der es Besitzer*innen von neueren iPhones mit USB-C-Ports ermöglichen würde, Zubehör für Lightning-Anschlüsse zu verwenden. Vor 2023 soll der Wechsel von Lightning zu USB-C allerdings nicht erfolgen, wie Caschys Blog schreibt. Apple hat bereits iPads und Macs mit USB-C am Markt.

Marktforscher Sensor Tower hat neue Zahlen zu Mobile Games vorgelegt: Demnach ging der Umsatz mit den mobilen Spielen in den USA im 1. Quartal 2022 um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück und fiel etwas unter die Schwelle von sechs Milliarden Dollar. In Japan gab es sogar einen Umsatzrückgang von 18 Prozent auf etwas über vier Milliarden Dollar. Neben den beiden Ländern zählen noch China, Südkorea und Taiwan zu den fünf Top-Umsatzbringern bei Mobile Games, die fünf Länder stehen für insgesamt 76 Prozent des Gesamtumsatzes weltweit.

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